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Der Tod eines Kollegen rückt Danny Roman plötzlich unerwartet ins Visier der Ermittlungen. Angeblich soll der Tote herausgefunden haben, wer sich an den Pensionskassen der Polizei bedient und nun soll Danny als Sündenbock herhalten…

Fazit

Per Zufall ist mir „Verhandlungssache“ mal wieder in die Hände gefallen – und glücklicherweise lag die letzte Sichtung so lange zurück, dass ich die größten Teile seiner Handlung schon wieder völlig vergessen habe und das Geschehen so aufs Neue voll in seinen Bann ziehen konnte.

Von Kevin Spacey kann man ja mittlerweile halten, was man will. Für mich war er immer ein großartiger Darsteller, der sich hier neben einem ebenfalls famosen Jackson auf Augenhöhe messen konnte und ein intensives Spiel ablieferte. Es machte Spaß den beiden Akteuren bei ihren Konversationen zuzuschauen und zu beobachten, wie sich die Dinge wohl entwickeln.

Bei einem Hollywoodfilm war eigentlich schon im Vorfeld klar, dass die Sache wohl einen guten Ausgang haben wird und der zu Unrecht beschuldigte sicherlich einen Freispruch erfährt – doch hier ging es wirklich um die Konstruktion zum abschließen Ergebnis und das haben die Autoren seinerzeit recht geschickt hinbekommen.

Hierdurch, dass sich hier zwei Fronten mit tiefergehenden Kenntnissen gegenüberstanden, war die Vorgehensweise so spannend wie glücklicherweise auch unterhaltsam gestaltet. Man konnte sich dem Verlauf nie so sicher sein und man hat sich selbst Gedanken bezüglich der Täter gemacht.

„Verhandlungssache“ mag mit seinen knappen 2,5 Stunden sicherlich kein Leichtgewicht sein, doch seine enorme Länge wird mit einer packenden Handlung durchwegs unterhaltsam erzählt und die grandiosen Akteure haben einfach Spaß gemacht. Zwar keiner meiner absoluten Favoriten, aber ganz klar großes Thrillerkino mit viel Spannung und hohem Schauwert.

8/10

Fotocopyright: Twentieth Century Fox