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ECHTPOWER Nintendo Switch Controller

Update vom 24.05.2020: Seit dem letzten Switch-Firmware-Update (10.x) lässt sich der Controller weder über Funk, noch über Kabel mit der Konsole verbinden. Der originale ProController funktioniert weiterhin. Vielleicht habe ich da nur Pech und kann nicht für die komplette Modellreihe sprechen, jedoch gibt es hiermit eine Abwertung bzw. keine weitere Empfehlung für diese Peripherie.

Ursprünglicher Artikel:

Der originale Pro Controller von Nintendo ist super, aber auch sehr teuer. Um meine weiteren Mitspieler von driftenden JoyCons zu erlösen, habe ich nach einer günstigen Alternative geschaut und bin nach etwas Recherche beim Eingabegerät von „EchtPower“ gelandet.

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

Der Controller kommt im schlichten Schwarz daher und bringt neben einem kurzen USB-C auf Standard-USB Kabel, nur eine kleine (bebilderte) Anleitung mit.

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

Die Optik ist auf den ersten Blick hochwertig und die Haptik stimmt. Im Gegensatz zum originalen Pro-Controller ist die Verarbeitung und Materialanmutung nicht ganz so exzellent, im Anbetracht des Preises allerdings das Maximum an Qualität.

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

Das Koppeln mit der Switch (Flugmodus ausschalten!) ging unerwartet flott von der Hand. Musste ich andere Controller erst per Kabel verbinden und dann Koppeln, wurde der EchtPower nur in den Einstellungen gesucht und auf Anhieb erkannt. Eine recht helle, blaue LED signalisiert die erfolgreiche Verbindung bzw. die Reihenfolge des verbundenen Spielers.

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Wie bei den meisten Dritt-Hersteller-Controllern, vermag auch dieser nicht die Switch aus Ihrem Schlaf zu wecken und so muss die Konsole an ihrer Power-Taste aus dem Stand-By geholt werden. War mir vor dem Kauf klar und markiert keinen Negativpunkt.

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

Alle Tasten reagieren flott und die Sticks, sowie Steuerkreuz haben einen erstklassigen Anschlag. An die Anordnung der Zusatztasten und hinteren Trigger gewöhnt man sich schnell.

Fazit:

Als Controller für weitere Mitspieler bietet der EchtPower ein unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis und gefällt mit schicker Optik und guter Bedienung. Als Hauptgerät würde ich das Vorbild nicht missen, dennoch habe ich einige Titel („Redeemer“, „Metro“) nahezu komplett mit diesem Teil bestritten und keine Probleme gehabt. Es gab keinerlei Aussetzer oder hängende Knöpfe.

Die genaue Akkulaufzeit habe ich nicht gemessen, gefühlt lade ich den original Pro-Controller sogar noch etwas öfter. Auch die Reichweite war bisher ausreichend und auf meinen rund 4 Metern immer stabil.

Die Sticks fühlen sich nicht ganz so geschmeidig wie beim Original an, doch letztlich waren sie trotzdem um Welten besser als bei den nervigen JoyCons. Unterm Strich gibt es für dieses äußerst solide Stück Hardware eine absolute Empfehlung!

Preis-Leistung: überragend.

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Ich habe dieses Produkt selbst erworben und es wurde mir von keinem Hersteller/Händler zur Verfügung gestellt!

Trüberbrook (Nintendo Switch)

Inhalt

Deutschland, 1967. Hans gewinnt in einem fingierten Preisausschreiben eine Reise nach Trüberbrook. Erst vor Ort bemerkt der amerikanische Wissenschaftler, dass er eigentlich an gar keinem Gewinnspiel teilgenommen und irgendwas in diesem verschlafenen Kaff total schief läuft…

Einleitung

Als bekennender Fan von Point-and-Click Adventures der alten Schule, haben es mir die ersten Bilder von „Trüberbrook“ seinerzeit schon angetan – jedoch wollte ich erst warten, bis der Titel etwas günstiger zu erwerben ist und endlich war es dann soweit. Um die Wartezeit zwischen „Trials of Mana“ (Test) und dem „Xenoblade“-Remake zu überbrücken, fiel die Unterhaltung allerdings kürzer, als erhofft aus…

Gameplay

Der Spieler übernimmt hauptsächlich die Rolle von Hans und lediglich im Intro mal kurz die von Greta – von der wir im weiteren Verlauf noch mehr erfahren werden. Während die Steuerung auf dem PC ganz klassisch mit der Maus erfolgt, steht den Zockern auf der Switch das Gamepad zur Verfügung. Mit diesem steuert es sich – im Gegensatz zu anderen Genrevertretern, die ich bisher auf der Plattform ausprobiert habe – nach kurzer Eingewöhnung erstaunlich gut und flüssig. Manchmal ist der eigenwillige Curser etwas störrig, insgesamt kommt man aber durchwegs zurecht.

Schwierigkeitsgrad

Durch sein relativ einfaches Rätselsystem ist „Trüberbrook“ auch für Einsteiger (oder Kinder) geeignet. Durch Druck auf eine Taste können „Hotspots“ hervorgehoben (das ist nicht neu), aber auch automatische Kombinationsmöglichkeiten mit dem Inventar aufgerufen werden. So entfällt nerviges „ich kann das nicht kombinieren“ und der Spielfluss ist deutlich geschmeidiger. Nachteil jedoch, dass der Schwierigkeitsgrad nicht besonders hoch ausfällt und das Abklappern der Lokationen zum Haupträtsel mutiert. Gerade im Mittelteil muss man einfach mit allen Leuten quatschen, ständig Gegenstände ertauschen und immer wieder die Kombinationsmethode versuchen. Dies ist schon leicht ermüdend, da teilweise konkrete Vorstellungen der zu beschaffenden Teile fehlen.

Spielzeit

Die Spielzeit (ich habe nicht gemessen) betrug ca. 6 Stunden. Dabei ist man eigentlich immer ganz gut voran gekommen und hing nur selten an kleineren Grüblern fest. Es gibt zwar vergleichbar lange Mitstreiter, dennoch finde ich die Dauer für einen Vollpreistitel ein wenig zu kurz.

Präsentation

Grafisch hinterlässt das Spiel einen zwiespältigen Eindruck. Die zum Teil etwas dürftig animierten Figuren agierten vor wunderschönen und liebevoll gestalteten Hintergründen. Manchmal fühlt sich dies nicht ganz stimmig an, unterm Strich möchte ich den gesamten Stil jedoch und drücke ein Auge zu. Andere Kollegen haben nämlich genau das selbe Problem, jedoch nicht unbedingt so hübsche Kulissen.

Lobenswerte ist die hochwertige deutsche Vertonung, die mit bekannten Sprechen aufwarten kann und Gefühle passend zum Ausdruck bringt. Sie sorgt für ein ganz eignes Flair, welches fast schon einem Hörbuch gleich kommt. Gut auch, dass der Titel zwar dialoglastig, aber nicht zu langatmig daher kommt.

Fazit

Freunde klassischer Adventures kommen mit „Trüberbrook“ durchaus auf ihre Kosten. Das innovative „Gegenstand-Kombinier-System“, sorgt stets für Fortgang der witzigen Story und lassen nur selten Frust aufkeimen. Unterm Strich ist das Game jedoch nicht mehr als ein kleiner Snack, der mal schnell an einem freien Nachmittag durchgenudelt wird. Konsolenbesitzer sollten bei ernsthaften Interesse vielleicht lieber zum günstigen Steam-Key für den Computer greifen, der aktuell für deutlich unter 10 Euro erhältlich ist. Dafür ist das Spiel wiederrum richtig toll.

Grafik: 6,5/10
Sound: 8,5/10
Gameplay: 6,5/10
Gesamt: 6,5/10

Fotocopyright: bildundtonfabrik / Headup Games

Weitere Infos: http://trueberbrook.com/de/startseite/

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Trüberbrook – [Nintendo Switch]

Streets of Rage 4 (Nintendo Switch)

Inhalt

Die beiden Kinder des früheren Bösewichtes terrorisieren die Stadt und unsere Heldentruppe macht sich erneut auf die Straße, um das Unheil einzudämmen…

Einleitung

Auch als „Nintendo-Kind“ (das auch irgendwann mal ein Mega Drive und ein GameGear hatte), ist mir die „Streets of Rage“-Reihe absolut ein Begriff. Zuletzt konnte ich mich dank dem „Mega Drive Mini“ noch einmal von der Qualität des dritten Teils überzeugen und habe mich nach etlichen positiven Kritiken auf diese Neuauflage gefreut.

Gameplay & Steuerung

Der Spieler hat die Wahl aus vier (teilweise bekannten) Recken, die sich beispielsweise in Geschwindigkeit oder Kraft unterscheiden. Weitere Charaktere können im Laufe des Spiels freigeschaltet werden. Sie spielen sich angenehm unterschiedlich und sollten für jeden Geschmack etwas bieten. Bevorzugt habe ich Adam, der recht ausgeglichene Werte besaß.

Der Titel spielt sich wie ein üblicher „Brawler“ in bester Serientradition. Man steuerte die Helden von links nach rechts und metzelt sich durch die Gegnermassen. Dabei reichen drei Tasten aus – Schlagen, Springen und eine individuelle Sonderattacke, die etwas von der Energieleiste abzieht.

Durch das Aufsammeln von Sternen, kann zudem ein zusätzlicher „Wut-Angriff“ ausgeführt werden. Es empfiehlt sich, diese für die Endgegner aufzuheben und ihnen dann ordentlich Schaden zuzuführen.

Es gibt 12 Levels mit jeweils einem oder zwei Oberbossen. Deren Taktik ist recht schnell durschaut, oblgeich sie stellenweise auch etwas unfair agieren. Besonders den final Kampf empfand ich als vergleichsweise schwierig gegenüber den bisherigen Duellen.

Präsentation

Die Grafik ist eines meiner persönlichen Highlights bei diesem Game. Statt abgelutschter Pixeloptik, präsentieren uns die Macher einen richtig schönen Comic-Look mit unerwartet vielen Details. Zwar gleichen sich viele Gegner, doch die tollen, unterschiedlichen Kostüme und die erst auf den zweiten Blick erkennbare Kleinigkeiten machen dieses Manko wett.

Spiegeleffekte, plätscherndes Wasser, opulente Mosaikfenster und überhaupt kreative Kulissen zaubern immer wieder ein Schmunzeln ins Gesicht. Alles läuft sowohl im TV- als auch im Handheldmodus jederzeit flüssig. Die Ladezeiten zwischen den Leveln halten sich auch in Grenzen.

Der Sound passt wunderbar zum Geschehen und orientiert sich an den Klassikern. Sie wurde jedoch so modern und fetzig abgemischt, dass sie zuweilen richtig zum Draufkoppen anheizt. Echt gelungen und über seine überschaubare Spielzeit nicht langweilig.

Spielzeit und Spielspaß

Nach ungefähr drei Stunden ist man mit dem Story-Modus durch und steht danach noch vor kleineren Extra-Herausforderungen. Ich habe mich nun einmal durch den normalen Modus gekämpft und hatte durchwegs meinen Spaß. Viele Brawler nutzten sich aufgrund mangelnder Ideen sehr schnell ab, doch bei „Streets 4“ war die Motivation durchwegs gegeben. Länger hätte das Game vielleicht auch nicht sein dürfen.

Fazit

„Streets of Rage 4“ ist eine gelungene Wiederbelebung, die allerdings mit rund 25 Euro einen Ticken zu teuer ausgefallen ist. Für einen etwas niedrigeren Preis gäbe es für Genrefreunde (die von Haus aus kein Problem mit der kurzen Spielzeit haben) eine uneingeschränkte Empfehlung. Unterstützt die Macher jetzt – oder wartet auf ein Angebot – der Titel ist es schon irgendwo wert.

Das Spiel ist derzeit nur über den eShop von Nintendo erhältlich.

Grafik: 7,5/10
Sound: 7,5/10
Gameplay: 7/10
Gesamt: 7/10

Fotocopyright: Nintendo

Trials Of Mana (Nintendo Switch)

Inhalt

Die Macht des Mana-Baums ist geschwächt und dunkle Wesen wollen über die Welt herziehen. Der Spieler steuert eine Gruppe von drei Gefährten, um dies zu verhindern…

Einleitung

Nach einer spaßigen Demo war die Vorfreude auf „Trials Of Mana“ wirklich riesig. Da einige Tage zuvor das Remake von „Final Fantasy 7“ erschien, musste dies natürlich schnell beendet werden, um endlich in den Genuss der Vollversion zu kommen. Es wäre vermessen, diesen Titel mit einem gigantischen Produkt aus dem Hause Square zu vergleichen – doch letztlich kommt es nur auf den Spielspaß an und der ist bei „Trials“ leider nicht so hoch, wie gewünscht.

Gameplay & Kampfsystem

Zu Beginn wählt der Spieler drei unterschiedliche Charaktere, die ihn auf seine Reise begleiten werden. Startet man Anfangs noch allein, gesellt sich der ausgewählte Rest innerhalb der ersten Spielstunde hinzu und bleibt bis zum bitteren Ende der Truppe treu. Sie haben unterschiedliche Motivationen, die man in kurzen (auf Wunsch auch spielbaren) Rückblenden erfährt.

Im Gegensatz zur Vorlage steuert man die Helden durch eine dreidimensionale Umgebung. Die Gegner sind meistens sichtbar und bei einem Aufeinandertreffen kommt es zum Gefecht. Dieses findet auf einem abgegrenzten Bereich, aber in Echtzeit statt. Angegriffen wird per simplen Tastendruck, idealerweise mit unterschiedlichen Kombos. Ist eine spezielle Leiste aufgeladen, kann eine Sonderattacke ausgeführt werden. Viel Varianz bringt dieses System nicht und die tumbem Mitstreiter luden selten zu flüssigen Schlachten ein. Auf der Reise standen sie oft im Weg (oder blieben hängen), im Kampf verwendeten sie meist nur Standardattacken, obwohl deren Leiste aufgefüllt war. Immerhin konnte der Spieler (ähnlich wie zuletzt bei Final Fantasy) schnell zwischen den Figuren hin- und her wechseln.

Präsentation

Die 3D-Grafik ist zweckmäßig, mehr aber auch nicht. Selbst die Switch ist zu Besserem im Stande, streng genommen sollte allerdings der Spielspaß deutlicher im Vordergrund stehen.

Städte und einige Landschaften waren vom Stil her schön gestaltet, in den Details häufig weniger ausgearbeitet. Grobe Texturen und ständig wiederholende Feinde standen einer immerhin überwiegend flüssigen Bildrate gegenüber. Die Figuren waren weitestgehend sauber gezeichnet und sahen in den Großaufnahmen doch relativ hübsch aus.

Der Sound war grundsätzlich in Ordnung, nervte jedoch mit ständiger Wiederholung bei Dialogen (im Kampf) und Musik. Das Gedudel musste irgendwann leiser gestellt werden, da ich die gleichen Stücke einfach nicht mehr hören konnte. Passiert mir eigentlich eher selten, war hier ein erwähnenswerter Punkt.

Spielzeit & Spielspaß

Nach rund 15 Stunden habe ich den Abspann über den Bildschirm flackern sehen und war irgendwo sehr erleichtert. Weniger weil mich das Spiel so begeistert hat und eine Reise zu Ende gegangen ist, vielmehr weil ich mein investiertes Geld wenigstens in einen Titel gesteckt habe – den ich auch zu Ende gespielt habe.

Backtracking und Eintönigkeit waren hier oftmals die Worte der Stunde. Nicht nur am Ende, besonders auch im Mittelteil fühlte sich das Geschehen stets unangenehm gestreckt an. Viele Lokationen mussten vom Anfang bis zum Ende, dann wieder bis zum Anfang durchschritten werden. Es gab zwar auch Seile, die einen vorzeitig aus dem Dungeon holten – jedoch musste man diese erst einmal haben oder man wollte auf das Aufleveln nicht verzichten.

Stellenweise war „Trials“ sehr ermüdend und man musste sich selbst zum Weiterspielen überreden. Ständig die gleichen Gegnertypen und gleich verlaufende Duelle zerrten an den Nerven. Die Endbosse brachten im Grunde nur eine optische Abwechslung, vom Gameplay her reduzierte sich das Meiste nur aufs „Draufkloppen“. Die Kämpfe dauerten manchmal gefühlt endlose Minuten und boten keine Höhepunkte, wie Transformationen oder Ähnliches. Immer galt es draufzuhauen, bestenfalls ein paar Energiequellen zu zerstören und sich wieder auf den Bösewicht zu konzentrieren.

Das Endgame würde ich fast als Frechheit bezeichnen, denn es zog sich extrem in die Länge. Die Wiederverwertung alter Endbosse mag gerade noch so als Hommage an geschätzte Klassiker (u.A. „Illusion of Time“) durchgehen, die langen Laufwege und aufgezwungenen Gegnerhorden wären schon damals nicht zeitgemäß gewesen. Das kratzt gehörig am Klassiker-Bonus, vom dem man doch hier ohne Ende zerrt.

Fazit

Obwohl ich viel zu kritisieren habe, ist der Titel nicht schlecht. Die Demo hatte mich allerdings mit Ihren rund zwei Stunden viel zu sehr gehr gehypt und so abwechslungsreich wie erhofft war das Endprodukt einfach nicht. Unterhaltsame Stunden standen vielerlei Wiederholung und ermüdenden Gefechten gegenüber. Ich bin froh das Spiel endlich bewältigt zu haben, aber für die nächsten Jahre landet es erst einmal im Regal. Nach dem „Secret of Mana“-Debakel ist die Neuauflage von „Trials of Mana“ zwar besser, aber leider nicht das Gelbe vom Ei – gerade wo es auf der Switch Hochkaräter wie „Xenoblade Chronicles 2“ gibt und dessen genialer erster Streich auch bald wiederveröffentlicht wird.

Grafik: 6,5/10
Sound: 6/10
Gameplay: 6/10
Gesamt: 7/10

Fotocopyright: Square Enix

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Trials of Mana [Nintendo Switch]

Trials of Mana [Playstation 4]

Panzer Dragoon: Remake (Nintendo Switch)

Inhalt

Auf dem Rücken eines gigantischen Drachens, tritt der Spieler an, die Welt zu retten…

Einleitung

Beim aktuellen „Panzer Dragoon“ handelt es sich um ein Remake, dessen Ursprünge auf dem „Sega Saturn“ liegen. Ich selbst besitze noch die ersten beiden Teile auf der Kultkonsole und sogar eine Variante, die später für die erste XBOX entstanden ist. Als großer Fan würde ich mich nicht bezeichnen, aber für Zwischendurch geht eine Runde immer mal wieder in Ordnung.

Gameplay

Der Spieler sitzt während des kompletten Spiels auf dem Rücken eines Drachens. Dessen Richtung kann minimal mitgesteuert werden, ansonsten bleibt das Zielkreuz und die Feuertasten einzig das Mittel der Wahl. Man bewegt besagte Zielvorrichtung und kann sich immerhin frei auf dem Reittier positionieren, sprich per Knopfdruck die eigene Blickrichtung und somit die Richtung des Feuers bestimmen. Missionen zu Fuß oder auf anderen Gefährten sind leider nicht vorhanden.

Präsentation

Ich habe das Spiel vor dem zuletzt veröffentlichten Patch gespielt und war von der allgemeinen Präsentation bereits sehr angetan. Die Optik ist stellenweise sehr eindrucksvoll und weitestgehend flüssig (nur im Dock-Modus getestet). Der Style orientiert sich bei seinen Vorgängern und hat nichts von seiner Faszination verloren. Gegner und Landschaften sind äußert kreativ erdacht und mit tollen Farben und Animationen zum Leben erweckt. Der treibende Soundtrack packt schon bei der altvertrauten Titelmelodie.

Spielzeit

Die Spielzeit ist mein größter Kritikpunkt. Für knapp 25 Euro erhält man im einmaligen Durchgang eine Unterhaltung für ca. 3 Stunden (nicht nachgemessen). Natürlich motivieren neue Bestmarken (Stichwort: Punktesystem), aber das dürfte nicht Jeden überzeugen. Gefühlt waren die Ladezeiten zwischen den einzelnen Levels zusammengerechnet fast länger als die reine Nettospielzeit – so mein subjektiver Eindruck. Dank verschiedener Schwierigkeitsgrade ist immerhin für alle Spieler die passende Herausforderung gegeben.

Fazit

Als großer Fan der Reihe konnte ich mich nie bezeichnen, aber Sympathien waren immer gegeben. Zum Großteil habe ich das vorliegende Remake wirklich genossen, auch wenn die Balance aus Ladebildschirm und richtigen Spielabschnitten eher suboptimal war. Unter Strich präsentiert uns Sega hier einen launigen Shooter, der sich angenehm altmodisch anfühlt – doch für höchstens um die 10 Euro eine uneingeschränkte Empfehlung bekommt. Am besten mal bei YouTube prüfen, ob einem das Gameplay überhaupt zusagt – sonst ist die Enttäuschung vielleicht groß. Ich hätte gerne ein paar Wertungspunkte mehr vergeben, aber Spaß und Dauermotivation waren hierfür nicht perfekt ausgelotet.

Grafik: 8/10
Sound: 8/10
Gameplay: 5/10
Gesamt: 6,5/10

Der Titel war zum Testzeitpunkt nur als Download erhältlich. Eine physische Version von „Limited Run“ soll folgen.

Fotocopyright: Forever Entertainment/Nintendo

The Complex (Nintendo Switch)

Inhalt

Ein Biowaffenangriff auf London, zwingt den Spieler in die Rolle eines Forschers zu schlüpfen und ein Gegenmittel zu entwickeln. Die Zeit im Labor ist knapp und Entscheidungen müssen gut überlegt werden…

Gameplay

„The Complex“ ordnet sich ganz klar in die Riege der interaktiven Filme ein, wobei sich hier die Interaktivität extrem in Grenzen hält. Haben wir in alten Adventures ala „Phantasmagoria“ oder „Gabriel Knight“ wenigstens noch die Figuren bewegen dürfen, schauen wir hier durchwegs einen kontinuierlichen Spielfilm und müssen nur bei Entscheidungen mal kurz das Steuerkreuz bewegen. Das sorgt zwar für einen guten Flow, beschränkt die Handlung des Spielers aber auf das absolute Minimum – zumal er nicht immer wirklich eingreifen muss und die meistem Szenen theoretisch auch von allein weiterlaufen.

Präsentation

Die Videos wurden hochwertig produziert und laden nicht zum Fremdschämen ein. Die Darsteller machen ihre Sache solide und geben keinen Grund zur Klage. Ansonsten gibt es noch ein paar schick gestaltete Menüs und das war es auch schon. Das Spiel liegt nur mit solider englischer Synchronisation vor und sollte geübten Zockern keine Probleme bereiten. Die deutschen Untertitel kann man aufgrund diverse Rechtschreibfehler fast vergessen.

Spielzeit

Die Spielzeit beträgt rund 80-90 Minuten, sofern der Film bis zum Ende abläuft. Bei falschen Entscheidungen ist entsprechend früher Schluß und insgesamt sind lauf Hersteller 9 verschiedene Ausgänge möglich. Ich habe mich bis dato an zwei Varianten versucht und dann verlor ich auch schon die Motivation. Zu viele Parts waren zu gleichförmig und nerven bei wiederholter Sichtung innerhalb kürzester Zeit.

Fazit

Wer inmitten hektischer Titel auch mal etwas Entspannung benötigt und sich gerne berieseln lässt, kann sich „The Complex“ durchaus mal zu Gemüte führen. Technisch ist das Ding absolut klasse geworden, die Story hat mich jedoch nicht vom Hocker gehauen. Ich mag das Genre, aber dieser Vertreter konnte mich nicht vollends überzeugen und so muss jeder selbst (vielleicht anhand von diversen YouTube-Reviews) entscheiden. Insgesamt hat mir „Late Shift“ bei gleich-simpler Eingriffsmöglichkeiten etwas besser gefallen.

5,5/10

Fotocopyright: Wales Interactive

HYPERKIN SupaBoy SFC

An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen, um auch mal etwas ungewöhnlichere Hardware (die vielleicht auch nicht Jedem geläufig ist) vorzustellen. Der SupaBoy von Hyperkin ist in verschiedenen Revisionen schon seit ein paar Jahren auf dem Markt und bei mir befindet sich aktuelle der letzte Typ mit dem Namenszusatz „SFC“ in der Sammlung.

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

Für seinerzeit rund 120 Euro erhielt ich zunächst einmal eine formschöne Packung, die ein paar Features anpreist.

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

Was kann der SupaBoy eigentlich?

Der SupaBoy spielt Super Nintendo (SNES) bzw. Super Famicon (amerikanische Bezeichnung) Module verschiedener Herunftsregionen (PAL, NTSC) ab. Er kann dabei mobil (integrierter Akku), als auch stationär am TV (Cinch) betrieben werden. Als besonders Extra können sogar original Controller (auch Sticks oder Nachbauten) angestöpselt werden. Hauptsache sie bieten den offiziellen Anschluss, der an der alten Konsole seinerzeit zugegen war.

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

Neben den Standard-Eingabemöglichkeiten (Steuerkreuz, Knöpfe, Trigger) des Vorbilds, gibt es zudem ein paar zusätzliche Einstellmöglichkeiten, wie Region, Bildformat, Helligkeit oder einfach die Lautstärke.

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

Geladen wird das gute Stück via herkömmlichen Mirco-USB-Kabel (nur das Kabel, kein Netzteil enthalten) und der Output an den Fernseher geschieht via Klinke auf Cinch (gelb, rot, weiß).

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

Im ausgiebigen Tests haben die meisten meiner Module (PAL und NTSC) einwandfrei funktioniert. Die Bildqualität am Display war ausgezeichnet, am TV hingegen in etwa mit der Originalkonsole ohne Modifikationen/Adapter vergleichbar – sprich nicht ganz sauber und scharf, aber auf jeden Fall verzugsfrei spielbar. Idealerweise könnte man noch einen HDMI-Upscaler dazwischenschalten – doch ob das Signal wesentlich besser ist, vermag ich nicht zu berichten.

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

Die exakte Akku-Lautzeit habe ich nicht gemessen, da ich die Konsole immer mal wieder stationär betrieben und dabei geladen habe. Ich würde jedoch gut und gerne von ein paar Stündchen ausgehen. Obwohl das Gerät immer mal wieder für ein paar Tage im Regal verweilte, war stets Saft vorhanden – was ich so nicht bei jedem Handheld bemerkt habe.

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

Für Wen ist der SupaBoy eigentlich?

Wer auf außergewöhnliche Hardware steht und dem Super Nintendo sowieso verbunden ist, wird seinen Spaß daran haben. Natürlich sehen die alten Klassiker auf Emulatoren deutlich besser aus, allerdings bewegt man sich hier schon wieder in einer kleinen Grauzone. Das SupaBoy erfordert echte Module (obwohl Everdrives, wie das UFO auch funktionieren) und vermittelt einfach das authentischere Feeling. Dank der original Controller und der leicht unsauberen Bildausgabe (analog eben) kommt schon Stimmung auf.

Auch eignet sich die Konsole zur Mitnahme zu Freunden oder zum Flohmarkt – um potentiell neu erworbene Module direkt an Ort und Stelle zu testen. Ansonsten ist das Teil für die Zugfahrt ein bißchen zu klobig.

Was ist alles im Lieferumfang?

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

Im Lieferumfang befindet sich neben der Konsole auch eine kleine Transporttasche, sowie Cinch- und USB-Kabel. Eine farbige Anleitung fehlt ebensowenig.

Fazit:

Der Supaboy ist ein nettes Spielzeug für Liebhaber. Er ist relativ groß, zaubert beim Zocken dennoch ein Lächeln auf die Lippen. Als Ergänzung zu meinen original Konsolen ein nettes Gimmick, aber sicherlich kein Pflichtkauf für Jedermann. Die Verarbeitungsqualität, Haptik, Akkulaufzeit und Display haben sich gegenüber vorherigen Revisionen deutlich gesteigert und machen ein Upgrade dagegen lohnenswert.

Für mich – im Gegensatz zur Switch oder dem 3DS – kein „immer-dabei-Gerät“, doch als Hingucker in der Sammlung mit Daseinsberechtigung.

Prädikat: für Fans ein echtes Muss.

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Superboy auf Amazon


Ich habe dieses Produkt selbst erworben und es wurde mir von keinem Hersteller/Händler zur Verfügung gestellt!

Link zum offiziellen deutschen Vertrieb des SupaBoy und weiterer außergewöhnlicher Videospielhardware: https://www.worldwidedistribution.de

HORI Daemon X Machina Split Pad Pro Nintendo Switch

Auf der Suche nach Alternativen zu den gewöhnlichen JoyCons, bin ich nach etwas Einlesen beim „Split Pad Pro“ von Hori gelandet. Da meine originalen Ansteckcontroller nicht nur kein richtiges Steuerkreuz, sondern auch ein gewaltiges Driftproblem aufweisen, war der Tausch mehr als überfällig.

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

Schon beim Auspacken fällt die gewaltige Größe der Controller auf. Sie sind zwar extrem leicht, aber deutlich dicker und breiter als die Originalen. Für größere Hände liegen sie allerdings wesentlich besser in der Hand lassen alle Knöpfe prima ertasten.

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

In eine normale Tasche passt die Konsole mit angesteckten Split Pads leider nicht mehr.

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

Das Koppeln gestaltet sich als sehr einfach, da keinerlei Funkmodule in den Horis verbaut sind. Daher kann der Controller NUR an der Switch, nicht aber per Funk verwendet werden. Dies mag sicherlich ein gewaltiger Nachteil sein, allerdings bevorzuge ich auf der Couch sowieso mein Pro Controller (oder die Alternative von EchtPower http://wordpress.hard-boiled-movies.de/?p=607).

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

Sticks, Buttons und rückwärtige Trigger-Tasten sind ideal positioniert und funktionieren Klaglos. Der Druckpunkt bzw. Bewegungsradius ist genau richtig und die Widerstände perfekt ausgelotet. Durch die Bauart-bedingt bessere „Griffigkeit“ liegt die Switch bombenfest in der Hand und lässt sich gefühlvoll steuern.

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

An der Font gibt es Knöpfe, um Turbo bzw. Dauerfeuer und das Belegen der zusätzlichen Trigger zu programmieren. Persönlich habe ich die Zusatztasten bis dato noch gar nicht benutzt, dass Dauerfeuer bei einigen Shooter mal angetestet. Dies hat prima funktioniert.

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

Fazit:

Für mich waren die Hori Split Pads eine lohnenswerte Investition. Durch das wiederkehrende Driften der original JoyCons wollte ich nicht noch einmal zu diesen greifen. Laut diversen Berichten sind deren Macken noch immer nicht behoben und der aufgerufene Preis sowieso eine Frechheit. Ständige Reparaturen (auch wenn sie kostenlos wären) sind keine Alternative.

Die Horis sind zwar relativ groß und müssen immer separat von meiner kleinen Transporttasche im Rucksack verstaut werden, doch dies nehme ich im Anbetracht deren Stärken gerne in Kauf. Auf Funk kann ich unterwegs genau wie auf Rumble verzichten und grinse lieber über toll reagierende Sticks und dem hervorragenden Handling.

Titel wie „Witcher“ oder „Astral Chain“ habe ich zum größten Teil damit bestritten und niemals irgendwelche Aussetzer erlebt. Das richtige Steuerkreuz ist ebenfalls ein dicker Pluspunkt und für Fans von Kampfspielen unabdingbar.

Preis-/Leistung: sehr gut.

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HORI Split Pad Pro [


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To The Moon (PC, Nintendo Switch)

Inhalt:

Ein alter Mann liegt im Sterben und wird von zwei Wissenschaftlern besucht. Vor seinem letzten Ganz „klinken“ sie sich in sein Hirn ein und wollen seine Erinnerungen zum Positiven verändern…

Fazit:

Schon seinerzeit auf dem PC mit gewissen Kultstatus behaftet, besteht mittlerweile auch die Möglichkeit dieses ungewöhnliche Werk auf der Switch nachzuholen. Die Pixeloptik war schon damals eher zweckdienlich, als ein Hingucker – eigentliches Highlight ist das starke Storytelling, welches die Jahre unbeschadet überstanden hat.

Mit heutigen Worten würde man „To The Moon“ bestenfalls als „Walking-Simulator“ umschreiben. Die Interaktivität ist eher gering und sterben unmöglich. Ein paar simple Zwischenspiele sind nicht als ernsthafte Herausforderung zu betrachten, bringen den Spieler jedoch zur näheren Betrachtung von relevanten Details. Die Steuerung ist einfach, wie eingänglich, beim geringen Tempo gut berrschbar.

Ein Monster an Umfang ist „To The Moon“ sicherlich nicht, dennoch fühlen sich einige Passagen künstlich gestreckt an. Mag wahrscheinlich an machen wiederkehrenden Aufgaben liegen, verliert den Spieler glücklicherweise trotzdem nie. Die Geschichte bleibt durchwegs spannend und das Finale will unbedingt erlebt werden.

Eine packende Handlung, ein sympathisches Setting und ganz viel Herz machen „To The Moon“ zu einem kleinen Ausnahmetitel, bei dem über mangelende spielerische Freiheit und (gewollt) altbackene Optik hinweg gesehen werden kann. Wer einen entspannten Titel zwischen krachenden Blockbustern sucht, sollte sich durchaus mal auf diesen Tripp in die Erinnerungen eines alten Mannes einlassen. Zu einem persönlichen Top-Hit fehlt mir einfach zu viel, aufgrund seiner liebevollen Machart bleibt dennoch ein Dauerplatz im Gedächtnis reserviert.

Grafik: 3/10
Sound: 9/10
Gameplay: 6/10
Gesamt: 7/10

Testsystem:
AMD Ryzen 7 2700 Eight-Core CPU
AMD Radeon RX Vega
16 GB RAM
Windows 10 (64 Bit)
SteelSeries »Arctis 9X« Gaming-Headset
Installation auf SSD-Festplatte

Fotocopyright: Lace Mamba

Metro Redux (Nintendo Switch)

Inhalt:

Nach einer schweren atomaren Katastrophe haben sich die Menschen aus Russland unter der Erde, genauer gesagt in den dunklen Tunneln der Metro verschanzt. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Artjom, der unbedingt herausfinden will, was aus dem Rest des Landes geworden ist…

Fazit:

Schon auf de PC habe ich die „Metro“-Spiele gemocht und war von deren bizarren Atmosphäre bis zum bitteren Ende in den Bann gezogen. Zwar habe ich seinerzeit die „normalen“ Fassungen gezockt, konnte nun auf Nintendos Handheld endlich die aufgebohrten „Redux“-Versionen nachholen.

Schon zu Beginn fällt die grafische Pracht ins Auge. Die Programmierer mussten sicherlich etwas tricksen (wahrscheinlich dynamische Auflösung, etc.) um eine solche Qualität auf den Schirm zu zaubern. Wir alle kennen die technischen Limitierungen der Konsole und ähnlich wie beim Witcher stand hier die Kinnlade gelegentlich weit offen. Tolle Texturen, enorme Weitsicht (bei entsprechenden Lokalitäten), krasse Lichteffekte und viele Details schmeicheln dem Auge. Egal ob im Handheld oder auf dem Schirm – beide Titel laufen butterweich und sind dank der geschmeidigen Steuerung immer gut beherrschbar.

Größte Kritik liegt jedoch in der Natur einer gewissen Sache. Zwar sind die düsteren Schauplätze enorm stimmig und beklemmend, leider haben es die Macher deutlich mit der mangelnden Helligkeit übertrieben. Einige Passagen waren so dunkel, dass ich vom TV zum Handheldmodus wechseln und letztlich sogar zu einem anderen Fernseher springen musste – dessen Helligkeit sich noch weiter nach oben schrauben ließ. Natürlich ist die Dunkelheit gewollt – aber sorry, ich konnte stellenweise einfach nichts mehr erkennen und lief in den unausweichlichen Tod.

Zu den Spielen selbst, möchte ich gar nicht mehr so viel schreiben. Die Dinger sind bekannt und haben dank ihrem famosen Setting (und der Grafik) nichts von ihrem Charme verloren. Als reiner Singleplayer-Zocker liebe ich die tollen Scriptszenen und den motivierenden Verlauf. Ich habe beide Abenteuer innerhalb kürzester Zeit erneut abgeschlossen und – abgesehen von der nervigen Düsternis – jede Sekunde genoßen. Es gab ein paar knifflige Momente und hin und wieder etwas Panik wegen Ermangelung an Sauerstoff, doch nach ein paar Neuversuchen war alles machbar. Die genaue Spielzeit wurde nicht gemessen, grob geschätzt würde ich von rund 10 Stunden pro Game ausgehen.

„Metro 2033“ war super, „Last Light“ legt noch eine Schippe drauf. Damals wie Heute kann für Shooter-Freunde eine bedenkenlose Empfehlung ausgesprochen werden und besonders die Switch-Fassung unterstreicht diesen Ratschlag. Ob auf großer Leinwand oder unterwegs – die Titel schauen Weltklasse aus und brauchen sich nicht vor aktuellen Vertretern auf anderen Plattformen verstecken. Klar schaut ein „Metro Exodus“ auf dem PC in 4K (welches ich gerade zocke) um Einiges besser aus, gemessen an der Machbarkeit ist „Metro Redux“ aber eine Hausnummer für sich. Beide Spiele befinden sich auf einem Modul und bedürfen keinen Download – ein weiteres Pro-Argument für den Kauf.

Grafik: 10/10
Sound: 8/10
Gameplay: 8/10
Gesamt: 8,5/10

Fotocopyright: Deep Silver

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