Inhalt

Nach einer heftigen Verfolgungsjagd erschiesst Cop Frank Penny den Gesuchten. Dumm nur, dass er eine Geisel gehalten hat und nun das Versteck nicht mehr verraten kann. Frank weiß nur eins: ab sofort kämpft er gegen die Zeit an…

Fazit

„64 Minutes“ gehört zu den Filmen, die ganz stark anfangen und ab einer bestimmten Stelle einknicken und leider nur so lala zu Ende gebracht werden.

Der Auftakt hat mir mit seiner wilden Hatz quer durch die Stadt sehr gut gefallen. Alles war cool choreografiert, rasant inszeniert und dabei schön übersichtlich. So nebenbei wurde die Hauptfigur näher beleuchtet und der leicht übertriebene Körpereinsatz auf beiden Seiten hervorragend kaschiert.

Als dem Film dann allerdings der (erste) Bösewicht wegbrach, geht es ein wenig bergab. Fortan läuft die Handlung zwar auch annähernd in Echtzeit weiter, aber irgendwie nicht mehr ganz so gefällig wie zuvor. Man erlebt keinen Totalausfall, dennoch fühlt es sich fast wie ein Wechsel des Regisseurs an – und das war nicht so geschickt.

Der Zahn der Zeit nagt langsam auch an Aaron Eckhart, trotzdem ist er immer noch ein verdammt sympathischer und wandlungsfähiger Typ, den ich ganz gern sehe. Ob er kleinere Auftritte wie diesen noch nötig hat, wage ich fast zu bezweifeln – allerdings finde ich seine Beteiligung hier richtig top und für viele (einschließlich mir) wohl der Grund zum Schauen dieses Werks.

Durch eine durchwachsene zweite Hälfte hat „64 Minutes“ ein paar Punkte auf dem Wertungskonto verspielt, dennoch bleibt ein äußerst solider Cop-Thriller mit netten Ansätzen und einem gefälligen Zugpferd. Genrefreunde dürfen getrost mal reinschauen, der Rest wartet bis zur Veröffentlichung auf einem Streaming-Portal.

6/10

Fotocopyright: Koch Media GmbH

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