Filme, Serien, Videospiele, Fotografie und Lifestyle

Schlagwort: Playstation (Seite 1 von 3)

SteelSeries Arctis 1 Wireless – Wireless Gaming Headset

Verpackung & Inhalt

Das SteelSeries Arctis 1 Wireless kommt in einer relativ schlichten Verpackung daher und der Inhalt gibt uns keine größeren Überraschungen preis. Neben dem Headset befinden sich noch Ansteckmikrofon, Klinkenkabel, USB-C Ladekabel und der benötigte Funk-Dongle im Karton. Netzadapter oder Tasche sind nicht vorhanden.

Verarbeitung & Optik

Das SteelSeries sitzt stramm, aber nicht zu fest auf dem Kopf. Beim Arctis 7 hatte ich wegen dem hohen Anpressdruck – selbst nach etlichen Wochen und Straffungsversuchen – immer leichten Schwindel und Kopfschmerzen, doch hier war auf Anhieb alles in Ordnung.

Durch die Ohrpolster aus Stoff wird Schwitzen effektiv verhindert und kratzig fühlt es sich zum Glück auch nicht an. Sie sind auch gerade groß genug, dass die Ohren hervorragend hineinpassen und Nichts verrutscht.

Beim Material regiert der Kunststoff, doch die Verarbeitung ist in meinen Augen insgesamt recht gut. Vor allem das schlichte Design (so völlig ohne RGB) macht das Headset tauglich für den Einsatz außer Haus oder auf der Arbeit. Der Bügel ist aus stabilen Metall gefertigt.

Klang & Mikro

Beim Klang hat mich das Arctis 1 extrem positiv überrascht. Der Sound ist kraftvoll, mit ordentlichem Bass und ungewohnt laut. Manche Explosionen oder Schusswechsel sind im Gegensatz zu normalen Dialogen oder Hintergrundmusik fast schon zu heftig, doch dies kann ja meist in den Optionen der Spiele ein wenig nachjustiert werden.

Die Ortung der Gegner (getestet u. A. mit „Werewolf“ und „World War Z“) war präzise und zuverlässig. Der bei der Playstation 5 zertifizierte 3D-Sound war bei „Ratchet & Clank“ in Ordnung, bei „Returnal“ richtig gut. Man fühlt sich inmitten der Schlachten und bekam trotz aller mächtigen „Wumms-Effekte“ einen sauberen Klang.

Durch die kostenlose SteelSeries Engine-Software kann die Ausgabe zusätzlich optimiert werden. Es gibt verschiedene Presets, aber auch eigene Profile können erstellt und entsprechend automatisch nach Windows-Start geladen werden. Ich habe alle mal Probe gehört und mich letztlich für „Performance“ mit leichten Anpassungen entschieden.

Beim Mikrofon muss man bei Wireless-Geräten eigentlich immer Abstriche machen und trotz Wifi-Technik ist das hier nicht anders. Manchmal kam ich leicht abgehackt beim Gesprächspartner rüber, aber im Vergleich zu Mitstreitern ist die Qualität noch als gut zu bezeichnen.

Positiv

  • ab Werk bereits kräftiger und toller Klang
  • fester, aber dennoch sehr bequemer Sitz
  • hohe Lautstärke
  • niedrige Latenzen
  • variable Einsatzmöglichkeiten dank Dongle
  • hohe Reichweite gegenüber einigen Konkurrenten
  • unkomplizierte Einrichtung (keine Koppelung erforderlich)
  • abnehmbares Mikrofon
  • schlichtes Design

Neutral

  • kein Transport-Case (auch keine Box für den Dongle)
  • nur Micro-USB Ladeport

Negativ

  • Dongle recht groß (also weniger für den mobilen Einsatz geeignet)
  • kein Bluetooth-Modus (z.B. für die donglefreie Verwendung am Handy)
  • schlechte Abschirmung nach Außen
  • Registrierungszwang bei der Software

Fazit

Das Arctis 1 Wireless hat mich überzeugt. Im ersten Moment sitzt es relativ stramm auf dem Schädel, doch selbst nach mehreren Stunden empfand ich das Headset keineswegs störend. Der Klang ist kräftig und brachial, macht beim Zocken, Filme anschauen oder Musikhören richtig Spaß.

Leider ist der Dongle für den Transport etwas zu groß, aber durch die schwache Abschirmung nach Außen würde ich das SteelSeries sowieso nicht in Bus und Bahn verwenden wollen. Die Möglichkeit für den universellen Einsatz ist trotzdem hervorragend, denn so verwende ich das Headset nicht kabellos nur am Rechner, sondern im Wechsel auch an der Playstation 5 oder Switch – wo es klangtechnisch ebenfalls eine gute Figur macht und stets auf Anhieb problemlos funktioniert.

Für knapp 100 Euro bekommt man hier ein rundes Paket, welches ich so jederzeit wieder kaufen würde. Für mich rangiert es zwar klanglich deutlich hinter beispielsweise dem kostspieligeren Astro A50, aber das Preis-/ Leistungsverhältnis stimmt auf jeden Fall. Für mich ist es überdies auch viel bequemer als das „größere“ Arctis 7.

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

A Plague Tale – Innocence

Inhalt

Frankreich im 14. Jahrhundert. Während eine schlimme Rattenseuche wütet, werden die Eltern von Amicia und Hugo von Inquisitionstruppen hingerichtet. Scheinbar sind sie auf der Suche nach dem kleinen Hugo, der etwas Besonderes in sich trägt. In den meisten Kapiteln übernimmt der Spieler die Rolle von Amicia und muss den bösen Schwergen mitsamt ihres Bruders entfliehen…

Gameplay

Den größten Teil von „A Plague Tale“ verbringen wir mit Schleichen und dem Lösen kleiner Rätsel. Gelegentlich haben wir die Wahl zum Ausschalten von Gegnern, aber meist ist das gezielte herumtanzen die bessere Wahl.

Die Knobelaufgaben sind meist sehr einfach, aber nicht minder spaßig. Mal müssen Kisten verschoben, mal Hebel in der richtigen Reihenfolge betätigt werden. Oftmals spielen Ratten dabei eine entscheidende Rolle, die fast immer den Puls deutlich höher schlagen ließen.

Amicia besitzt überdies eine Steinschleuder, die mit verschiedenen Munitionsarten bestückt werden kann. Ähnlich wie „Dark Project“ gibt es Projektile, die Fackeln entzünden oder löschen. Simple Steine können Gegner ohne Panzerung niederstrecken, während besonderer „Staub“ zur „Entrüstung“ der hartnäckigeren Feinde führen.

Präsentation

Neben dem grandiosen Storytelling ist die audiovisuelle Gestaltung mein persönliches Highlight an diesem Spiel. Die Grafik ist so detailreich, wie wunderschön. Das Auge schaut sich an dicht belaubten Wäldern, eindrucksvoll ausgeleuchteten Bauwerken oder großartigen Wettereffekten kaum satt. Dabei schauen die Figuren realistisch aus und bewegen passend zu den perfekt vertonten Dialogen ihren Mund.

Der Soundtrack passt sich hervorragend dem Geschehen an, sorgt mit orchestralen Klängen für eine beeindruckende Kulisse oder peitscht mit dynamischen Hymnen brachial auf manch angespannte Lage ein.

Spielzeit

Das Werk hat mich so gefesselt, das ich es an zwei langen Nachmittagen mit je ungefähr fünf Stunden direkt durchgezockt habe. Die rund 10 Stunden gingen für einen Titel dieser Preisklasse (bei Release knapp 40, nun zirka 20 Euro) vollkommen in Ordnung – zumal es trotz eintönigerem Gameplays keinerlei Längen gab.

Positiv

  • herausragende Präsentation
  • großartiges Storytelling
  • packend bis zum Ende
  • grandioser Artstyle
  • toll gezeichnete Figuren
  • frisches Setting

Neutral

  • simple Rätsel
  • simples Gameplay
  • extrem gradlinig
  • manchmal hakelige Steuerung

Negativ

  • Trial & Error Passagen
  • kleinere Bugs, die zum Neustarten des letzten Checkpoints führten

Fazit

Obwohl dieser Titel schon an mehreren Stellen zum Geheimtipp gekrönt wurde und viele positive Bewertungen bei Amazon nahezu überschwänglich begeistert waren, blieb ich vorsichtig. Eigentlich mag ich keine Stealth-Spiele und wähle (sofern möglich) eigentlich immer den direkten Weg zum Durchballern. Aufgrund des Gameplay war dies bei „A Plague Tale“ natürlich weniger machbar und so zögerte ich – vollkommen zu Unrecht, wie sich bereits nach dem Intro heraus stellen sollte.

Das Spiel packt ab der ersten Minute und hält bis zum Abspann durchwegs bei Laune. Es gab keinen Leerlauf und trotz vieler repetitiver Elemente kam keine Langweile auf. Jede Schleichpassage war aufs Neue spannend gestaltet und die Anspannung immer wieder angenehm hoch. Wunderschöne Grafiken und beachtlich animierte Zwischensequenzen waren dann immer die Belohnung hierfür.

Die Rätsel waren gut gestaltet und niemals frustierend. Entweder hat man die Lösung schon beim Betreten des Raumes sofort entdeckt oder bereits nach kurzer Zeit war klar, die der Hase läuft. So kann man immer prima und frustfrei voran.

Genervt hat mich gelegentlich die Steuerung (besonders wenn der Bruder an der Hand war), denn hin und wieder führte das „Hängenbleiben“ zum unausweichlichen Tod. Auch war mir das Handling bei späteren „Kräften“ nicht direkt genug und so verkam besonders der Endkampf zur Tortur.

Wem andere interaktive Filme zu wenig Interaktion bieten und man dennoch relativ gemächlich (okay, bis auf das anstrengende Finale) eine hübsch präsentierte Geschichte erleben will, sollte hier zuschlagen. Dieses Spiel bringt so viel mit, um größere Produktionen locker in den Schatten zu stellen. Sicherlich ist es nicht vollends mit einem „Last of Us“ vergleichbar, doch ich empfand es fast schon packender und besser erzählt. Ich habe dieses Ereignis im „Gamepass“ durchgeackert und sogleich die Disk-Version fürs Regal geordert. Unterstützt die Entwickler, damit sie noch mehr solcher Garanten herausbringen können!

Grafik: 9/10
Sound: 9/10
Gameplay: 7/10
Gesamt: 8,5/10

Fotocopyright: Focus Home Entertainment

Resident Evil Village (Playstation 5)

Inhalt

Die traumatischen Ereignisse mit Familie Baker liegen nunmehr drei Jahre zurück und Mia und Ethan haben mittlerweile ein kleines Baby namens Rosemary bekommen. Eines Abend wird die glückliche Familie allerdings von Soldaten um Serienheld Chris Redfield überfallen, Mia erschossen und das Baby entführt. Nun macht sich der Spieler abermals als Ethan auf die Hatz nach seinen Peinigern…

Gameplay

Der offizielle achte Teil der berühmten Horror-Reihe setzt da an, wo sein Vorgänger aufgehört hat. Sowohl von der Story, als auch von der Mechanik. Erneut begebt Ihr euch in Ego-Perspektive auf die Reise, müsst beispielsweise Munition oder Heilmittel craften und kleinere Rätsel lösen.

Im Gegensatz zu den Vorgängern ist der Rucksack jedoch immer groß genug und es gibt an verschiedenen Stellen auch einen Händler zum Erwerb frischer Munition oder Erweiterung der bestehenden Waffen. Dabei ist es dem Spieler überlassen, ob der neu gefundene Wummen überhaupt behält oder für teures Geld nach ein paar Einsätzen wieder verscherbelt. Manchmal bringt ein Upgrade mehr, als reichlich Auswahl bei sich zu haben. Lieber wenige und dafür starke Argumente – so meine Strategie hier.

Zentraler Schauplatz war ein kleiner Ort, von dem verschiedene Tore in verschiedene Gebiete, wie einem Schloss, einem Geisterhaus, einer Mühle oder einer alten Fabrik abgingen. Die Reihenfolge gab das Programm dabei stets vor und drückte den Spieler somit in das enge Handlung-Korsett.

Die Bosskämpfe waren ähnlich wie im zuletzt besprochenen „Devil May Cry 5“ ebenfalls wenig taktisch und stumpfes Dauer-Ballern der Weg zum Erfolg. Die automatische Zielhilfe sollte dabei jedoch ausgeschaltet bleiben, da die CPU sich manchmal für fragwürdige bzw. wenig effektive Trefferzonen entscheidet oder Gegner in der falschen Reihenfolge beackern möchte.

Spielzeit

Für den ersten Durchgang habe ich 7 Stunden und 38 Minuten gebraucht, wobei ich nicht darauf geachtet habe, ob die Zwischensequenzen einberechnet wurden. Dabei habe ich mich zwar hauptsächlich auf die Story konzentriert, aber Einiges an Material Abseits der Hauptpfade eingesammelt. Für den erneuten Anlauf wurde ein neuer Schwierigkeitsgrad freigeschaltet – und was ich so im Netz lass, sind nun auch Tricks wie unendlich Munition möglich.

Steuerung

„Village“ spielt sich im Grunde wie ein normaler Ego-Shooter, jedoch fühlt sich das Handlung nicht nur aufgrund der trägen Steuerung etwas seltsam an, sondern auch weil die Figur sich „realistischer“ als bei einem schnellen Actiontitel anfühlt. Lässt sich jetzt schwer beschreiben, aber das Sichtfeld verhält sich einfach anders. Das ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, doch mit Optimierung der Einstellungen (höhere Empfindlichkeit der Trigger) geht das schnell in Ordnung.

Die Möglichkeit zur Schnellwahl der Waffen ist gerade in hektischen Momenten ein Segen und fast schon zwingend notwendig.

Präsentation

Mit einem Wort: Wechselhaft. Während einige Areale wirklich wunderhübsch gezeichnet wurden (Schloss), gibt es stellenweise extrem pixelige Texturen auf Playstation 3-Niveau. Manchmal wirkt die Optik billig und fast hässlich, dann wieder angenehm stimmig und detailreich. Das viel gepriesene „Raytracing“ ist nett, jedoch zerstört ein mangelndes Spielbild des Protagonisten immer wieder die Immersion, wenn man sich hübsch rekrutierende Scheiben betrachtet.

Bei der Soundkulisse war ich ähnlich hin- und her gerissen. Während es manchmal komische Störgeräusche auf dem Headset gab, klangen die Effekte über den AVR (hochgepushed auf Atmos) teilweise schön räumlich und klar zu orten. An anderer Stelle war jedoch der Center-Lautsprecher wieder zu leise und Dialoge kamen unpassend von den Seiten. Die deutsche Vertonung war eigentlich gut, aber die eigene Figur klang manchmal wie eine Comic-Figur mit gequetschten Stimmbändern.

Positiv

  • Erinnerungswürdige Passagen (Geisterhaus)
  • grafisch stellenweise extrem stimmig
  • abwechslungsreiche Schauplätze
  • hervorragendes Story-Telling
  • insgesamt guter Flow
  • tolles Gegener-Design (Endbosse)

Neutral

  • Spielzeit durchschnittlich
  • sehr gradlinig
  • einfache Rätsel
  • wenig Zombies
  • teils sehr viel Action

Negativ

  • grafisch stellenweise altbacken und hässlich
  • Trial & Error Abschnitte
  • nervige Verfolgungen von zunächst unzerstörbaren Widersachern
  • insgesamt wieder kein klassisches Resi aus Anfangstagen

Fazit

Ich habe ein wenig gebraucht, um mit diesem Titel warm zu werden und blicke nach knapp 7,5 Stunden noch immer mit gemischten Gefühlen zurück. Die Grafik hat mich erst an den Fähigkeiten meiner PS5 zweifeln lassen, doch in späteren Abschnitten gelegentlich sehr begeistert.

Schlimmer jedoch das von stets schwankender Qualität geprägte Gameplay. Es schien, als wären mehrere Programmiererteams am Werke gewesen und am Ende wurde alles irgendwie zusammengeschustert.

Während einige Abschnitte mit toller Atmosphäre, interessanten Rätseln und grandioser Inszenierung punkteten, stehen nervige Verfolgungsjagden oder dumpfe Baller-Orgien dazu im krassen Kontrast. Der vermehrt getätigte Vergleich zu „Call of Duty“ erschien gar nicht mal so abwegig, obwohl ein Kapitel kurz vor dem Finale hier gar nicht mal so unspaßig war – gepasst hat es thematisch halt einfach nicht.

Von meinem geliebten, klassischen Resident Evil (gerade Teil 1 und 2 stehen dabei in meiner Gunst ganz oben) ist nicht viel geblieben, doch das war bereits nach den ersten Trailern wenig verwunderlich. Hat der direkte Vorgänger zum Teil wieder zu alten Tugenden zurück gefunden, drückt nun der hohe Actionanteil wieder ein wenig aufs Gemüt.

Für mich war es ein kurzweiliger „Snack“ für Zwischendurch – der gerade wegen seinen krassen Höhen und Tiefen im Gedächtnis verweilen wird. Unterm Strich hatte ich meinen Spaß, aber manchmal war ein Ticken von Hassliebe nicht zu leugnen.

Grafik: 8/10
Sound: 8/10
Gameplay: 7,5/10
Gesamt: 8/10

Fotocopyright: Capcom

Super Retro-Cade Retro-Spielkonsole mit über 90 Titeln

Als langjähriger Videospiel-Fan und Besitzer einiger Mini-Konsolen (u.A. dem NES Mini, SNES Mini, Mega Drive Mini, Playstation Classic, C64 Mini, etc.) hat mich natürlich auch das „Super Retro-Cade“ brennend interessiert. Da mir der Ursprungspreis jedoch etwas zu hoch erschien und der sich der allgemeine „Run“ auf das Ding etwas zurückhielt, habe ich gewartet und nun bei knapp 40 Euro zugeschlagen.

Die Konsole basiert (wie viele andere auch) auf Android-Basis, kommt in einem kleinen Gehäuse, zwei USB-Controllern, einem HDMI- und einem Stromkabel daher. Ein USB-Netzteil ist – wie es mittlerweile leider üblich ist – nicht enthalten.

Das Design ist Geschmackssache, die Verarbeitung soweit okay. Die Controller wirken auf den ersten Blick ein wenig billig, funktionieren aber recht gut. Mir sind bisher keine Tasten hängen geblieben und Aussetzer bei den Eingaben gab es auch nicht. Die Kabel sind lang genug. Beachtlich der Cinch-Ausgang für ältere Bildschirme.

Nach einem kurzen Bootvorgang wartet ein sehr schlichtes, aber übersichtliches Menü auf Erkundung. Die knapp über 90 Spiele werden mit Mini-Bild und bei Detailansicht auch mit einem kleinen (englischen) Vorschautext präsentiert. Das geht soweit in Ordnung.

In den Optionen kann beispielsweise die Sprache oder das Bildformat (4:3 oder 16:9) geändert werden. Auch lässt sich hier ein unschöner Weichzeichnungs-Filter deaktivieren.

Die Spiele an sich haben ihre Herkunft auf unterschiedlichen Systemen (z.B. Arcade, Super Nintendo, etc.), werden aber allesamt ordentlich emuliert. Ich hatte hier und da mal kurze Schlieren oder leichte Ruckler, die in meiner Erinnerung zumindest teilweise bei den Originalen schon vorhanden waren. Save-Stats können intern, auf USB-Stick oder SD-Karte ablegt werden (FAT32 Formatierung beachten).

Positiv:

  • lizensiertes Produkt
  • gute Spieleauswahl
  • viele Spiele unterschiedlicher Hersteller
  • brauchbare Controller
  • gute Emulation
  • Save-States
  • einfache Mod-Möglichkeit
  • farbige Anleitung

Neutral:

  • Design der Konsole
  • Wertigkeit der Controller
  • schlichtes Menü

Negativ:

  • wenig Einstellmöglichkeiten (keine weiteren Filter, etc.)
  • kein USB-Netzteil

Fazit

Das „Super Retro-Cade“ hatte mich aufgrund seiner tollen Spieleauswahl schnell in seinen Bann gezogen. Ich kannte bis auf 1-2 Ausnahmen eigentlich jeden Titel und war über das Kontrastprogramm zu den anderen Mini-Konsolen sehr erfreut. Die Kiste bietet zwar wenig an Einstellmöglichkeiten (weitere Filter wären schön gewesen), aber das ist für ein gelegentliches Zocken nicht unbedingt kriegsentscheidend. Die vorinstallierten Titel laufen sauber und lassen sich mit den beigelegten Controllern auch sehr ordentlich steuern. Zu einem günstigen Kurs dürfen Interessierte definitiv zuschlagen.

Ich bin jedenfalls froh, zumindest eine irgendwie offiziell lizensierte Fassung von „Demons Crest“ oder den „Final-Fight“-Titeln zu besitzen und für kurze Ausflüge in diese digitalen Welten keine Unsummen auf den Tisch legen zu müssen. Ein Raspi mit Retro-Pie oder ähnlichen Systemen ist zwar ganz nett, aber hier steht man rechtlich (bei den meisten Titeln) einfach auf der sichereren Seite – von einer unkomplizierteren Einrichtung mal abgesehen.

Persönliche Spiele-Highlights:

  • Demons Creest
  • Final Fight 1-3
  • (Super) R-Type
  • Mega Man
  • (Super) Ghouls ’n Ghosts
  • Armored Warrior

Zum Thema Modding:

Im Internet kursieren Images, die man auf eine SD-Karte (mindestens 4GB) schreiben kann. Davon kann die Konsole dann booten (dauert etwas länger als üblich) und bietet anschließend ein anderes Menü mit Unterstützung für weitere Systeme (Mega-CD, PCEngineCD, Playstation, SNES, GBA, MegaDrive, Arcade, etc.), deren Spiele dann von einem USB-Stick gestartet werden können. Auch hier ist die Emulation nach einem kurzen Test in Ordnung. Wird die SD-Karte entfernt und das System erneut eingeschaltet, erscheint wieder das ursprüngliche Menü.

und hier die Spieleliste (vom Hersteller):

1942, 10-Yard Fight, 1943: The Battle of Midway, Act-Fancer: Cybernetick Hyper Weapon, Air Duel, Armed Police Unit Gallop, Armored Warriors, Bad Dudes, Bad Dudes Vs. DragonNinja, Bionic Commando, Bionic Commando, Blade Master, Boogie Wings, Buggy Popper, BurgerTime, Captain Commando, Code Name: Viper, Commando, Congo’s Caper, Dark Lord, Demon’s Crest, Double Dragon, Double Dragon 3: The Rosetta Stone, Dragon Breed, Exciting Hour – The Pro Wrestling Network, Exed Exes, Fighter’s History, Fighter’s History: Mizoguchi Kiki Ippatsu!!, Final Fight, Final Fight 2, Final Fight 3, Forgotten Worlds, Gargoyle’s Quest II, Ghosts ’n Goblins, Ghouls ’n Ghosts, Gun.Smoke, Hammerin‘ Harry, Hammerin‘ Harry, Heavy Barrel, Holy Diver, Image Fight, Joe & Mac, Joe & Mac 2: Lost in the Tropics, Joe & Mac Returns, Joe & Mac: Caveman Ninja, Ken-Go, Kickle Cubicle, Kid Niki: Radical Ninja, Kid Niki: Radical Ninja 2, Knights of the Round, Legend of Hero Tonma, Legendary Wings, Magical Drop, Magical Drop, Magical Drop 2, Major Title Golf, Mega Man, Mega Man 2, Mega Man 3, Mega Twins, Mercs, Midnight Resistance, Mighty Final Fight, Mr. Heli, Mutant Fighter, Mystic Riders, Ninja Spirit, Pirate Ship Higemaru, R-Type, R-Type II, R-Type III: The Third Lightning, Renegade, Rocky Rodent, Secret Agent, Section Z, Side Arms, Side Pocket, SonSon, Street Fighter 2010: The Final Fight, Strider, Strider, Super Birdie Rush, Super BurgerTime, Super Dodge Ball, Super Ghouls ’n Ghosts, Super R-Type, Super Side Pocket, The Combatribes, The King of Dragons, Three Wonders, Thunder Blaster, Trojan, Two Crude Dudes, Varth: Operation Thunderstorm, Vigilante, Wizard Fire, XMultiply, Zippy Race.

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

NieR Replicant ver.1.22474487139

Inhalt

Ihr schlüpft in die Rolle eines jungen Helden, der alles daran setzt, um seine Schwester von der ominösen Runenkrankheit zu befreien. Dabei folgt ihr jeder noch so kleinen Spur nach einem Heilmittel und bestreitet große Abenteuer…

Gameplay

„Nier“ lässt sich nicht so einfach in eine Schublade stecken. Im Rahmen eines 3D-Action-Adventures schlummern verschiedene Genres wie Rollenspiel, Text-Adventure, oder 2D-Plattformer. Manchmal fühlt es sich mit isometrischer Perspektive auch wie ein „Diablo“ an. Das wirkt frisch und spielt sich angenehm, da die Nebenelemente nie allzu lang das Geschehen dominieren und immer wieder als kleine Abwechslung dienen.

Die Welt wirkt auf den ersten Blick recht groß und erfordert etwas Orientierung – doch bald stellt man fest, dass alles im Grunde ziemlich überschaubar ist und nicht mit Rollenspiel-Schwergewichten ala „Xenoblade“ verglichen werden kann. Da sich viele Wege ständig wiederholen, lernt man die Umgebung ausgiebig kennen und navigiert bald blind von Ort zu Ort.

Manchmal hat mich das Reisen schon etwas genervt, doch ich glaube, das hierdurch die Bindung zu den einzelnen Lokationen besser gestärkt wurde. Bei späteren Aufträge wusste man immer ungefähr, welche Abzweigung nun eine Rolle spielen könnte und stand nicht vollends auf dem Schlauch. Allgemein spielte sich das Game aber sehr gradlinig und man wusste eigentlich immer, wohin die Reise als Nächstes geht.

Das Kampfsystem ist simpel, aber spaßig. In bester Hack`n Slah Manier geht es auf die Feinde los und Magieattacken oder Ausweichmanöver gehen angenehm flott von der Hand. Die Kamera stört zwar hier und da, kann aber relativ schnell nachjustiert werden. Etwas unausgewogen jedoch das Waffenhandling bzw. Fakt, dass man sich eine der stärksten Schwester im Prinzip schon zu Beginn erwerben kann. Hier ist nur minimales Grinden nötig und schon hat man keine weiteren Invests mehr zu tätigen. Erst zum Finale gibt es dann eine minimal stärkere Waffe.

Spielzeit

Spielzeit ist bei „Nier“ ein großes Thema. Da man beim ersten Durchgang noch nicht alle Aspekte der Story vermittelt bekommt, lohnt ein erneutes Abenteuer. Für das erste Ende habe ich ohne viele Neben-Quests etwa 12,5 Stunden gebraucht – die (abgesehen von den Laufwegen) eigentlich immer schön kurzweilig und ereignisreich bestückt waren. Sicherlich werde ich mich irgendwann wieder an das Projekt wagen und schauen, welche verborgenen Details noch zu erblicken sind.

Präsentation

Grafisch wurde die 2021er Variante gegenüber den etwas klobigen Original deutlich aufgehübscht, doch auf der Höhe der Zeit befindet sich das Geschehen trotzdem nur in wenigen Momenten. Die Hauptcharaktere schauen zum Teil wirklich fantastisch aus, Nebenfiguren eher detailarm und langweilig. Einige Landschaften bieten enormen Weitblick und tolle Architektur, manchmal erleben wir Matschtexturen aus der vorletzten Konsolengeneration. Letztlich überzeugt das grandiose Art-Design, welches mich seinerzeit überhaupt auf das Produkt aufmerksam gemacht hat.

Der eh schon atemberaubende Soundtrack wurde ebenfalls überarbeitet und geht noch immer perfekt ins Ohr. Er trägt einen großen Teil zum Feeling bei und wird trotz wiederholender Melodien niemals nervig oder öde. Er unterstützt hervorragend die Gefühlslagen der jeweiligen Situation – verstärkt Trauer oder peitscht zum Kampfe an.

Die tolle Sprachausgabe erlebt ihr auf englisch oder japanisch, dazu gibt es gute deutsche Untertitel.

Komfortfunktionen

Dieser Punkt ist etwas ungewöhnlich, doch ich möchte ihn dennoch erwähnen. Zwar haben die Macher wohl bewusst auf manche Dinge verzichtet (Schnellreise), doch an anderer Stelle an Anfänger/Grinder gedacht. So kann man beispielsweise auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad eine „automatische Kampffunktion“ aktivieren, die fast schon einem „God-Mode“ ähnelt. Hier kann die KI auf Wunsch automatisch ausweichen oder gar komplette Kämpfe in Eigenregie für den Spieler übernehmen. Hierdurch machen gerade die opulenten Bosskämpfe weniger Spaß, doch beim stumpfen Beseitigen von Standard-Gegnern kann das eine echte Erleichterung sein.

Positiv:

  • geniales Art-Design
  • bombastischer Soundtrack
  • tolles Setting
  • charismatische Hauptfiguren
  • gutes Story-Telling
  • Motivation zum mehrmaligen Durchspielen
  • verschiedene Zeitebenen
  • eingängiges Kampfsystem
  • Emil

Neutral:

  • teils nervige Laufwege
  • keine brauchbare Schnellreisefunktion (die ab dem zweiten Akt verfügbar ist)
  • wenig Gegnervarianten (allerdings begründet)
  • wenig Rollenspielaspekte

Negativ:

  • teilweise unübersichtliche Kameraführung
  • Grafik stellenweise altbacken

Fazit

An das geniale „Nier Automata“ (10 von 10) kommt der Vorgänger selbst in seiner ordentlich aufpolierten Version zwar nicht heran, doch ein tolles Spiel ist es trotzdem noch immer.

Damals war es mir auf der PS3 noch etwas zu sperrig, doch mittlerweile lässt es sich wesentlich zeitgemäßer und mit diversen Komfortfunktionen prima zocken. Sicherlich hätte ich mir hin und wieder eine vernünftige Schnellreise gewünscht, doch im Nachhinein waren die Wege insgesamt verkraftbar und die Welt gar nicht so umfangreich gestrickt.

Das abwechslungsreiche Gameplay überrascht immer wieder mit witzigen Ideen und wilden Genrewechseln, die überraschend gut funktionierten. Einige Szenarien (u.A. Horror-Villa ala „Resident Evil“) und Aufgaben („Finde den Postboten“) haben nachhaltigen Eindruck hinterlassen und gerne denkt man daran zurück.

Ich konnte jedenfalls prima in der toll gestalteten Welt von „Nier“ abtauchen, habe die Hauptfiguren schnell ins Herz geschlossen und bei mancher Zwischensequenz richtig mitgefiebert. Das schafft nicht jedes Spiel und so gibt es eine klare Empfehlung.

Gezockt habe ich die Playstation 4-Version auf der Playstation 5 und mir sind keine gravierenden Bugs aufgefallen. Auch gab es keinerlei Abstürze.

Grafik: 7,5/10
Sound: 9,5/10
Gameplay: 8,5/10
Gesamt: 8,5/10

Fotocopyright: Square Enix

Rückblick: Das war die PlayStation 4

Die Playstation 5 hat mittlerweile Einzug ins Wohnzimmer gehalten und trotz mangelnder Spiele, aber vorhandener Abwärtskompatibilität einen Stammplatz neben der XBOX Series X ergattert. Nun möchte ich in einigen Zeilen noch einmal auf die Area der Vorgängerversion zurückblicken. Hierbei soll es weniger um die Hardware, vielmehr um das Spiele-Lineup gehen, welches im Grunde auch als guter (und günstiger) Grundstock für die PS5 genutzt werden kann.

Die „Uncharted“ -Reihe

Ich habe „Uncharted“ 1 bis 3 auf der PlayStation 3 geliebt und in einer schicken Collectors Edition auch bei der PS4 erneut zugeschlagen. Die Spiele sind dank leichter Überarbeitung (Grafisch, technisch, neuer Schwierigkeitsgrad) noch immer perfekt spielbar und haben nichts von ihrem Charme verloren. Die neueren Varianten (Uncharted 4, The Lost Legacy) gehörten dann ebenfalls zum besten der PS4-Generation und mittlerweile ebenfalls für einen Spottpreis erhältlich. Diese spielbaren Hollywood-Actionkracher gehören für mich allesamt zur absoluten Speerspitze der Konsolenspiele.

Die „Last of Us“-Reihe

Auch das erste „Last of Us“ hatte seine Wurzeln auf der PS3 und gehörte dort zu meinen absoluten Lieblingstiteln. Das aktuell erhältliche Remaster kommt (wie die „Uncharted-Collection“) ebenfalls mit einigen technischen Verbesserungen, hat mittlerweile aber etwas von seiner Ausstrahlungskraft eingebüßt. Neueinsteiger ohne Vorkenntnis sollten sich aber trotzdem auf die Reise mit Ellie und Joel einlassen und idealerweise zum ersten Mal mit der ungewöhnlichen Erzählweise ins Berührung kommen.

Teil 2 spaltete die Spielergemeinde und ich möchte gar nicht so sehr darauf eingehen. Auch mir haben einige Designentscheidungen nicht unbedingt gepasst, trotzdem habe ich (es ist immer noch nicht durch, deshalb auch noch kein ausführlicher Test auf dieser Seite) meinen Spaß damit. Es gehört grafisch zum Besten, was die PS4 zu bieten hat und spielt sich angenehm beklemmend. Beide Programme gehören neben „Uncharted“ zur Grundausstattung.

Nier Automata

Mein absolutes und unerwartetes Highlight aus der PS4-Ära ist „Nier Automata“, welches mich in den ersten Sekunden in den Bann zog und bis zum dramatischen Ende (zumindest Einem von Vielen) nicht mehr losgelassen hat. Habe ich am Vorgänger „Nier“ noch etwas gezweifelt (es war gut, aber kein Favorit), hat Automata mit seinem Style, mit seinen Figuren und seinem abwechslungsreichen Gameplay mein Herz im Sturm erobert. Einen grandiosen Soundtrack gibt’s übrigens auch.

Final Fantasy 7 (Remake)

Es ist hinlänglich bekannt, dass FF7 schon immer ein ziemlich famoses Spiel war, aber dieses Remake hat meine Erwartungen absolut übertroffen. Eine herausragende Technik, feine Cut-Sequenzen und ein flottes Kampf-System heben sich deutlich von der Vorlage ab und liefern ein eigenständiges Ergebnis ab. Für mich einer der besten Titel im Jahre 2020. Einen Test gibt’s hier.

God of War

Zum grandiosen „God of War“ muss ich an dieser Stelle nicht viele Worte verlieren. Mit einem Paukenschlag hat sich Kratos zurückgemeldet und nicht nur grafisch seine opulenten Vorgänger übertrumpft. Einen Test gibt es hier.

The Witcher 3

Zwar habe ich den Hexer nur auf dem PC und der Switch komplett durchgerockt, doch auch einige vergnügliche Stunden in die PS4-Variante gesteckt. Spielerisch ist das Spiel über jeden Zweifel erhaben und gehört seit Release zu meinen Spielen für die einsame Insel. Ein Zocken lohnt noch immer – und wer wartet bekommt sogar ein Technik-Update für die neuen Konsolen. Eine ausführliche Besprechung gibt es hier.

Until Dawn

Grafisch zeigte „Until Dawn“ wohin die Reise bei Horrorspielen gehen kann und wie sehr man sich immer weiter Filmen annähern kann. Das im Grunde einfache Spielprinzip unterhielt und ein größerer Test ist hier nachzulesen.

Die „BioShock“ -Collection

Die Wurzeln dieser Collection liegen ebenfalls in der nunmehr vorletzten Generation, was dem Spielspaß aber keinen Abbruch tut. Die atmosphärischen Shooter gehören nachwievor zu den spannendsten des Genres und sorgen mit ihrem Style und Ideenreichtum noch immer für Freude. Test.

Horizon Zero Dawn

Auf der PS4 begonnen und dann erst später in der PC-Variante durchgespielt. „Horizon“ mag mittlerweile kein Exklusivtitel mehr sein, ist aber mittlerweile für knappe 10 Euro (sogar in der „Game of the Year“-Edtionen) ein Blindkauf. Eine großartige Technik trifft auf eine packende Story. Ausführliche Besprechung in der „Spiele-Sektion“ dieser Seite.

Spider-Man

Habe ich mich vor einigen Tagen noch durch „Miles Morales“ auf der PS5 geschwungen, so ist dessen unmittelbarer Vorgänger (oder sollte man „das eigentliche Hauptspiel“ sagen?) noch gut in Erinnerung gebelieben. Auf meiner Standard-PS4 spielte es schon technische Stärken aus und das Hangeln durch die Häuserschulten machte Spaß, wie nie zuvor. Das Gameplay war simpel, aber effektiv. Storymäßig dicht und in vielen Bereichen nah an der Vorlage – ein echter Tipp.

Days Gone

„Days Gone“ gehörte schon zu den letzten großen Exklusivtiteln der Konsole und holte nochmal alles aus der betagten Hardware heraus. So präsentierte sich die Zombie-Hatz nicht nur technisch, sondern auch spielerisch von ihrer besten Seite und konnte mit tollen Cut-Scenes überzeugen. Manche Missionen waren etwas lästig, aber der Hauptstory wollte man bis zum Schluss aufmerksam folgen.

„Grand Theft Auto 5“

„GTA 5“ war eines der letzten Spiele, welches auch für die vorherige Generation (PS3, XBOX360) erschien, auf allen Plattformen jedoch wahnsinnig Spaß machte. Ich glaube zu diesem Spiel muss man nicht mehr viel schreiben – es war der bis dato beste 3D-Ableger und garantierte mir für etliche Stunden viel (Einzelspieler-)Spaß. Bis ein Nachfolger scheint, sollte man (sofern man den Titel nicht kennt) unbedingt für kleines Geld zuschlagen.

Die „Resident Evil“ -Reihe

Schon fast traurig, dass ich als alter „Resi-Hase“ die letzten Auskopplungen wo weit nach unten verfrachtet habe. Während Teil 1 und 2 noch immer ungeschlagen bleiben (okay, die aufpolierte GameCube-Variante vom Erstling ist auch super!), so gab es auf der PS4 wenigstens brauchbare Remakes. Die „neuen“ „Resident Evil 2+3“ spielten sich dank optimierter Steuerung und neuer Engine angenehm aktuell und boten hier und da einen guten Fanservice. Leider waren beide Titel etwas kurz ausgefallen und stellenweise wurden vertraute Inhalte weggestrichen. Insbesondere nach dem schicken „Resident Evil 7“ in VR war die Ernüchterung spürbar, aber schlecht ist keines der genannten Spiele. Fans nehmen alle mit.

Die „VR“-Spiele
Mit Veröffentlichung der VR-Brille brach für mich eine kleine Revolution im Bereich Gaming aus. Konnten unhandliche Brillen für das Handy noch nicht überzeugen, so was die Immersion bei PlayStation VR eine ganz andere. Trotz niedrigerer Auflösung gegenüber teurer PC-Varianten, fühlt sich das Erlebnis rund und zuweilen wirklich atemberaubend an. Zu den Tipps aus dieser Generation gehören für mich: „Resident Evil 7“ (+ „Kitchen“-Demo), Astro Bot, Until Dawn, Drive Club, Farpoint (inkl. „Aim“-Conroller) und das „Allumette“-Märchen.

Der Rest

Gänzlich verschweigen möchte ich natürlich nicht den glorreichen Rest. Angefangen bei „Bloodborne“, „Sekiro“ über „Dark Souls“ bis zu „Detroid Becames Human“. Die PlayStation 4 bot eine so umfangreiche, wie hochwertige Kost für jeden Zocker und deckte nahezu alle Genres mit hervorragenden Vertretern ab. Natürlich gab es auch wieder die obligatorischen „Call of Duty“ oder „Battfields“, die auch bei den Mitstreitern erschienen und ebenfalls eine gute Figur ablieferten.

Ich habe auf der Konsole viel gespielt, doch bei Weitem nicht alle Titel angetestet. Spiele wie „Ghost of Tushima“ stehen beispielsweise noch auf der Wunschliste, der ich nun auf der PS5 weiter nachkommen werde.

Wer neu dabei ist, greift am besten direkt zur PS5 (sofern sie denn wieder zu normalen Preisen erhältlich ist), alle Besitzer der PS4 können jedoch vorerst bei ihrer Konsole bleiben und weiterhin auf die bahnbrechenden neuen Titel warten. Im Moment ist die vierte Generation noch prima aufgestellt und keineswegs veraltet.

Fotocopyright: Square Enix

Alle Spieletitel, sowie Sony und PlayStation sind eingetragene Marken.

Sony PlayStation 5 Erfahrungsbericht

Einleitende Worte

Nach rund zwei Wochen mit der neuen Playstation 5, möchte ich – analog zum Erfahrungsbericht mit der XBOX Series X – auch ein paar Eindrücke mit euch teilen. Wieder einmal betone ich, dass es sich hier um keinen ausführlichen Test mit technischen Daten und Benchmarks handelt, sondern um bisherige Feststellungen im Bezug zur neuen Konsole.

Einrichtung, Lautstärke und Dashboard

Das Anschließen bereitete ebenso wenig Probleme, wie die Grundeinrichtung mittels einfachem Assistenten. Schon während den Basis-Einstellungen kann ein Spiel ins Laufwerk gelegt und nebenbei installiert werden.

Die eigentliche Konsole ist recht laufruhig (aber nicht unhörbar), das Laufwerk jedoch deutlich wahrnehmbar und stellenweise ähnlich nervend wie bei der normalen PS4 oder der PS4 Pro. Glücklicherweise werden die Spiele mittlerweile zum großen Teil auf die Platte installiert und das Laufwerk meist nur kurz zum Lizenzcheck (Disc eingelegt) angesteuert. So bleibt der eigentliche Spielbetrieb eher leise.

Das neue Dashboard ist aufgeräumt und nach kurzer Eingewöhnung recht intuitiv zu bedienen. Die Systemeinstellungen (Auflösung, Audioausgabe, etc.) ähneln dem Vorgänger und benötigen kein Umdenken. Spiele und Multimedia-Apps (YouTube, etc.) sind diesmal auf dem Startbildschirm in getrennten Reitern, was den Überblick verbessert. Die Navigation erfolgt zügig und ohne Verzug.

SSD, Abwärtskompatibilität und Controller

Aktuelle PS5 Spiele können (wie bei der Konkurrenz) nur auf der schnellen internen SSD-Festplatte installiert werden. Bei PS4 Spielen kann im Vorfeld festgelegt werden, dass sie beispielsweise immer auf einen externen Datenträger eingerichtet werden – alternativ können sie auch manuell in den Einstellungen (Speicher) verschoben werden.

Da der Speicher der Konsole leider stark begrenzt und aktuelle Spiele zuweilen recht groß sind, empfiehlt sich auf jeden Fall eine USB-Platte für die darauf aus lagerbaren (PS4-)Titel. Ich habe eine externe 480 GB SSD angeschlossen und darauf „Horizon“, „Days Gone“ oder „Avengers“ installiert. Einen direkten Geschwindigkeitsvergleich habe ich nicht gemacht, wollte aufgrund der kleinen internen SSD sowieso grundsätzlich auslagern und die Interne unbedingt für neue Games frei halten.

Laut Sony sollten lediglich 10 Spiele der letzten Generation nicht auf der PS5 laufen, doch in der Wirklichkeit könnte dies etwas anders anschauen. Bei mir hatten einige Titel teils heftige Grafikfehler („Days Gone“) oder bereits im Vorfeld eine Warnmeldung, dass sie nicht einwandfrei funktionieren könnten („Litte Big Planet 3“). Ansonsten habe ich bisher nur „Avengers“ recht ausgiebig gespielt und konnte hier keinerlei Probleme feststellen.

Gespielt habe ich alle Games mit dem neuen „Dual Sense Controller“ und bin bis Dato sehr zufrieden. Natürlich unterstützen die älteren PS4-Titel nicht die neuen Features, doch auch hier war das Handlung mit der geänderten Controllerform sehr gefällig. Die Akkulaufzeit habe ich nicht exakt gemessen, aber der Controller musste schon relativ häufig ans Ladekabel – was höchstwahrscheinlich der ganzen Technik im Inneren zu verdanken ist. Ansonsten zeigt insbesondere das vorinstallierte „Astro Bot“ wohin die Reise gehen kann, sofern die Entwickler die neuen Möglichkeiten auch sinnvoll nutzen. Hoffentlich bleibt es nicht bei dieser Technikdemo.

Positiv:

  • laufruhig
  • bisher sehr stabil
  • toller Controller
  • schicke Benutzeroberfläche
  • flotte SSD
  • „Astro Bot“ mitgeliefert
  • bereits eindrucksvolle Titel wie „Spider-Men: Miles Morales“ verfügbar

Neutral:

  • gewöhnungsbedürftiges Design
  • relativ groß (passt aber ins normale „HIFI“-Fach)
  • Akkulaufzeit des Controllers

Negativ:

  • mangelnde Verfügbarkeit + aktuell aufgerufene Preise
  • überschaubare Anzahl an Starttiteln
  • nicht jedes PS4-Game ist abwärtskompatibel/fehlerfrei
  • zuweilen lautes Laufwerk
  • verhältnismäßig kleine SSD (in Zukunft allerdings auch intern erweiterbar)

Fazit

Um ehrlich zu sein, kam bei der „XBOX Series X“ noch kein so echtes Next-Gen-Feeling auf. Während sich bei Microsoft alles nach behutsamer Modellpflege anfühlte, lacht mein Herz bei der „PlayStation 5“ umso mehr. Titel wie „Spider-Men: Miles Morales“ und „Astro Bot“ zeigen jetzt schon deutlich, wie Unterschiede zur letzten Generation ausschauen und was in der Zukunft zu erwarten ist.

Ich bevorzuge keine Konsole und keinen Hersteller, aber im Moment hat Sony aufgrund besserer Start-Titel noch die Nase vorn. Das wird sich im Laufe der Zeit sicherlich egalisieren und zur echten Ausnutzung der Hardware wird es erfahrungemäß noch Jahre dauern. Im Moment hat die PS5 bei mir persönlich jedenfalls mehr Eindruck hinterlassen.

Aufgrund der immer noch recht angespannten Liefersituation kann ich sowieso von einem derzeitigen Erwerb zu Mondpreisen abraten und wie bei der „XBOX“ zu einem Warten auf breitere Titelauswahl plädieren. Spätestens dann muss eh jeder Interessent entscheiden. Da ich mich immens auf ein neues „Uncharted“ oder bereits angekündigte Forstzungen von „Horizon Zero Dawn“ oder „God of War“ freue, komme ich grundsätzlich nicht um diese Daddelkiste herum.

Während ich mit der XBOX häufigere Abstürze habe, ist die Playstation hingegen sehr stabil und hat sich erst einmal bei einem Spiel aufgehängt. Jedoch hat ein Beenden und Neustarten des Titels bereits gereicht und es musste kein Reboot der Konsole durchgeführt werden. Ich hoffe, es bleibt auch so.

Sony, Playstation, Microsoft, XBOX, etc. sind eingetragene Marken.

Marvel’s Spider-Man: Miles Morales (PlayStation 5)

Inhalt

Der echte Spidy gönnt sich einen Forschungsurlaub in Europa und nun muss sein Kumpel Miles den Laden allein schmeisen. Der Spieler schlüpft in das Kostüm des zweiten Spinnenmanns und hat alle Hände voll zu tun, damit es in New York friedlich bleibt…

Spielzeit, Gameplay und Steuerung

Die Spielzeit für die Hauptgeschichte von „Miles Morales“ betrug etwa 10 Stunden, was bei einem Anschaffungspreis von knapp 50 Euro ein eher schlechtes Preis-/Leistungsverhältnis liefert. Man muss jedoch bedenken, dass es sich eigentlich nur um ein (allein lauffähiges) Addon zu Spiderman von der PS4 handelt und auch nicht von Grunde auf neu entwickelt wurde.

Das Gameplay ist somit fast identisch zum Hauptspiel – und erbt dessen Stärken und leider auch die kleinen Schwächen. Das Schwingen durch die Häuserschluchten fühlt sich erneut genial an, doch zuweilen trübt die hakelige Steuerung gehörig den Spielspass. So wird präzises Steuern von Miles manchmal zur Glückssache und artet besonders unter Zeitdruck in purem Streß aus. Zum Glück sind diese Passagen überschaubar und meist irgendwie doch auf Anhieb zu meistern.

Das Kampfsystem mag auf den ersten Blick recht simpel wirken (Schlagen und Ausweichen), wird aber im Laufe der Zeit immer komplexer. Mit etwas Übung gelingen die tollsten Kombinationen, die entsprechend belohnend in Szene gesetzt wurden.

Ansonsten gibt es eine riesige Stadt zu erkunden und auf dem Weg durch die Hauptmission auch viele kleine Nebenziele abzuarbeiten. Entweder schaut man regelmäßig nach Aufträgen in der Spidy-App, sucht nach Erinnerungskapseln oder Bauteile zum Upgraden der Ausrütung – oder ihr verhindert spontane Überfälle auf unbescholltene Bürger. Alles spielt sich angenehm dymanisch und meistens absolut filmreif.

Präsentation

Grafisch konnte der Titel bereits auf der PlayStation 4 vollkommen überzeugen, doch auf der neuen Konsolengernation wird noch einmal eine Schippe draufgelegt. Der Spieler hangelt sich nicht nur butterweich und mit extremer Weitsicht durch die bevölkerten Straßen, sondern wird mit allerlei Details wie Reflektionen oder Blick in die Gebäude verwöhnt.

Besonders in den Nahaufnahmen schauen die Charaktere echt bemerkenswert aus und würden einem Animationsfilm zur Ehre reichen. Das leichte Filmkorn verstärkt den cineastischen Eindruck zusätzlich und nimmt dem Titel etwas seinen künstlichen Touch.

Die komplett deutsche Synchronisation gehört ebenfalls zum Besten, was derzeit auf dem Markt ist. Weniger die guten und eingermaßen lippensychronen Sprecher, sondern insbesondere die Anzahl der vertonten Personen. Ob im Radio oder die Passanten auf der Straße – hier gibt es reichhaltige, wirklich gut gesprochene Dialoge und Kommentare.

Positiv:

  • beeindruckende Grafik
  • erstklassige Vertonung
  • filmreife Inszenierung
  • flottes Kampfsystem
  • schnelle Ladezeiten
  • Sympathische Figuren

Neutral:

  • relativ kurze Spielzeit (Hauptstory)
  • Übersicht in hektischen Passagen

Negativ:

  • hakelige Steuerung
  • wenig Innovation im Vergleich zum Hauptspiel

Fazit

„Miles Morales“ bietet mehr vom Altbekannten und legt überall eine kleine Schippe drauf. Ich habe das Hauptspiel auf der PS4 geliebt und wurde entgegen aller Zweifel (wenig Innovation) wieder in den Bann gezogen.

Nicht selten habe ich aufgrund der famosen Grafik gestaunt und fühlte mich – im Gegensatz zu anderen Titeln – wirklich wie in einem spielbaren Film. Zwar ist das Handling manchmal etwas hakelig, aber das Programm ist in den meisten Fällen sehr gutmütig und interpretiert die hektischen Eingaben korrekt.

Dieser „Spider-Man“ zeigt, wohin die Reise auf der PlayStation 5 hingehen kann und liefert bis dato eines der besten „Next-Gen“-Erlebnisse überhaupt. Ich hoffe zudem, dass sich die Hersteller künftig weiterhin so eine Mühe bei der umfangreichen Vertonung geben – und dann kann der geeignete Käufer evtl. über die erhöhten Verkaufspreise hinwegsehen.

Grafik: 9/10
Sound: 9/10
Gameplay: 8/10
Gesamt: 9/10

Fotocopyright: Sony Interactive Entertainment

Sony, PS4, PS5, Playstation, etc. sind eingetragene Marken.

Sony Playstation 5 Unboxing

Nach der XBOX Series X (Unboxing, Erfahrungsbericht) hat nun endlich die zweite Konsole der neuen Generation Einzug gehalten und ich möchte euch hier ein paar Bilder vom Unboxing präsentieren. Wiedermal halte ich euch nicht mit viel Text auf, sondern lasse die unten stehenden Fotos für sich sprechen. Vermutlich werde ich in den nächsten Tagen mit einem kleinen Erfahrungsbericht um die Ecke kommen. Schaut also regelmäßig vorbei!

Copyright alle Bilder: www.hard-boiled-movies.de

Maid of Sker (PC/PS4)

Inhalt

Der Spieler übernimmt die Rolle von Thomas, der im Sker Hotel nach seiner Verlobten sucht. Am Zielort angekommen, findet er jedoch ein verlassenes Gebäude vor – in dem es scheinbar nicht mit rechten Dingen zugeht…

Gameplay

„Maid of Sker“ ist ein Gruselspiel aus der Ego-Perspektive und paart „Walking-Simulator“-Bestandteile mit Schleichaktionen. Zwar findet die Hauptfigur hin und wieder nutzliche Gegenstände, um etwa Gegner kurzfristig in die Flucht zu schlagen, jedoch steht das leise Vorgehen und einfaches Rätseln im Vordergrund.

Im Gegensatz zu anderen Kollegen wurde auf die sogenannten „Quicktime-Events“ löblicherweise verzichtet, jedoch ist es unabdingbar in den richtigen Momenten per Tastendruck die Luft anzuhalten, um nicht Opfer der Widersacher zu werden.

Die Rätsel beschränkten sich auf das Finden von Schlüsseln oder dem Betätigen von Schaltern in der richtigen Reihenfolge. Nichts davon ist eine echte Herausforderung, aber das hemmt das Vorankommen wenigstens zu keiner Zeit.

Gespeichert wird an Gramophonen, die eingermaßen gut verteilt überall zu finden sind. Speicherräume sind zudem durch spezielle Türen erkennbar, was die Orientierung erleichert. Apropo Orientierung: eine zuschaltbare Karte deckt sich nach und nach auf (bzw. können auch vorab eine Kartenteile gefunden werden), aber so wirklich gebraucht habe ich sie nicht. Die Navigation im Haus ist einigermaßen logisch und übersichtlich – was nicht unbedingt selbstverständlich ist.

Spielzeit & Schwierigkeitsgrad

Die Spielzeit beträgt in etwa fünf Stunden und weißt trotz dieser kompakten Dauer kleinere Durchänger – resultierend aus teils wiederholenden Laufwegen auf. Interessanterweise gibt es einen leichten Schwierigkeitsgrad, der ohne Gegner auskommt und somit die ein oder andere langwierige Schleichpassage aushebelt. So kann sich der Spieler rein auf das Erkunden fokusieren und erspart sich so manch nervige Flucht. Dies fand ich wirklich nicht übel – denn trotz aller Entspanntheit, blieb die gruslige Grundstimmung erhalten.

Präsentation

Grafisch gibt sich „Maid of Sker“ keine Blöße und überzeugt mit einer tollen Grafik, die Gebäude, Friedhöfe und Gärten in schöner Pracht erstrahlen lässt. Hin und wieder gibt es trotz aller Eleganz ein paar grobe Texturen, die den guten Eindruck nicht merklich mindern. Die Räume waren stimmig designt und boten einen hohen Wiedererkennungswert, was der allgemeinen Orientierung unglaublich zuträglich war.

Akustisch begeistern schöne Klänge und eine zuweilen angenehm düstere Geräuschkulisse. Die Sprachausgabe ist gut, aber leider nur auf Englisch (mit deutschen Untertiteln) verfügbar. Das Englisch war immerhin leicht verständlich.

Positiv:

  • schöne Grafik
  • stimmige Atmosphäre
  • entspannter Schwierigkeitsgrad

Neutral:

  • hakelige Steuerung
  • simple Spielmechanik
  • simple Rätsel
  • kleinere Motivationsdurchhänger

Negativ:

  • nur englische Sprachausgabe
  • nervige Schleichpassagen (zum Glück auch ohne spielbar)
  • kein freies Speichern
  • schwache Jumpscars

Fazit

„Maid of Sker“ gefällt vor allem mit seiner audiovisuellen Gestaltung, die im Kern aber nur ein überdurchschnittliches Spiel beeinhaltet. Einfache Rätsel und ein moderater Schwierigkeitsgrad sorgen für wenig Frust und dennoch fehlt der gewisse Kick. Keiner der Jumpscars hat funktioniert und Gruseln wich irgendwann dem lästigen Abklappern von altbekannten Kulissen. Das Finale konnte ebenfalls keine Glanzpunkte setzten und belohnte nur mäßig für die vorangegangenen Strapazen.

Trotz besagter Kritik hat mich der Titel zwar schon irgendwo passabel unterhalten, aber dennoch vermag ich nur eingefleischten Genrefreunden eine kleine Empfehlung abzugeben.

Grafik: 8/10
Sound: 7,5/10
Gameplay: 6/10
Gesamt: 6,5/10

Fotocopyright: Wales Interactive

« Ältere Beiträge