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Schlagwort: XBOX Seite 1 von 3

Gotham Knights – Zwischenfazit

Inhalt

Batman ist tot, doch das Verbrechen in Gotham lebt weiter. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines jungen Nachwuchs-Superhelden und versucht den letzten Fall des Verstorbenen zu rekonstruieren…

Gameplay

Das Gameplay von „Gotham Knights“ orientiert sich an seinen geistigen Vorgängern, der Arkham-Reihe. Auch hier steuert ihr einen Superhelden (Ihr dürft nun diesmal aus unterschiedlichen Charakteren wählen) aus der Third-Person-Perspektive durch die Stadt. Ihr könnt euch entweder mit waghalsigen Kletteraktionen durch die Häuserschluchten manövrieren oder ein Motorrad zu Hilfe rufen.

Eure Figur kann mittels Erfahrungspunkten aufgelevelt und Talentbäume entsprechend ausgebaut werden. So werdet ihr im Laufe des Spieles immer stärker und erlernt neue Fähigkeiten. Das Kampfsystem ist dabei relativ simpel und intuitiv steuerbar, spielt sich aber nicht so gut weg wie bei den Arkham-Titeln. Man kommt hier zwar auch mit 1-2 Tasten relativ weit und benötigt nur selten etwas Taktik, aber die Action fühlt sich einfach nicht so flüssig an.

Es bleibt euch überlassen, ob Ihr primär die Hauptgeschichte verfolgt oder euch in unzähligen Nebenaufgaben austobt. Leider sind einige Fleißaufgaben für den Fortgang des roten Fadens unabdingbar und trüben den Spielspaß. Die Aufgaben sind oft sehr gleichförmig und nehmen sich durch häufige Wiederholung selbst den Spaß. Meist rufen wir die Karte auf, lokalisieren das nächste Verbrechen, machen uns auf den Weg und verprügeln dort ein paar Gangster.

Spielzeit

Ich habe bisher rund 10-12 Stunden in diesen Titel investiert und den Abspann bis dato noch nicht erblickt (deshalb das Wort „Zwischenfazit“ im Titel). Bisher fühlt sich das Geschehen recht eintönig an und die Handlung vermochte einfach nicht zu packen – weshalb ich das gute Stück nun erst einmal zur Seite legen und mich anderen Spielen zuwenden werde.

Präsentation

Optisch gibt sich der Titel durchwachsen. Zwar schauen die Hauptcharaktere nett aus, beim Rest gibt es allerdings viele Wiederholungen und wenig echte Akzente. Die Stadt wird immerzu im Dunkeln durchstreift, doch ein paar stimmige Licht- und Schattenspiele trösten kaum über die leere Metropole hinweg. Hat man sich in früheren Spielen noch um eine Begründung dafür gekümmert, präsentiert man uns hier einfach nur karg bewohnte Kulissen mit fortwährend gleichen Figuren.

Die deutsche Vertonung war okay, jedoch wiederholten sich auch hier viele Kommentare während den Missionen. Der Humor war oft bemüht, nicht richtig zündend.

Positiv

  • nettes Setting
  • teilweise stimmige Atmospäre
  • ein paar launige Abschnitte
  • ingesamt recht solide technische Seite

Neutral

Negativ

  • viele gleichförmige Fleißaufgaben
  • wenig packende Handlung
  • wenig echte Highlight-Momente
  • oberflächliche Charaktere / wenig spielerische Nuancen
  • leere, stets dunkle Spiellandschaft

Fazit

„Gotham Knights“ ist kein schlechtes Spiel, doch in meinen Augen domminieren die negativen Kritikpunkte. Mit den Arkham-Titeln (insbesondere Arkham Asylum und City) hat man einst die Messlatte sehr hoch gelegt und kommt nun nicht ansatzweise an deren Qualität heran. „Knights“ fühlt sich in vielen Bereichen wie ein Rückschritt an, liefert weder ein annähernd immersives Spielerlebnis, noch einen deutlich verbesserten Eindruck bei der Technik. Es zockte sich solide, aber eben nicht so „fluffig“ wie einst und die Story kommt neben all den gleichförmigen Fleißaufgaben nicht in Fahrt. Unsere jungen Protagonisten unterscheiden sich nur in Nuancen, letztlich war die Auswahl irgendwie egal.

Wie beim Punkt >Spielzeit< erwähnt, habe ich noch nicht das komplette Ergebnis betrachten können und es zu Gunsten von beispielsweise „God of War“ unterbrochen – aber ich fürchte, dabei wird es letztlich auch bleiben. „Gotham Nights“ mag (nach einer gewissen Zeit, zu einem besseren Kurs) sicherlich ein netter Superhelden-Ausflug sein, doch eine echte Kaufempfehlung vermag ich bei aller Liebe zur Materie nicht auszusprechen.

Schaut euch lieber (noch einmal) die älteren Titel an, von denen Ihr sicherlich ein Komplettpaket zu einem Bruchteil des aktuelles Kaufpreises von „Gotham Knights“ abgreifen könnt.

Grafik: 7,5/10
Sound: 7/10
Gameplay: 6/10
Gesamt: 6/10

Fotocopyright: Warner Bros. International Enterprises

Call of Duty: Modern Warfare II – Kampagne (XBOX Series X)

Inhalt

Erneut geht die Reise rund um die Welt. Was zunächst nach der üblichen Jagd nach Bossen des Kartells ausschaut, entwickelt sich zu einer prekären Angelegenheit. Irgendwie sind die Bösewichter in den Besitz von tödlichen Raketen gelangt und das Spiel gegen die Zeit beginnt…

Gameplay

Serientypisch schlüpfen wir wieder in verschiedene Rollen und stellen uns den Gegnern überwiegend aus der Ego-Perspektive entgegen. Hin und wieder wechseln wir zur Sicht aus einem Helikopter oder navigieren unsere Kameraden durch die Sicht einer Überwachungskamera.

Die Steuerung hat sich dabei nicht verändert und das flotte Spieldesign erfordert weder große Einarbeitung, noch Kenntnisse der Vorgänger. Der eigentliche Spielkern ist zwar eine simple Ballerbude, jedoch so aufregend in Szene gesetzt, dass man dies den Machern gar nicht übel nehmen und einfach abtauchen möchte.

Manche Situationen folgten dem „Trial & Error“-Prinzip, sprich dem Auswendiglernen von Gegnerpositionen oder dem stumpfen Ausprobieren. Einige Ziele waren nicht immer klar und der Spieler musste sich ans passende Ergebnis herantasten. Ein paar kurze Erklärungen wären nicht immer verkehrt gewesen.

Spielzeit

Die Kampagne nahm rund 5 bis 6 Stunden Zeit in Anspruch. Das ist nicht viel, liegt aber im üblichen Durchschnitt der Serie.

Präsentation

Grafisch haben wir derzeit das beste Spiel der Reihe vor uns und überhaupt einen der hübschesten Ego-Shooter der aktuellen Zeit. Figuren, Fahrzeuge und Kulissen wirkten sehr realistisch, originalgetreu proportioniert und vor allem mit tollen Licht- und Schatteneffekten ansprechend inszeniert. Manchmal gab es leuchte Unschärfen (wohl durch das Skalieren der Auflösung) und flimmernde Kanten, doch insgesamt war das Ergebnis sehr beeindruckend.

Der Sound stand der grandiosen Optik zum Glück nicht nach, zauberte mit wummernden Waffengeräuschen und präzise ortbaren Widersachern ein Lächeln auf die Lippen. Die deutschen Stimmen waren überwiegend passend und sorgten auch mit kleineren Dialogen während der Einsätze für Atmosphäre.

Positiv

  • herausragende Präsentation
  • tolle Atmosphäre
  • abwechslungsreiche Missionen
  • präzise Steuerung (außer beim Kapern von Fahrzeugen)
  • gute deutsche Vertonung

Neutral

  • kleinere Bugs
  • Pacing nicht immer optimal

Negativ

  • Trial & Error- Momente
  • schlecht designter Endkampf

Kleinere Bugs
Zum Release gab es bei mir einige kleine Bugs, die sich teilweise auch nicht durch Neustarts beheben ließen und einfach überstanden werden mussten. Beispiele:

– hin und wieder Abstürze, XBOX landete einfach auf dem Dashboard

– beim Kapern des Containerschiffes gab es einen Blackscreen, der nach mehrmaligen Neuladen endlich verschwand

– Gegner haben mich auf dem Containerschiff überhaupt nicht angegriffen und blieben stur auf ihren Positionen. Trotzdem musste jeder einzelne aufgeschaltet werden, damit die Handlung weiter ging.

Fazit

Mit rund 80 Euro ist auch die diesjährige Kampagne (für Leute wie mich, die eben nur den Fokus auf die Singleplayer-Erfahrung legen) kein Schnäppchen, aber zum Glück auch kein Griff ins Klo. Nach einigen negativen Stimmen war ich ein wenig verunsichert, doch bereits nach wenigen Minuten richtig guter Dinge. Es gab ein paar wirklich packende und schön gemachte Missionen, einige auch gar nicht so schlimm oder langatmig (Konvoi) wie im Vorfeld befürchtet.

Einigen erinnerungswürdigen und vor allem optisch beeindruckenden Momenten stand dennoch hin und wieder das Pacing und vor allem ein paar unausgereifte Mechaniken im Weg. So waren mir eher taktische Aufklärungsarbeiten von oben zu langweilig gestrickt und das Crafting in den Stealth-Abschnitten und vor allem beim uninspirierten Finale nicht rund genug. Sie bremsten das sonst so rasante und immersive Gameplay aus, verhinderten sogar letztlich eine minimal höhere Bewertung.

Abgesehen davon (und leider auch kleineren Bugs) kommen Serienfreunde auf ihre Kosten und erhalten wieder einmal eine kurze, aber hollywoodreife Geschichte – die uns auf weitere Ableger in ähnlich starker technischer Qualität hoffen lässt. In seinen starken Momenten ist auch dieses „Modern Warfare“ richtig gut und macht so viel richtig.

Grafik: 9/10
Sound: 8,5/10
Gameplay: 7/10
Gesamt: 8/10

Fotocopyright: Activision

Old Man’s Journey

Inhalt

Ein alter Mann erhält einen mysteriösen Brief, der ihn veranlasst seine Sachen zu packen und auf eine große Reise zu gehen…

Gameplay

Das Gameplay von „Old Man’s Journey“ lässt sich nur schwierig umschreiben. Am ehesten handelt es sich bei diesem Titel um ein interaktives Bilderbuch, bei dem der Spieler Landschaften verrücken muss, damit seine Spielfigur den Bildschirm durchschreiten kann. Man verschiebt Berge, Brücken, durchbricht Mauern – so dass der alte Mann seinen Weg ungehindert fortsetzen kann.

Dabei gibt es keinen Zeitdruck oder Trial & Error Momente, lediglich ein bisschen Knobeln und Ausprobieren.

Spielzeit

Die Spielzeit für einen entspannten Durchgang betrug etwas unter 1,5 Stunden, was im Anbetracht des günstigsten Preises (ich glaube knapp 1 Euro im Angebot) in Ordnung ging. Ich habe mich vorher kurz informiert und nicht mehr erwartet.

Präsentation

Die wunderschöne Präsentation war für mich der Aufhänger schlechthin. Die Optik erinnert an ein Bilderbuch und überzeugt mit kunterbunten, detailreichen Kulissen und witzigen Animationen. Der Soundtrack war ebenfalls nicht übel, wiederholte sich nur zu oft und musste nach einigen Minuten etwas leiser gestellt werden.

Positiv

  • hübsche Präsentation
  • witziges Spielkonzept
  • nette Story

Neutral

  • Musik zwar gut, aber ein wenig eintönig
  • wenig Interaktion
  • kurze Spielzeit

Negativ

  • Handlung nicht zu hundetrprozentig packend
  • Wiederspiel-Wert eher gering

Fazit

Für einen günstigen Anschaffungspreis macht man hier nicht viel verkehrt. Allein die außergewöhnliche Präsentation lohnt das Anzocken, auch wenn mich die nett gemeinte Handlung nicht so richtig packen konnte. Irgendwann haben sich die simplen Rätsel abgenutzt und man wollte nur noch den Abspann erleben. Für Titel wie diesen muss man also auch klar in der Stimmung sein und dann passt das aber auch.

Letztlich ein netter kleiner Spaß, aber wahrscheinlich nichts, was länger im Gedächtnis verweilen wird.

Grafik: 8/10
Sound: 7/10
Gameplay: 4/10
Gesamt: 6/10

Fotocopyright: Broken Rules

Outlast (XBOX One)

Inhalt

Unter dem Vorwand einer interessanten Geschichte wird ein Reporter zu einem seltsamen Gefängnis mit angeschlossener Nervenheilanstalt gelotst. Angeblich sollen sich hier merkwürdige Dinge abspielen, doch bei seiner Ankunft scheint das Gebäude verlassen…

Gameplay

„Outlast“ als simplen „Walking Simulator“ zu bezeichnen wäre nicht korrekt. Zwar streifen wir hier waffenlos durch die Gänge der Heilanstalt, doch in einigen Szenen müssen wir entweder die Beine in die Hand nehmen oder uns gut verstecken.

Hin und wieder sind krude Gestalten hinter uns her und stören uns beim Aufsammeln von Akten oder dem Erkunden der arg eintönig gestalteten Locations. Dabei steigt der Puls immer wieder in die Höhe – und leider ergeben sich damit auch immer wieder ein paar Trial & Error-Passagen, bei denen das simple Auswendiglernen der Abläufe deutlichen helfen kann.

Spielzeit

Für den Durchgang auf normalen Schwierigkeitsgrad habe ich zirka 3 bis 4 Stunden benötigt und dabei gefühlt so ziemlich alles gesehen. Die Level sind recht gradlinig gestaltet und das nächste Ziel stets klar vorgegeben.

Präsentation

Der erste Teil hat mittlerweile ein paar Jährchen auf dem Buckel und das sieht man ihm leider auch an. Zwar sorgt die Unreal-Engine für stimmige Licht und Schatteneffekte, doch hin und wieder nerven mangelnde Details in Nahansichten und sich ständig wiederholende Assets. Viele Abschnitte gleichen sich enorm (was auch dem Schauplatz geschuldet ist), aber vor allem die immer gleichen Splatter-Elemente wirken lieblos und nutzten sich schnell ab.

Der Soundtrack war eher unauffällig, peitschte aber in den richtigen Momenten ordentlich an. Leider war die – eigentlich solide – englische Sprachausgabe schlecht abgemischt und manche Szenen ohne Untertitel kaum nachzuverfolgen.

Positiv

  • stimmige Atmosphäre
  • witziges Spielprinzip
  • angemessene Spielzeit
  • witziges Finale

Neutral

  • technisch durchwachsen
  • schlecht verständliche Sprachausgabe
  • hin und wieder arg dumme K.I.

Negativ

  • Trial & Error Passagen
  • keine Waffen, keine Fallen
  • fühlt sich gelegentlich etwas gestreckt an

Fazit

Die Outlast-Spiele sprechen eine bestimmt Zielgruppe an – zu der ich mich leider nicht vollends zählen dürfte. Ich habe den günstigen Kauf der Collection nicht bereut, wurde aber auch nicht sonderlich überrascht. Für mich sind solche Titel eher Stress, denn lockere Entspannung nach dem Feierabend und seine eingeschränkte Mechanik macht es da nicht besser.

Die Hilflosigkeit des Hauptprotagonisten konnte ich anhand seiner Lage leider nicht ganz nachvollziehen und so nervte es mich, dass man keine Waffen in die Hand oder zumindest irgendwelche Fallen konstruieren konnte. Man traute sich die waghalsigen Klettereinlagen zu, konnte aber nicht keine Holzlatte in die Hände nehmen.

Wie dem auch sei: wer mal für rund 3 bis 4 Stunden einen überwiegend erhöhten Puls benötigt und sich mit dem Spielprinzip anfreunden kann, erhält mit „Outlast“ einen soliden Horror für Zwischendurch. Wer es hingegen etwas beschaulicher mag, greift zu einem anderen Titel.

Grafik: 7/10
Sound: 7/10
Gameplay: 6/10
Gesamt: 6,5/10

Fotocopyright: Red Barrels Games

*now in english* Product presentation: OIVO charging station for XBOX One / Series X/S


Introduction

From now on I would like to make certain articles available to you in translated form. This small product presentation is the beginning and more will follow.

If you have any questions, suggestions or tips about the translation, just contact me!

I came into contact with the OIVO company via Instagram and received a test copy of this charging station for the XBOX – which I would like to introduce to you in more detail with a few words and pictures.

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Scope of delivery & commissioning

The charging station comes in a nicely designed box and, in addition to various documents, also includes two batteries and a USB-C charging cable for connecting to the console or power supply (not included). Although the instructions are only in English and Chinese, the handling is absolutely self-explanatory and does not require much explanation.

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The station itself is very well made and comes with beautiful optical details. Not only is the charging status of the batteries signaled to us (red=is being charged, green=is charged), but illuminated flashes on the sides are also pleasing to the eye. Surely this gag would not have been absolutely necessary, but I love such gimmicks – which create an atmosphere, especially when gambling in darkened rooms.

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Inserting the batteries is just as easy as reading their charge levels. Thanks to a guide rail, they cannot be plugged into the station the wrong way round, so replacing them is uncomplicated even in poor light. They will then sit just as precisely in the controller later and will not “slack around” in the housing. I used them in a current Series X controller and an older „Day One“ model of the very first XBOX One generation.

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The charging process is given as around 3 to 3.5 hours – which was confirmed when I first started it up. I can’t say much about the runtime at the moment, but if the targeted 15-20 hours of runtime (per battery pack!) are almost reached, I’ll be completely satisfied. I usually gamble alone, so I always have a spare battery in the dock for me. In an emergency, you can of course still charge the controller in the classic way using a cable.

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A simple but extremely clever idea is the on/off switch on the back of the charging station. It might sound strange, but such an important detail eludes the cross-platform competition. Often you have laid the cables so elegantly or the easily blocked socket is not within reach, but you don’t want to leave the batteries connected to the power forever. Everything is cleanly separated here with a handle and the station is not always under continuous fire.

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Positive

  • great design
  • good workmanship
  • stylish luminous details
  • Two high-capacity batteries included
  • easy to use
  • On/off switch
  • USB-C connection



Neutral

  • Batteries must be removed from the controller for charging
  • no power supply included
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Conclusion

I am a fan of rechargeable devices and I also welcome it when the energy sources are not permanently installed and can therefore be changed in the future. I listed the removal as a neutral point, but this procedure actually also has a huge advantage: If a battery „goes crazy“ during charging, ideally only the station is gone – but not the much more expensive controller.

Although OIVO does not supply a power supply unit here, it underlines the trend that has been set to avoid further electronic waste. In the meantime, everyone should have a corresponding device in the house – or simply connect the station to a console, AV-receiver or somewhere else.

In addition to the great and eye-catching design, I particularly liked the fact that two high-capacity batteries were included and that a simple switch-off function was even thought of. That speaks for intelligent product design.

I can warmly recommend this accessory to every owner of suitable peripherals. If not for the sake of the environment (a huge plus!), then at least for your wallet. If the specified 3,000 charging cycles (per battery!) are reached halfway, you can calculate your usual battery consumption against it.

A comparison is worthwhile even with the cheapest energy sources – especially since the inexpensive variants often do not have the advertised power and are often relatively weak immediately after purchase.

Sophisticated, environmentally friendly and stylish.
Buy recommendation!

Here you can get more information about the presented product:
Rechargeable Controller Battery Pack Compatible Xbox One/Series X|S

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

XBOX is a registered trademark.

Many thanks to OIVO for providing the test sample!

Produktvorstellung: OIVO Ladestation für XBOX One / Series X/S

Einleitung

Per Instagram bin ich in Kontakt mit der Firma OIVO gekommen und habe ein Testexemplar dieser Ladestation für die XBOX erhalten – welche ich euch gerne mit ein paar Worten und Bildern genauer vorstellen möchte.

Lieferumfang & Inbetriebnahme

Die Ladestation kommt in einem hübsch gestalteten Karton daher und liefert uns neben diversen Unterlagen auch gleich zwei Akkus und ein USB-C Ladekabel zum Anschließen an Konsole oder Netzteil (nicht im Lieferumfang) mit. Die Anleitung ist zwar nur auf englisch und chinesisch, doch die Handhabung absolut selbsterklärend und bedarf keiner großen Erläuterungen.

Die Station an sich ist sehr gut verarbeitet und kommt mit schönen optischen Details daher. So wird uns nicht nur der Ladezustand der Akkus signalisiert (rot=wird geladen, grün=ist geladen), sondern verwöhnen auch beleuchtete Blitze an den Seiten das Auge. Sicherlich wäre dieser Gag nicht zwingend notwendig gewesen, doch ich liebe solche Spielereien – die insbesondere beim Zocken in abgedunkelten Räumen für Atmosphäre sorgen.

Das Einsetzen der Akkus ist ebenso einfach, wie das Ablesen ihrer Ladezustände. Durch eine Führungsschiene können sie gar nicht verkehrt in die Station gesteckt werden und so gestaltet sich ein Tausch selbst bei schlechtem Licht als unkompliziert. Ebenso passgenau sitzen sie dann später auch im Controller und „schlackern“ nicht im Gehäuse umher. Eingesetzt habe ich sie in einem aktuellen Controller der Series X und einem älteren „Day One“-Modell der allersten XBOX One-Generation.

Der Ladevorgang wird mit zirka 3 bis 3,5 Stunden angegeben – was sich direkt bei meiner ersten Inbetriebnahme bestätigt hat. Zur Laufzeit kann ich aktuell noch nicht viel sagen, doch wenn die angepeilten 15-20 Stunden Laufzeit (je Akku-Pack!) annähernd erreicht werden, bin ich vollkommen zufrieden. Ich zocke meist allein habe habe so quasi immer einen Reserve-Akku für mich im Dock. Im Notfall kann natürlich immer noch klassisch per Kabel am Controller geladen werden.

Eine simple, aber äußerst pfiffige Idee ist der Ein-/Aus-Schalter auf der Rückseite der Ladestation. Mag vielleicht seltsam klingen, aber ein solch wichtiges Detail entgeht der Konkurrenz plattformübergreifend. Oft hat man die Kabel so elegant verlegt oder die leicht zugebaute Steckdose nicht greifbar, möchte die Akkus aber nicht ewig am Strom belassen. Mit einem Griff ist hier alles sauber getrennt und die Station nicht immer unter Dauerfeuer.

Positiv

  • tolles Design
  • gute Verarbeitung
  • stylische Leucht-Details
  • zwei Akkus mit hoher Kapazität mitgeliefert
  • einfache Handhabung
  • Ein-/Aus-Schalter
  • USB-C Anschluss

Neutral

  • Akkus müssen zum Laden aus dem Controller genommen werden
  • kein Netzteil mitgeliefert

Fazit

Ich bin ein Fan von wiederaufladbaren Gerätschaften und begrüße es zusätzlich, wenn die Energieträger nicht fest verbaut und somit in Zukunft wechselbar sind. Ich habe die Entnahme zwar als neutralen Punkt aufgeführt, doch eigentlich bringt dieses Verfahren auch einen gewaltigen Vorteil mit sich: Sollte ein Akku beim Laden mal „verrückt spielen“, ist im Idealfall nur die Station – nicht aber der wesentlich teurere Controller – hinüber.

Zwar liefert OIVO hier kein Netzteil mit, unterstreicht damit aber den eingeschlagenen Trend zur Vermeidung an weiterem Elektroschrott. Mittlerweile dürfte wirklich Jeder ein entsprechendes Gerät im Hause haben – oder die Station einfach an Konsole, Receiver oder woanders anschließen.

Neben dem tollen und auffälligen Design hat mir vor allem gefallen, dass gleich zwei Akkus mit hoher Kapazität mitgeliefert wurden und sogar an eine simple Abschalt-Funktion gedacht wurde. Das spricht für intelligentes Produktdesign.

Ich kann dieses Zubehör jedem Besitzer passender Peripherie wärmstens an Herz legen. Sei es nicht der Umwelt zu Liebe (ein enormer Pluspunkt!), dann wenigstens für euren Geldbeutel. Wenn die angegebenen 3.000 Ladezyklen (je Akku!) halbwegs erreicht werden, darf man gerne seinen üblichen Batterieverbrauch dagegen rechnen.

Selbst mit den günstigsten Energiespendern lohnt eine Gegenüberstellung – zumal die kostengünstigen Varianten oftmals gar nicht die angepriesene Power einhalten und oft direkt nach Erwerb schon relativ schlapp sind.

Durchdacht, umweltfreundlich und stylisch obendrein. Kaufempfehlung!

Hier bekommt Ihr weitere Infos zum vorgestellten Produkt:
Rechargeable Controller Battery Pack Compatible Xbox One/Series X|S

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

XBOX ist eine eingetragene Marke.

Vielen Dank an OIVO für das Bereitstellen des Testmusters!

Shadow of the Tomb Raider (PC)

Inhalt

Archäologin Lara Croft ist im Wettkampf mit der Organisation „Trinity“. Beide sind auf der Suche nach einem Artefakt, mit dem man die Existenz der Menschheit auslöschen könnte…

Gameplay

Am Gameplay hat sich im Laufe der Jahre – bis auf wenige Ausnahmen – nichts verändert. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Frau Croft, die man aus der Third-Person steuert und durch unterschiedlichste Kulissen manövriert. Dabei wird hauptsächlich gesprungen, geklettert, nach einem Weg gesucht, kleinere Rätsel absolviert und hin und wieder auch mal kurz geballert oder an Feinden vorbei geschlichen.

Die einzelnen Elemente wurden dabei äußerst abwechslungsreich miteinander verwurstet und kein Part nahm Überhand. Man konnte sich nach aufregenden Gefechten immer mal wieder erholen – ohne, dass dabei dann irgendwelche Längen entstanden wäre. Die jederzeit cineastische Inszenierung hat dabei einen wichtigen Teil beigetragen – denn so blieb man jederzeit höchst gespannt am Ball und wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte wohl weitergeht.

Etwas unnötig empfand ich nur die kleineren Stealth-Einlagen – die an sich gut funktioniert haben, aber etwas aufgesetzt wirkten. Lara hätte schon direkt zu Beginn eine Knarre einstecken und damit Alle abknallen können, doch das Programm ließ es nicht zu. Kleiner Makel, am ansonsten absolut runden Gameplay und unterm Strich kein echter Minuspunkt.

Spielzeit

Laut meinem Epic-Account habe ich für den ersten Durchgang knapp 8,5 Stunden benötigt, bei dem das eigentliche Spiel allerdings nur knapp über zur Hälfte absolviert wurde. Abseits der Hauptkampagne gibt es noch viel zu Erkunden und das wird sicherlich noch ein paar weitere Stunden in Anspruch nehmen. Mal schauen, wann ich mir mal die Zeit dafür nehme – im Grunde interessiert mich nur die normale Handlung ohne das akribische Absuchen nach Extras.

Präsentation

Optisch gehört „Shadow of the Tomb Raider“ für mich noch immer zu den beeindruckendsten Titeln überhaupt. Waren die beiden direkten Vorgänger schon eine Augenweide, so wurde hier alles noch einmal bis zum Anschlag optimiert. Die Weitsicht ist enorm, die Details sagenhaft und die gesamte Architektur der unterschiedlichen Abschnitte einfach grandios.

Auf meinem Gaming-Notebook (Ryzen 7, Geforce 3060) konnte ich das Ganze sogar in 4K mit Ultra-Settings zocken und habe nicht selten gestaut – was nicht gerade oft vorkommt. Gelegentlich bin ich einfach stehen geblieben und habe die Panoramen oder detailreichen Statuen bewundert. Hier zahlt sich der schlauchartige Aufbau und die zumeist sehr wenigen KI-Figuren aus – denn so ist Kapazität für wuchtige Grafik, die geschmeidig auf normalen System läuft.

Egal ob dunkle Höhlen, Schlamm oder versteckten Tempeln, bei denen uns das Gold förmlich blendet – die Welt von „Shadow“ wirkt rund, durchdacht und exzellent gestaltet. Abwechslung wurde groß geschrieben und ein Highlight jagte stets das Nächste.

Die Musik wurde eher sparsam, aber an den passenden Stellen eingesetzt. Die deutsche Vertonung war sehr gut und gab keinen Grund zur Klage. Die unheimlichen Geräusche und Schreie trieben gerade in dunklen Höhlensystemen wohlige Schauer über den Rücken. Deren Ortung war mit Headset ebenso vorbildlich.

Positiv

  • überragende audiovisuelle Präsentation
  • großartige Inszenierung
  • spannende Hintergrundgeschichte
  • perfekter Spiel-Flow / kein Leerlauf
  • durchdachtes Rätsel-Design
  • ordentliche Spielzeit

Neutral

  • Stealth-Passagen fühlen sich erzwungen an
  • kleinere Trial & Error Momente

Negativ

Fazit

Hätte ich die einzelnen Titel nicht bereits zum damaligen Vollpreis für die Konsole erstanden, hätte ich nun echt ein schlechtes Gewissen. Epic verschenkt hier aktuell drei absolut hochwertige Titel, die in jede gut sortierte Sammlung gehören und nichts von ihrer Faszination verloren haben. Gerade mit „Shadow of the Tomb Raider“ lieferten uns die Entwickler einen grandiosen Abschluss, der aus den Wünschen der Vorgänger gelernt und sein Gameplay bis zum maximalen Spielspaß optimiert hat.

Grafisch ist das Spiel eine Wucht und die tolle deutsche Vertonung passt wie die Faust aufs Auge. Der Flow ist jederzeit perfekt, denn auf knackige Gefechte folgen immer wieder entschleunigte Kletter- oder Rätselabschnitte – deren Schwierigkeitsgrad wiederum perfekt ausbalanciert wurde. Die Denkaufgaben animierten zum kurzzeitigen Verweilen, waren aber nie frustig gestaltet. Überhaupt gab es eigentlich nie Leerlauf und das Geschehen fühlte sich zu keiner Zeit auch nur ansatzweise gestreckt an. Man fühlte sich wie in einem launigen Actionfilm mit jeder Menge Entdecker-Lust.

Für mich ist „Uncharted“ ein kleiner Blockbuster für Zwischendurch, wobei „Tomb Raider“ dann schon eher der erwachsenere und etwas komplexere Vertreter im Genre ist. Ich liebe beide Reihen und könnte auch keinem Titel explizit den Vorzug geben. Obwohl im Kern so ähnlich, spielen sie sich doch recht unterschiedlich und sind absolute Pflicht für Abenteurer. Unabhängig vom Preis ist „Shadow“ jedenfalls eine unbedingte Empfehlung wert und muss gezockt werden!

Grafik: 9/10
Sound: 8,5/10
Gameplay: 8,5/10
Gesamt: 9/10

Fotocopyright: Square Enix

Alan Wake Remastered (PC)

Inhalt

Autor Alan Wake steckt in einer Schreibblockade und möchte zur Regeneration mit seiner Frau ein paar ruhige Tage an einem abgeschiedenen See verbringen. Als sie dann plötzlich verschwindet, geht er den Dingen auf den Grund…

Gameplay, Spielzeit und Steuerung

„Alan Wake“ ist ein Adventure, bei dem der Spieler die namensgebende Hauptfigur aus der Third-Person-Ansicht durch unterschiedliche Locations manövriert. Von belebten Kleinstätten bis zu dunklen Wäldern oder verlassenen Sägewerken ist alles dabei und detailreich umgesetzt. Die Interaktion mit der Umgebung beschränkt sich zwar auf das Wesentliche (Türen öffnen, Schalter umlegen, Munition einsammeln), geht aber gut von der Hand.

Das Geschehen ist in mehren Kapiteln mit unterschiedlich langen Spielzeiten aufgeteilt. Gerenderte Zwischenstimme, aber auch Stimmen aus dem Off bringen uns die mysteriöse Geschichte näher und klären uns über so manchen Vorgang auf. Investiert habe ich dabei rund 10-12 Stunden, wobei die Erweiterungen dabei nicht berücksichtigt wurden und nicht alle verstecken Sammelgegenstände (Thermoflaschen) eingesackt wurden.

Steuern ließ sich unser Held ganz manierlich, aber grade bei hitzigen Konfrontationen fühlten sich die Kommandos nicht ganz so direkt an. Alan gab sich etwas träge – was bei ruhigeren Passagen kein Ding war, bei der wilden Action schonmal für kleinere Anfälle meinerseits sorgten.

Präsentation

Audiovisuell konnte mich der Titel seinerzeit auf der XBOX360 und später auch auf dem PC sehr überzeugen. Die Figuren waren toll ausgearbeitet und viele Landschaften wirkten sehr realistisch.

Mittlerweile haben sich die Ansprüche zwar verändert, doch die Optik kann nach wie vor überzeugen. Leider stören auf dem PC (aktuelle Version, getestet auf zwei unterschiedlichen Konfigurationen) immer wieder aufkehrende Bildstörungen, die insbesondere nach Ingame-Zwischensequenzen oder Videos auftraten. Dies riss immer mal wieder kurz aus der sonst so wundervollen Immersion.

Die deutsche Sprachausgabe wurde gut vertont und gab keinen Grund zur Klage. Gepaart mit der düsteren Klangkulisse war das Abtauchen kein Problem und man fühlte sich wirklich wie in einem King-Roman.

Positiv

  • schöne audiovisuelle Präsentation
  • spannende Handlung
  • stimmige Inszenierung
  • ordentliche Spielzeit

Neutral

  • kleinere Grafikfehler (PC)
  • Schlauchlevel
  • simple Rätsel

Negativ

  • Action manchmal zu hektisch
  • Steuerung zuweilen etwas träge
  • wiederholende Gegnertypen

Fazit

Allein von seiner dichten Atmosphäre her ist „Alan Wake“ noch immer ein schönes Spiel. Der Zahn der Zeit hat wenig am Gesamtkonstrukt genagt und die Spielbarkeit ist nach wie vor gegeben. Der gradlinige Verlauf mag beim Einen oder Anderen vielleicht etwas ausstoßen, doch ich konnte nichts gegen die einfachen Rätsel und die Schlauchlevel sagen. Hier handelt es sich um ein von der Story getriebenes Spiel und entsprechend gut ging es durch seinen gradlinigen Aufbau stets voran.

Manche Gefechte arteten in Arbeit aus, doch zum Glück nahmen diese Passagen nicht die Überhand und gingen vergleichsweise schnell vorbei. Auch das Handlung von Fahrzeugen war nicht ganz optimal – kam aber ebenfalls nicht zu oft vor.

Wer ein gutes Adventure zu schätzen weiß und mit ein paar kleineren, hektischeren Gefechten kein Problem hat, sollte „Alan Wake“ spätestens in der günstig erhältlichen „Remastered“-Version eine Chance geben. Technisch und Spielmechanich geht der Titel soweit klar und die schnittige Inszenierung sucht noch heute ihres gleichen. Nun bin ich perfekt auf den kürzlich angekündigten zweiten Teil eingestimmt.

Grafik: 8/10
Soung: 8/10
Gameplay: 7/10
Gesamt: 8/10

Fotocopyright: Epic Games

Halo Infinite (PC)

Inhalt

Der Master Chief treibt durch das All und wird von einem Verbündeten geborgen. Kaum wieder auf den Beinen führt der Weg auf einen Planeten, auf dem die Feinde seltsame Dinge treiben…

Gameplay

Die größte Änderung von Halo Infinite betrifft das Gameplay. Der sonst eher gradlinige Ego-Shooter kommt mit einer großen Open-World um die Ecke – und beschert uns alle Stärken und Schwächen des Konzeptes. Aus der Ich-Perspektive erkunden wir aber weiterhin fremde Raumschiffe, Gebäude, unterirdische Ausgrabungsstätten und erledigen vor allem Fleiß-Aufgaben mit teils elend langen Laufwegen.

Nach bewährter „Ubisoft-Formel“ können wir Außenposten erobern und hierdurch immer weitere Gebiete mit unseren Kameraden besetzen lassen. Diese sind uns fortan – mehr oder weniger – behilflich oder wir fordern hier schlichtweg Munition oder Fahrzeuge an. Grundsätzlich funktioniert das Ganze, doch ein Beigeschmack bleibt. An vielen Ecken fühlt sich das Geschehen unnötig gestreckt und beliebig an.

Wie bei (insbesondere den älteren Teile von) „Call of Duty“ ist ein wilder Durchmarsch zum nächsten Checkpoint oft der simpelste Weg einen mit Gegnern überfluteten Abschnitt zu bewältigen. Dank des Greifhakens kann man sich wunderbar über sie hinweg manövrieren und sie bei der nächsten Tür hinter sich lassen. Die Feinde sind meist so doof, dass sie nicht mitziehen – oder schlimmstenfalls in Türen oder Aufzügen stecken bleiben – und lediglich mit dummen Kommentaren nerven.

Warum man dies überhaupt machen sollte? Die Gegnertypen sind immer die selben und selbst die eigentlich gut gemachten Shooter-Anteile ermüden hierdurch hin und wieder. Auch wenn die Mechanik hier super funktioniert, das Waffenhandling gelungen ist, so sehr fühlen sich einige Passagen einfach künstlich gestreckt an und von der Story verpassen wir ja sowieso nichts.

Spielzeit

Bei meinem ersten Durchgang habe ich mich überwiegend auf die Haupt-Story konzentriert und die dafür veranschlagten 15 Stunden (eher sogar etwas weniger) aufgewendet. Ein paar Nebenaufgaben (z.B. das Erobern von Stützpunkten oder das Bekämpfen von Elitegegnern) hat man teils unfreiwillig „auf dem Weg“ mitgenommen, nicht aber explizit danach gesucht. Hier macht sich das neue Open-World Prinzip insoweit bezahlt, dass man etliche Stunden abseits der eigentlichen Geschichte verbringen kann. Ob man das mag, ist natürlich Geschmackssache.

Präsentation

Aufgrund starker Kritik wurde der Titel um ein Jahr nach hinten verschoben und entsprechend nachgebessert. Die Grafik sorgt zwar auch in ihrer aktuellen Form für keine offenen Münder, wirkt aber insgesamt sehr stimmig und zeitgemäß (gespielt auf einem PC in 4k bei hohen Details).

Die Charaktermodelle kommen besonders in den Zwischensequenzen schön zur Geltung und die Lichteffekte sorgen fortwährend für eine stimmige Atmosphäre. Leider wirken viele Elemente (Gänge, Landschaften, etc.) zu gleichförmig und nach dem „Copy and Paste“-Prinzip in der Gegend verteilt. Auch wirken die fremden Welten – bis auf ein paar kleinere (und immer gleichen) – Tierchen arg leblos. Das können andere Spiele definitiv besser.

Auf den altbekannten Soundtrack war erneut Verlass und bereits im Menü sorgen die orchestralen Klänge für leichte Gänsehaut. Die deutsche Vertonung war ebenfalls in Ordnung und besonders die markige Stimmung von Master Chief konnte überzeugen. Etwas nervig empfand ich (wieder mal) die Kommentare unserer Gegner, die mit dämlichen und sich immer wiederholenden Sprüchen um sich warfen. Mag eine Serientradition sein, war für mich allerdings nie wirklich witzig.

Positiv

  • schöne Präsentation (trotz mangelnder Abwechslung)
  • launiges Gunplay
  • spannende Abschnitte
  • eingängiger Soundtrack
  • Greifhaken
  • vergleichsweise lange Spieldauer

Neutral

  • wenig unterschiedliche Gegngertypen
  • nervige Sprüche der Feinde
  • häufiger Waffenwechsel erforderlich
  • Fahrzeugsteuerung gewöhnungsbedürftig
  • Story nicht unbedingt tiefgründig oder enorm packend

Negativ

  • lange Laufwege
  • viele Fleißaufgaben
  • oft gleichförmiges Design
  • KI Mitstreiter nicht wirklich hilfreich
  • viele Abschnitte können mit „Durchrennen“ absolviert werden

Fazit

Lange haben wir auf einen neuen Ableger gewartet und nun stehe mich mit gemischten Gefühlen vor dem Endergebnis. Ich hatte zwar durchaus meinen Spaß an den geschmeidigen Ballereien und am Erkunden von Ausgrabungsstätten und Türmen, doch das Open-World Konzept brachte die im Vorfeld befürchteten Macken mit sich.

Bei einem „Assassins Creed“ habe ich mit Fleißaufgaben kein Problem, doch bei einem primär als flotten Shooter ausgelegten Spiel möchte ich damit weniger belastet werden. Dazu kamen noch längere Laufwege, die sich immerhin gelegentlich mit Fahrzeugen und häufiger durch den Einsatz des Greifhakens überbrücken ließen. Das Geschehen wirkte zumeist sehr generisch und wie aus dem Baukasten. Das fiel beim Recycling von stets gleichen Elementen (Texturen, ähnliche „Dungeons“) enorm auf und wirke hierdurch ein bisschen lieblos herunterprogrammiert. Hatte gedacht, dass Microsoft hier ein großes Team abstellt und der Titel in seinem Genre neue Akzente setzen wollte.

Wer mit ein paar Leerläufen kein Problem hat, erhält unterm Strich allerdings einen vergleichsweise umfangreichen Shooter mit guter Kampf-Mechanik und ein paar wirklich launigen Passagen. Wie bereits erwähnt habe ich mich zwar gerne ins neue Abenteuer von Master Chief gestürzt, war dann am Ende aber erst einmal bedient und benötige vorerst keine weiteren Ausflüge auf den Ringplaneten. „Halo Infinite“ ist ein guter, aber keineswegs überragender Titel, der jedoch im Zuge des Gamepasses trotzdem eine Empfehlung wert ist. Ich werde mir als Sammler natürlich noch die physische Version für die XBOX zulegen – aber erst wenn die Gebrauchtpreise entsprechend gefallen sind. Vielleicht gibt es bis dato auch irgendwelche neuen Inhalte oder Updates.

Grafik: 8/10
Sound: 8/10
Gameplay: 6,5/10
Gesamt: 7,5/10

Fotocopyright: Microsoft / 343 Industries

Razer BlackShark V2 X – Premium Esports Gaming Headset

Einleitung

Ich mag Razer und liebe es regelmäßig neue Hardware zu testen. Das „Blackshark“ hatte ich aufgrund seines tollen Designs schon länger auf dem Schirm und bei einem Angebotspreis von 35 Euro konnte ich einfach nicht widerstehen.

Lieferumfang und erster Eindruck

Das „Blackshark“ kommt in einem typisch für Razer gestalteten Karton daher. Neben dem kabelgebundenen Headset an sich, liegen diverse Unterlagen, ein Download-Code für die 7.1 Software, eine kleine Transporttasche und sogar ein farblich passendes Klinken-Verlängerungskabel bei.

Das Headset besteht überwiegend aus Kunststoff und am Bügel aus durchgehendem Kunstleder und fühlt sich haptisch sehr gut an. Es ist recht steif und klappert wenig.

Die Größenverstellung hat sich bei mir erst auf den zweiten Blick bzw. beim Anprobieren erschlossen. Man vergrößert nicht den breiten Bereich des Bügels, sondern lediglich die schmalen Aufhängungen der Ohrmuscheln. Das scheint filigran, macht aber dennoch einen stabilen Eindruck und alles bleibt in seiner Position.

Die Polster sind dick und weich, drücken nach Stunden nicht aufs Ohr. Die Abschirmung nach Außen ist gut und die Dämmung für den Zocker selbst ist einwandfrei. Erwähnen möchte ich auch, das ich bislang noch keine schwitzigen Lauscher bekam.

Klang

Durch seine gute Abschirmung kann man sich gut auf den Klang konzentrieren – und der ist für diese Preisklasse sehr gut. Es gibt einigermaßen kräftige Bässe, doch auch die Sprachverständlichkeit ist einwandfrei..

Da ich noch immer kein Experte bin, versuche ich mit eigenen Worten den Unterschied zwischen günstigeren und teureren Geräten zu umschreiben. Die „Blackshartk“ spiele sauber und scheppern nicht (wie man es von preiswerten Konkurrenten eher kennt), fühlen sich aber nicht so weit und räumlich wie beispielsweise die Astro A50 an. Man fühlt sich gut eingeschlossen und schätzt die deutliche Wiedergabe sämtlicher Quellen, vermisst aber manchmal den spürbaren Wumms.

Der 7.1 Effekt wird künstlich durch eine Software erzeugt, die bereits anderen Headsets des Hauses beilag und grundsätzlich auch mit anderen Herstellern funktioniert. Hier wird das anliegende Signal „aufgebläht“, aber die Ergebnisse sind unterschiedlich. In Spielen kann der heftigere Bass und die erhöhte Räumlichkeit durchaus Spaß bringen, beim Hören von Musik fand ich das Ganze stellenweise zu dröhnend. Hier sollte man einfach mal ein bisschen spielen (Effekt lässt sich ohne Unterbrechung ein- oder ausschalten).

Das Mikrofon klingt etwas dumpf und rauscht leicht, geht aber fürs gelegentliche Kommunizieren beim Zocken völlig in Ordnung. Für Podcast oder Ähnliches würde ich sowieso zu einem separaten Mikro raten.

Positiv

  • schlichtes, ansprechendes Design
  • guter Klang
  • bequemer Sitz
  • gute Verarbeitung
  • Lautstärkeregelung per Regler
  • schönes Zubehörpaket (Verlängerungskabel, Tasche)
  • durch Klinke universell Einsetzbar

Neutral

  • Bass könnte hin und wieder kräftiger sein
  • 7.1 nur per Software
  • 7.1 sollte von Anwendung zu Anwendung getestet werden

Negativ

  • Klinkenkabel nicht abnehmbar
  • Mikrofon fest angebracht und auch nicht einziehbar

Fazit

Für einen relativ geringen Preis erhält man derzeit ein wirklich gutes Marken-Headset, welches sich in vielen Bereichen (u.A. Haptik, Klang) deutlich von der drunter liegenden Klasse abhebt und seinen geringen Aufschlag somit mehr als gerecht wird.

Das „Blackshark“ schaut nicht nur toll aus (ist sicherlich Geschmackssache), sondern überzeugte mich klanglich uneingeschränkt beim Gaming an Rechner und Konsole. Sicherlich höre ich den Unterschied zu einem deutlich feiner auflösenden Astro A50 direkt heraus, doch in der Razer-Preisregion habe ich bisher nichts Besseres gehört.

Wollt ihr nicht allzu viel Geld ausgeben und habt kein Problem mit Kabelbetrieb, dann empfehle ich das „Blackshark“ auf jeden Fall. Der Aufpreis zu ganz günstigen Headsets macht sich definitiv bezahlt.

Preis-/Leistung: gut

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

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