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ACEPC AK3 Mini PC fürs Wohnzimmer

Da meine Android-TV Box mittlerweile in die Jahre gekommen ist, nicht mehr alle Dateien von meinem NAS auf dem Blu-Ray Player einwandfrei laufen und ich nicht ständig das iPad an stöpseln möchte, wollte ich mal wieder einen richtigen Computer im Wohnzimmer stehen haben. Kriterien waren hierbei allerdings Größe, Lautstärke, Stromverbrauch und die Fähigkeit 4K Material abspielen zu können. Mit einem grundsätzlich langsamen System könnte ich leben – schließlich möchte ich hierauf nicht produktiv Arbeiten oder gar aufwändige Spiele zocken.

Die Wahl fiel auf einen ACEPC, der am vergangen Wochenende bei den Blitzangeboten eines großen Versandhändlers zu finden war. Die Eckdaten klangen zwar extrem schwach, doch gegoogelte Benchmarks stimmten für das geplante Vorhaben einigermaßen optimistisch. Wenige Stunden nach der Bestellung hielt ich das kleine Paket schon in den Händen und die Ernüchterung ließ nicht lange auf sich warten.

Technische Daten

  • Intel Celeron N3350
  • Intel UHD Graphics 600
  • 4 GB RAM
  • 64 GB eMMC Speicher (erweiterbar)
  • 2x HDMI + 1x VGA
  • 4x USB (2x USB 2.0 + 2x USB 3.0)
  • LAN
  • WLAN und Bluetooh
  • Cardeader

Anschlüsse

Auf der Vorderseite befindet sich lediglich eine hellblaue Status-LED.

Links: Ein-/Aus-Schalter, Cardreader, 3x USB (2x 3.0, 1x 2.0)

Rechts: VGA-Ausgang

Hinten: Kopfhörerausgang, 2x HDMI, 1x USB 2.0, 1x LAN, 1x Netzteil

Ersteinrichtung

Zuerst habe ich das vorinstallierte Windows 10 Pro gestartet, den Einrichte-Assistenten ausgeführt und mich erstmalig angemeldet, um die Lizenz auf meinem Microsoft-Account zu hinterlegen. Mitgeliefert wird nur die digitale Lizenz, kein Aufkleber oder BIOS-Branding.

Dann habe ich eine 250 GB SSD in den freien Schacht (einfach eine Schraube entfernen und Deckel ablösen) eingebaut und mittels USB-Stick das System neu aufgesetzt (vorher noch einmal die BIOS-Einstellungen überprüft, u.A. Secure Boot deaktiviert, Bootsequenz auf den USB-Stick gestellt, etc.).

Die eigentliche Installationsdauer habe ich nicht genau nachgemessen, empfand sie – im Gegensatz zu den restlichen Updates – jedoch als normal. Obwohl mein Stick ganz aktuell erstellt wurde, gab es natürlich noch ein paar Aktualisierungen – die bei diesem System zur echten Geduldsprobe wurden. Es gingen knapp vier bis fünf Stunden ins Land, bis der Rechner einigermaßen einsatzfähig war und zusätzlich gingen noch ein paar Minuten für das Installieren fehlender Treiber (u.A. Cardreader) drauf.

Jeder Installationsprozess (egal ob Treiber oder beispielsweise der VLC-Player) war eine Strapaze. Das System lief stets auf 100% CPU-Last und genehmigte sich lange Zeit, um auf Eingaben zu reagieren. Manchmal wurden Tasteneingaben sogar überhaupt nicht angenommen. Die zusätzlich eingebauten SSD sollte eigentlich genügend Dampf mitbringen, aber der Prozessor schien hier eindeutig das Nadelöhr zu sein.

Inbetriebnahme und Performance

Nach (oder eigentlich noch während) der trägen Installation, fiel mir bereits die 4K-Ausgabe auf meinem Schirm auf. Das Gerät schafft die hohe Auflösung leider nur in 30Hz und fühlte sich hierdurch zusätzlich ruckelig an. Bei Full-HD waren hingegen 60Hz möglich und alles lief etwas flüssiger.

4K-Ausgabe schien den Rechner jedoch grundsätzlich zu überfordern. Webseiten ruckelten beim Scrollen vor sich hin, Videos auf Youtube waren in jeder Auflösung unmöglich anzuschauen und MKVs in jeglicher Qualität wurden zu Standbildern.

Unter Full-HD Desktopauflösung waren nach etwas cachen immerhin Youtube-Videos bis 720p halbwegs in Ordnung und MKVs liefen bis 4K (die dann ja auf 1080p heruntergerechnet wurden) mit ein paar Rucklern schon wesentlich besser. Leider zieht Rechner hier allerdings gegenüber meiner alten Android-Box deutlich den Kürzeren.

Eigentlich wollte ich noch Retroarch und andere Emulatoren (für 8 und 16 Bit-Systeme) ausprobieren, doch die allgemeine Leistung des Rechners war mir einfach zu anstrengend. Selbst das normale browsen war viel zu langsam und wurde immer wieder mit „Denkpausen“ getrübt. Stellenweise haben die Seiten zu extrem gestockt, die Downloadgeschwindigkeit von Dateien war aber wieder okay.

Fazit

Ich war ein wenig naiv und zu optimistisch, was die Hardwareleistung zu diesem Preis betrifft. Selbst nach sauberer Neuinstallation auf eine zusätzlich eingebaute SSD erwies sich das System als Krücke, bei der eindeutig der Prozessor das Nadelöhr ist. Die CPU läuft nahezu immer auf 100% Volllast und kommt beim Klicken nicht hinterher. Es waren alle Treiber und Updates installiert, es liefen keine unnötigen Dienste/Programme im Hintergrund und es ist kein weiterer Virenscanner vorhanden.

Bei einer 4K-Desktopauflösung ist Verwenden des Rechners nahezu unmöglich und da sowieso nur 30 Hz erreicht werden zusätzlich ruckelig. Bei Full-HD und 60 Hz fühlt sich der Kleine schon besser an, doch von einem echten Benutzen kann eigentlich kaum die Rede sein. Selbst 720p YouTube Videos stottern, aber immerhin laufen dann MKV-Dateien in diversen Auflösungen (1080p, 4k) etwas runder (VLC, Kodi) – jedoch nicht wirklich flüssig. Kodi ruckelte schon bei der einfachen Navigation durch die Menüs immens.

Ich bin kein großer Fan von Benchmarks und kann daher keine genauen Zahlen liefern. Fakt ist, dass mir das System selbst für den angepeilten Einsatz als Mediaplayer im Wohnzimmer viel zu träge ist und ich dann YouTube und Streaminganbieter weiterhin über den 4K Blu-Ray Player laufen lassen werde. Der frisst zwar nicht alle Filmformate von meinem NAS – aber dafür ist dieser Windows-Rechner ja auch nicht zu gebrauchen, da keine annehmbare Wiedergabe der gängigen Formate mit der verbauten Hardware nicht möglich ist.

Überhaupt fällt mir ein sinnvolles Einsatzgebiet für den ACEPC AK3 schwer, da die Performance selbst für einfache Office-Tätigkeiten überhaupt nicht ausreicht. Eventuell können erfahrene User mit Linux noch etwas aus der schicken Kiste herauskitzeln, aber das war bei mir und meiner Umgebung einfach nicht Sinn der Übung. Ein blankes Windows 10 ist hier selbst zum simplen Surfen im Netz kaum verwendbar und deshalb kann ich von diesem Modell leider nur abraten. Der Lüfter läuft zudem wirklich durchgehend, aber die Lautstärke ist grade noch in Ordnung. Immerhin hält er hier gut mit meinem großen Gaming-PC mit…

Pro:

  • kompaktes, schönes Gehäuse
  • viele Anschlussmöglichkeiten
  • einfache Erweiterbarkeit (2,5″ Festplatten)
  • wahrscheinlich niedriger Stromverbrauch
  • Windows 10 Pro Lizenz
  • günstiger Anschaffungspreis

Neutral:

  • bei Neuinstallation: einige Treiber müssen manuell gesucht werden
  • schriller Lüfter macht sich oft bemerkbar (Lautstärke ist aber okay)

Negativ:

  • Performance allgemein
  • 4k nur bei 30 Hz (stand allerdings auch in der Beschreibung)
  • bei mir: kein Anwendungsszenario für die gebotene Leistung

Preis-/Leistung: ungenügend


Ich habe dieses Produkt selbst erworben und es wurde mir von keinem Hersteller/Händler zur Verfügung gestellt!

YABER Y60 – Mini Beamer für 50 Euro

Nachdem sich mein kleiner Vankyo nach einigen Wochen im Dauereinsatz mit Streifen im Bild verabschiedet hat, bin ich im Wohnzimmer erst einmal bei meinem teuren 4k Beamer geblieben. Als ich dann aber zufällig auf die Anzeige des Yaber Y60 aufmerksam geworden bin, hat es mir dann doch wieder in den Fingern gejuckt und ich wollte wissen, was man mittlerweile für knapp 50 Euro von einem Projektor erwarten darf – und ob er ausreichend für kleinere Film- und Zocksessions ist.

Lieferumfang und Anschlussmöglichkeiten

Der YABER kommt in einer schlichten Verpackung und bietet neben dem Beamer selbst noch eine Fernbedienung, ein HDMI-Kabel, ein AV-Adapter und ein paar Unterlagen.

Die Fernbedienung kommt zwar ohne Batterien, besitzt aber ein zweckdienliche Anordnung, die auch im Dunkeln gut von der Hand geht. Man muss allerdings schon etwas auf das Gerät „zielen“.

Der YABER bietet neben 2 HDMI-Anschlüssen (seitlich), sogar einen VGA-Eingang (Rückseite) – was heutzutage nicht immer selbstverständlich ist und gerne eingespart wird. Dazu gesellen sich noch ein Cinch-Eingang (mit Adapter), ein Audio-Ausgang und 2x USB. Zum Test habe ich jedoch nur den ersten HDMI-Eingang verwendet, da sämtliche Zuspieler (Blu-Ray Player, Konsolen, FireStick, etc.) über den AV Receiver gewechselt werden.

Alle Bedienelemente der Fernbedienung befinden sich auch noch einmal auf der hochwertig abgeschlossenen Oberseite des Beamers. Das Metalfinish (hier noch mit Schutzfolie) wirkt edel.

Lautstärke, Bildqualität, Einstellmöglichkeiten und Menü

Schon beim ersten Einschalten macht sich der Lüfter deutlich bemerkbar. Zum Glück ist er jedoch nur so laut, dass er bei normaler Zimmerlautstärke meines Receivers untergeht und nur in leisen Passagen dezent zu vernehmen ist. Im Gegensatz zu meinem 4k Projektor ist das Lüftergeräusch jedoch gleichbleibend und jault nicht in unterschiedlichen Frequenzbereichen vor sich hin. Man kann es also gut ausblenden.

Das Gerät sollte am Besten möglichst mittig zur Leinwand aufgestellt werden, damit es nicht zu unschönen Verzerrungen kommt. Zwar gibt es hier eine rudimentäre, mechanische Trapezkorrektur, jedoch geht diese immer zu Gunsten der Schärfe in unterschiedlichen Bereichen. Nur eine gute Aufstellung garantiert beste Ergebnisse.

Das Bild kann auf bis zu 75% seines Ursprungs verkleinert werden – aber diese Option habe ich erst nach kurzem Studieren der Anleitung gefunden. Auf den ersten Blick habe ich nämlich nicht bemerkt, dass man bei den Bildoptionen noch weiter herunterscrollen kann. „Reduce Display Size“ ist dann der letzte, leicht versteckte Menüpunkt. Das Menü selbst ist schlicht und eigentlich recht übersichtlich. Ich habe es auf Englisch belassen.

Schnell bemerkt man die flauen Farben und die grobe (720p) Auflösung. Ich sitze auf meiner Couch knapp 4 Meter von der Leinwand (133″) weg und da geht die Darstellung noch in Ordnung. Bei näherer Betrachtung sieht man natürlich mehr Pixel, als bei meinem 4k Modell. Auch sind bei manchen kleineren Details und schnelleren Kameraschwenks leichtes Flackern bemerkbar, aber richtig störend war dies nicht. Es liegt einfach an der niedrigen Auflösung.

Wie gesagt, mit etwas Abstand zur Leinwand und leichtem Tuning der Farben und Kontraste (User-Modus) geht das Gebotene vollkommen in Ordnung. Das Bild an sich ist ruhig, ruckelt nicht und bietet gerade bei dunkleren Filmpassagen ein beachtliches Ergebnis, bei dem man den Anschaffungspreis gerne mal vergisst. Auch Zocken ist kein Problem – wobei ich hier nicht meine Playstation 5 (R) verwende, sondern lieber auf niedriger auflösende Konsolen (Switch, XBOX360, etc.) setzen werde.

Zum Anschaffungspreis

Der Beamer hat eine unverbindliche Preisempfehlung von knapp 100 Euro. Bei Amazon konnte man jedoch zu meinem Anschaffungszeitpunkt einen 50% Gutschein aktivieren – welcher das Gerät auf knapp 50 Euro reduziert.

Fazit

Ich bin wirklich erstaunt, was man heutzutage für kleines Geld bekommen kann. Ich besitze schon seit vielen Jahren Beamer und bin von der aktuellen Entwicklung sehr angetan. Bei einem Preis von um die 100 Euro hätte ich wahrscheinlich noch ein paar Scheine für ein Full-HD Gerät draufgelegt, aber bei knapp nur knapp 50 Euro kann eine uneingeschränkte Empfehlung ausgesprochen werden.

Die Bildqualität geht – gemessen am Preis – vollkommen in Ordnung und die Schärfe ist mit etwas Optimierung (mittige Aufstellung zur Leinwand, Justieren der Projektionsgröße) recht gut. Sicherlich schraubt man bei den ersten Filmen auch noch ein wenig an den etwas flauen Farben und den Kontrasten, aber dann steht dem preisgünstigen Kinofeeling nichts mehr im Wege.

Der Lüfter ist zu hören, geht aber glücklicherweise recht schnell in der normalen Tonkulisse meiner Anlage unter. Bei leisen Passagen schnurrt er zwar etwas vor sich hin, aber nicht so krass wie bei manch Konkurrenten – was für mich meist der Rückgabegrund schlechthin war. Auch bleibt das Lüftergeräusch konstant und heult nicht in unterschiedlichen Tonlagen umher.

Man muss immer mit den richtigen Erwartungen an die Sache gehen. Für seinen wirklich günstigen Preis liefert der YABER ein rundes Gesamtpaket, welches zumindest für gelegentliche Filmabende und Spiele (am besten mit der Switch oder älteren Konsolen, bei denen 4k noch nicht an der Tagesordnung war) durchaus ausreichen kann. Ich gebe jedenfalls eine Empfehlung ab. Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt einfach.

Positiv:
– gute Bildqualität
– ausreichende Schärfe in allen Bereichen
– Option zur Verkleinerung des Bildes („Reduce Display Size“)
– dezente Optik, kompakte Bauweise
– ordentliche Anschlussmöglichkeiten (sogar VGA)
– HDMI-Kabel im Lieferumfang
– günstiger Anschaffungspreis (mit Gutschein)

Neutral:
– Laustärke (könnte leiser sein, ist aber erträglich)
– Farben etwas flau (etwas optimierbar)
– niedrige Auflösung bei kleinen Texten bemerkbar
– gelegentliches Flackern bei vielen kleinen Details auf dem Bild
– Menünavigation etwas unübersichtlich
– keine Batterien für die Fernbedienung im Lieferumfang
– keine Tasche im Lieferumfang

Negativ:

Getestet habe ich den YABER Y60 auf einer 133″ Leinwand, bei einem Abstand von knapp 4 Metern. Die Bildgröße wurde dabei auf 75% reduziert. Zwar steht das Bild etwas über den Rahmen hinaus, doch eine weitere Verkleinerung bzw. ein anderer Abstand zur Leinwand ist nicht möglich.

Preis-/Leistung: sehr gut


Ich habe dieses Produkt selbst erworben und es wurde mir von keinem Hersteller/Händler zur Verfügung gestellt!

AUKEY EP-T28 TWS Bluetooth Köpfhörer

Einleitung

Als Mensch, der quasi jeden Tag mit Kopfhörern in Bus und Bahn zur Arbeit fährt und gerne die Mittagspausen zum Schauen von Serien verwendet, hat man schon unzählige Modelle durchgetestet und dabei so einige Höhen und Tiefen erlebt. Auch wenn ich Over-Ear bevorzuge, bieten sich kleinere Geräte aufgrund ihrer besseren Verstaubbarkeit gelegentlich schon an. Da ein großer Versandhändler mal wieder Gutscheine rausgehauen hat (bzw. der Verkäufer diverse Rabattierungen zur Verfügung stellte) und die Bewertungen gepasst haben, habe ich bei den AUKEY EP-T28 einfach mal spontan zugeschlagen.

Unboxing, Lieferumfang und erster Eindruck

Die Kopfhörer kommen in einer schlichten und wahrscheinlich auch umweltfreundlichen Verpackung daher. Im Lieferumfang befindet sich neben der benötigen Ladebox auch ein USB-C Kabel, sowie ein paar Unterlagen. Ein Netzteil ist nicht enthalten.

Box und Kopfhörer an sich machen einen haptisch guten Eindruck und wirken schön verarbeitet. Natürlich erinnern sie ein wenig an bekannte Pro-Modelle eines Herstellers aus Kalifornien, doch mit ihren kleinen Metallplatten heben sie sich ein wenig vom Design ab.

USB-C war für mich zwar ein kleiner, aber dennoch interessanter Aspekt. Mittlerweile haben Tablet, Handy und auch Nintendo Switch (R) diesen Anschluss und ich fast immer und überall ein passendes Kabel dafür in greifbarer Nähe.

Paring, Klang und Latenz

Da ich derzeit nur ein Android-Handy (Samsung Note 20 5G) zur Hand habe, konnte ich die Animation beim Zücken aus der Ladebox zwar nicht überprüfen, jedoch eine problemlose Koppelung auf normalen Wege durchführen. Beim ersten Mal hat es ein wenig gedauert, bis Handy und Tablet (iPad Pro 2020) die Kopfhörer fanden, doch beim wiederholten Verbinden gab es keinen großen Verzug mehr.

Die Kopfhörer halten selbst mit den mittleren Standard-Aufsätzen (weitere im Lieferumfang) recht gut in meinen Ohren und dichten hervorragend nach Außen ab. Bei anderen Geräten muss ich oft ewig für den perfekten Sitz herumfummeln, aber die Aukey sitzen nach wenigen Handgriffen wunderbar und fühlen sie irgendwie recht angenehm an.

Getestet habe ich zuerst ein wenig Deutschrap und hatte nach wenigen Sekunden ein breites Grinsen im Gesicht. Der Klang ist sehr klar, Stimmen extrem deutlich verständlich und der Bass unerwartet druckvoll. Bei einigen Songs (z.B. „Bausa – Was Du Liebe nennst“) gab es einen echten 3D-Effekt, der mich umgehauen hat. Plötzlich habe ich Instrumente aus Ecken gehört, die vorher einfach nicht da waren. Es kam mir vor, eine andere und auch bessere Variante eines bekannten Stückes vor mir zu haben.

Weiter ging es dann mit Rock und ruhigeren Balladen, bei denen die AUKEY ebenfalls keine Schwächen aufwiesen. Auch hier war der Sound extrem basslastig, ohne dabei für eine schlechtere Verständlichkeit zu sorgen.

Beim iPad habe ich mich dann an YouTube und Filmwiedergabe (VLC-Player) versucht und konnte die guten Eigenschaften erneut bestätigen. Für mich war es höchst erfreulich, dass es bei der Übertragung keine spürbare Latenz gab – Bild und Ton also synchron blieben. Hier hatte ich schon oft Probleme bei günstigen Kopfhörern und dieses Verhalten selbst bei Konfigurationen in der Abspielsoftware nie so recht hinbekommen. Für mich also ein Must-Have Kriterium beim Kauf.

Die Kopfhörer beherrschen diverse Gesten – doch um ehrlich zu sein, finde ich diese Art der Steuerung eher suboptimal und meistens sehr lästig. Durch die geringe Größe kommt man immer mal wieder unabsichtlich an die Bedienelemente, doch die AUKEY sind so griffig, das man sie gut am Rahmen „ins Ohr drehen“ kann und durch ihren tollen Halt nur selten nachjustieren muss. Auch werden die Gesten nicht durch Wind ohne eigenes zutun betätigt. Klingt blöd, war bei meinen Xiaomi aber ständig der Fall und deshalb ein Grund zum sofortigen Verkauf.

Vorläufiges Fazit

Nach wenigen Tagen bin ich höchst zufrieden mit den AUKEY EP-T28. Der Klang ist hervorragend, die Akkulaufzeit bisher super und der Sitz in den Ohren selbst nach etlichen Stunden sehr gut. Einmal gekoppelt sind sie rasch mit den Endgeräten verbunden und mit wenigen Handgriffen sitzen sie perfekt und verbleiben auch beim Laufen in ihrer Position. Hierdurch komme ich nicht in die Verlegenheit versehentlich die integrierten Touchgesten zu bedienen.

Trotz des vergleichsweise günstigen Preises gefallen sie mir klanglich besser als die Apple Airpods (R) der ersten Generation, doch mit deren Nachfolgern konnte ich bislang kein Vergleich ziehen. Sie sind definitiv die besten kleinen Kopfhörer, die ich bisher mein Eigen nennen konnte und deshalb empfehle ich sie bis dato gerne weiter.

Pro:
– toller, klarer Klang
– basslastig, aber dennoch bleibt alles einwandfei verständlich
– guter Sitz und guter Halt
– angenehmes Tragegefühl
– gute Akkulaufzeit
– USB-C Ladecase
– hübsches Design
– günstiger Preis

Neutral:
– keine Software, z.B. für das Deaktivieren der Touchgesten
– das erste Koppeln dauert ein paar Sekündchen länger
– kein Ladegerät im Lieferumfang

Negativ:

Preis-/Leistung: hervorragend.

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de


Ich habe dieses Produkt selbst erworben und es wurde mir von keinem Hersteller/Händler zur Verfügung gestellt!

ROCCAT »Vulcan TKL AIMO« Gaming-Tastatur

Einleitung

Nachdem meine letzte Tastatur („Razer BlackWidow“) nach einem Sturz vom Schreibtisch das Zeitliche gesegnet hat, musste dringend Ersatz her. Ich hatte für den Übergang noch das ein oder andere Keyboard zum Austausch da, aber es sollte wieder etwas gescheites „Mechanisches“ sein. Mit der ROCCAT »Vulcan TKL AIMO« Gaming-Tastatur wollte ich dann mal eine hochwertige „60%“-Variante probieren und bin bislang recht zufrieden damit.

Lieferumfang

Neben der eigentlichen Tastatur befindet sich nur ein USB-C Kabel und ein paar Dokumente im Karton. Außen sind die technischen Daten aufgedruckt.

Technik

Wie bereits erwähnt befindet sich ein loses USB-C-Kabel im Lieferumfang. Dies ermöglicht (bei Defekt oder falls das Kabel zu kurz ist) einen einfachen Austausch oder das schnelle Entfernen der Tastatur vom Schreibtisch (z.B. wenn man Platz für Klemmbausteine auf dem Tisch braucht).

Die Tastatur besitzt – wie es heute so üblich ist – eine RGB-Beleuchtung, die so leuchtstark ist, dass man auch am Tage wunderbar damit arbeiten bzw. sie erleben kann. Es gibt ein paar vorgefertigte Modi (Licht an/aus, Wellengang, einfarbige Beleuchtung, etc.), die mit Software des Herstellers noch weiter individualisiert werden kann. Bei Ego-Shootern macht sich das Profil mit WASD-Hervorhebung sehr gut. Selbstverständlich bestimmt der User auch hierbei die Farbe und die gewünschten Effekte.

Die Software ist relativ umfangreich und hierdurch zu Beginn etwas unübersichtlich. Nachdem man sich ein bisschen durchgeklickt hat, ist alles soweit intuitiv – und extrem oft muss man ja sowieso nicht hinein.

Wie auf meinem Bild zu erkennen, habe ich das erste Profil, anschließend eine laufende .EXE (in diesem Fall „Battlefield 3“) ausgewählt und die WASD-Voreinstellung gewählt. Sobald das Spiel gestartet wird, springt die Beleuchtung der Tastatur entsprechend um.

Tippen

Das Tippgefühl unterscheidet sich deutlich von allen bisher getesteten Tastaturen. Der Anschlag ist vergleichsweise schwer und die Tastenwege relativ kurz. Das Hirn muss sich erst einmal darauf einstellen, doch nach etwas Eingewöhnung ist schnelles Tippen möglich.

Im Vergleich zu meiner vorherigen „Razer“ ist die „Roccat“ recht leise und bietet eine angenehmere Geräuschkulisse. Es hört sich wie seichtes Tippen auf einer alten Tastatur an und macht nicht so ein Radau, dass man jede Taste enorm laut klackern hört. Zudem ist die Beschichtung sehr angenehm, dass sich die Finger auf der Oberfläche „gleiten“ und nicht kleben bleiben.

An Sondertasten gibt es lediglich eine Rad für die Lautstärkenregelung, sowie ein „Stumm-Schalter“. Der Rest erfolgt – wie gewohnt – über die FN-Doppelbelegung.

Fazit

In den ersten Tagen hat sich die „Vulkan“ als tolle Tastatur erweisen – die allerdings etwas mehr Einarbeitung als meine bisherigen Eingabegeräte erforderte. Nach 2-3 Filmbesprechungen gelang aber auch hier das flüssige Schreiben, welches mit genialen Farbeffekten und einer angenehmen Geräuschkulisse begleitet wird. Mit rund 130 Euro ist das Teil nicht ganz billig (zumal ein echter Ziffernblock oder großartige Spezialtasten fehlen), aber man spürt und sieht den gehobenen Invest jedes Mal auf Neue und hat ein breites Grinsen im Gesicht. Nun hoffe ich auf die erwartete Langlebigkeit.

Bisher eine absolute Kaufempfehlung!


Ich habe dieses Produkt selbst erworben und es wurde mir von keinem Hersteller/Händler zur Verfügung gestellt!

Sony PlayStation 5 Erfahrungsbericht

Einleitende Worte

Nach rund zwei Wochen mit der neuen Playstation 5, möchte ich – analog zum Erfahrungsbericht mit der XBOX Series X – auch ein paar Eindrücke mit euch teilen. Wieder einmal betone ich, dass es sich hier um keinen ausführlichen Test mit technischen Daten und Benchmarks handelt, sondern um bisherige Feststellungen im Bezug zur neuen Konsole.

Einrichtung, Lautstärke und Dashboard

Das Anschließen bereitete ebenso wenig Probleme, wie die Grundeinrichtung mittels einfachem Assistenten. Schon während den Basis-Einstellungen kann ein Spiel ins Laufwerk gelegt und nebenbei installiert werden.

Die eigentliche Konsole ist recht laufruhig (aber nicht unhörbar), das Laufwerk jedoch deutlich wahrnehmbar und stellenweise ähnlich nervend wie bei der normalen PS4 oder der PS4 Pro. Glücklicherweise werden die Spiele mittlerweile zum großen Teil auf die Platte installiert und das Laufwerk meist nur kurz zum Lizenzcheck (Disc eingelegt) angesteuert. So bleibt der eigentliche Spielbetrieb eher leise.

Das neue Dashboard ist aufgeräumt und nach kurzer Eingewöhnung recht intuitiv zu bedienen. Die Systemeinstellungen (Auflösung, Audioausgabe, etc.) ähneln dem Vorgänger und benötigen kein Umdenken. Spiele und Multimedia-Apps (YouTube, etc.) sind diesmal auf dem Startbildschirm in getrennten Reitern, was den Überblick verbessert. Die Navigation erfolgt zügig und ohne Verzug.

SSD, Abwärtskompatibilität und Controller

Aktuelle PS5 Spiele können (wie bei der Konkurrenz) nur auf der schnellen internen SSD-Festplatte installiert werden. Bei PS4 Spielen kann im Vorfeld festgelegt werden, dass sie beispielsweise immer auf einen externen Datenträger eingerichtet werden – alternativ können sie auch manuell in den Einstellungen (Speicher) verschoben werden.

Da der Speicher der Konsole leider stark begrenzt und aktuelle Spiele zuweilen recht groß sind, empfiehlt sich auf jeden Fall eine USB-Platte für die darauf aus lagerbaren (PS4-)Titel. Ich habe eine externe 480 GB SSD angeschlossen und darauf „Horizon“, „Days Gone“ oder „Avengers“ installiert. Einen direkten Geschwindigkeitsvergleich habe ich nicht gemacht, wollte aufgrund der kleinen internen SSD sowieso grundsätzlich auslagern und die Interne unbedingt für neue Games frei halten.

Laut Sony sollten lediglich 10 Spiele der letzten Generation nicht auf der PS5 laufen, doch in der Wirklichkeit könnte dies etwas anders anschauen. Bei mir hatten einige Titel teils heftige Grafikfehler („Days Gone“) oder bereits im Vorfeld eine Warnmeldung, dass sie nicht einwandfrei funktionieren könnten („Litte Big Planet 3“). Ansonsten habe ich bisher nur „Avengers“ recht ausgiebig gespielt und konnte hier keinerlei Probleme feststellen.

Gespielt habe ich alle Games mit dem neuen „Dual Sense Controller“ und bin bis Dato sehr zufrieden. Natürlich unterstützen die älteren PS4-Titel nicht die neuen Features, doch auch hier war das Handlung mit der geänderten Controllerform sehr gefällig. Die Akkulaufzeit habe ich nicht exakt gemessen, aber der Controller musste schon relativ häufig ans Ladekabel – was höchstwahrscheinlich der ganzen Technik im Inneren zu verdanken ist. Ansonsten zeigt insbesondere das vorinstallierte „Astro Bot“ wohin die Reise gehen kann, sofern die Entwickler die neuen Möglichkeiten auch sinnvoll nutzen. Hoffentlich bleibt es nicht bei dieser Technikdemo.

Positiv:

  • laufruhig
  • bisher sehr stabil
  • toller Controller
  • schicke Benutzeroberfläche
  • flotte SSD
  • „Astro Bot“ mitgeliefert
  • bereits eindrucksvolle Titel wie „Spider-Men: Miles Morales“ verfügbar

Neutral:

  • gewöhnungsbedürftiges Design
  • relativ groß (passt aber ins normale „HIFI“-Fach)
  • Akkulaufzeit des Controllers

Negativ:

  • mangelnde Verfügbarkeit + aktuell aufgerufene Preise
  • überschaubare Anzahl an Starttiteln
  • nicht jedes PS4-Game ist abwärtskompatibel/fehlerfrei
  • zuweilen lautes Laufwerk
  • verhältnismäßig kleine SSD (in Zukunft allerdings auch intern erweiterbar)

Fazit

Um ehrlich zu sein, kam bei der „XBOX Series X“ noch kein so echtes Next-Gen-Feeling auf. Während sich bei Microsoft alles nach behutsamer Modellpflege anfühlte, lacht mein Herz bei der „PlayStation 5“ umso mehr. Titel wie „Spider-Men: Miles Morales“ und „Astro Bot“ zeigen jetzt schon deutlich, wie Unterschiede zur letzten Generation ausschauen und was in der Zukunft zu erwarten ist.

Ich bevorzuge keine Konsole und keinen Hersteller, aber im Moment hat Sony aufgrund besserer Start-Titel noch die Nase vorn. Das wird sich im Laufe der Zeit sicherlich egalisieren und zur echten Ausnutzung der Hardware wird es erfahrungemäß noch Jahre dauern. Im Moment hat die PS5 bei mir persönlich jedenfalls mehr Eindruck hinterlassen.

Aufgrund der immer noch recht angespannten Liefersituation kann ich sowieso von einem derzeitigen Erwerb zu Mondpreisen abraten und wie bei der „XBOX“ zu einem Warten auf breitere Titelauswahl plädieren. Spätestens dann muss eh jeder Interessent entscheiden. Da ich mich immens auf ein neues „Uncharted“ oder bereits angekündigte Forstzungen von „Horizon Zero Dawn“ oder „God of War“ freue, komme ich grundsätzlich nicht um diese Daddelkiste herum.

Während ich mit der XBOX häufigere Abstürze habe, ist die Playstation hingegen sehr stabil und hat sich erst einmal bei einem Spiel aufgehängt. Jedoch hat ein Beenden und Neustarten des Titels bereits gereicht und es musste kein Reboot der Konsole durchgeführt werden. Ich hoffe, es bleibt auch so.

Sony, Playstation, Microsoft, XBOX, etc. sind eingetragene Marken.

Sony Playstation 5 Unboxing

Nach der XBOX Series X (Unboxing, Erfahrungsbericht) hat nun endlich die zweite Konsole der neuen Generation Einzug gehalten und ich möchte euch hier ein paar Bilder vom Unboxing präsentieren. Wiedermal halte ich euch nicht mit viel Text auf, sondern lasse die unten stehenden Fotos für sich sprechen. Vermutlich werde ich in den nächsten Tagen mit einem kleinen Erfahrungsbericht um die Ecke kommen. Schaut also regelmäßig vorbei!

Copyright alle Bilder: www.hard-boiled-movies.de

Microsoft XBOX Series X Erfahrungsbericht

Nach rund einer Woche möchte ich meine bisherigen Erfahrungen mit der neuen XBOX Series X mit euch teilen. Hierbei handelt es sich um keinen ausführlich Test mit Benchmarks oder Dergleichen, sondern lediglich eine subjektive Einschätzung der bisherigen Erlebnisse.

Installation, Einrichtung und Updates

Die Verkabelung (HDMI, LAN, Strom) gestaltete sich als sehr einfach und die Ersteinrichtung war mit Hilfe der Handy-App überhaupt kein Thema. Das erste System-Update dauerte nur wenige Minuten und schob sogleich ein Update für den Controller hinterher. Eine externe Festplatte (480 GB SSD von Western Digital) wurde einwandfrei an einem der hinteren USB 3.0 Ports erkannt und auf Wunsch formatiert.

Bei der Benutzernutzeroberfläche hat sich leider wenig getan. Optisch wurde sie zwar leicht aufpoliert, aber von der Struktur halte ich sie nach wie vor für Katastrophal. So unübersichtlich wie eh und je, aber immerhin etwas geschmeidiger von der Navigation. Alles fühlt sich flüssiger und schneller an.

Spiele, Kompatibilität und externe Festplatte

Bisher konnte ich nur drei aktuelle Titel („Call of Duty: Cold War“, „Assassins Creed: Valhalla“ und „Watch Dogs 3“) in Augenschein nehmen und das „Next-Gen-Feeling“ hielt sich noch stark in Grenzen. Es sind allesamt Spiele, die noch auf den Vorgängerkonsolen spielbar sind und lediglich marginale Änderungen mit sich brachten.

„Call of Duty: Cold War“ (Test) zeigte grafisch immerhin wohin die Zukunft geht und auch „AC: Valhalla“ zeigt trotz etlicher Bugs, wie eine flüssige Open-World ausschauen kann.

Beim Kauf dieser „Cross-Gen“-Titel ist jedoch explizit auf das „X“ in der rechten, oberen Ecke der Verpackung zu achten – denn nur so ist gewährleistet, dass die richtige, sprich aufpolierte Version installiert wird. Gerade bei „Call of Duty“ ist dies ein wenig verwirrend, da beide Versionen im Handel stehen und sich auf den ersten Blick nur vom Preis unterscheiden. Zwar sind auch Beide auf der „Series X“ spielbar, doch nur die teure Variante bringt die technischen Verbesserungen mit sich.

Im Laufe der Woche habe ich auch ein paar ältere Games getestet (u. A. „The Division 2“, „Past Cure“, „Call of Duty Ghosts“, „Gears of War 2“) und die liefen soweit einwandfrei. Schön ist die Möglichkeit, diese Programme auf die externe SSD zu verlagern, um Platz auf der Internen freizuschaufeln. „Series X“ Spiele können zwar auch verschoben werden, starten aber aufgrund der langsameren Geschwindigkeit nicht. Glücklicherweise gibt es hier aber einen Warnhinweis.

Richtig geärgert habe ich mich beim Antesten von XBOX 360 Titeln, von denen ich immerhin auch noch einige in der Sammlung habe und laut Microsoft zumindest teilweise auf dem neuen System weiterfunktionieren sollten. Bei „Gears of War 2“ grundsätzlich auch richtig und trotz mehrmaligen Absturz beim ersten Start irgendwann lauffähig, doch dann kam eine böse Überraschung. Speichern scheint (zumindest bei diesem alten Spiel) nur in der Cloud möglich zu sein und vorher ist eine entsprechende Anmeldung bei „XBOX Live“ notwendig. Als Offline-Zocker habe ich ein solches Abo im Moment allerdings nicht und konnte folgerichtig gar nicht erst einen Spielstand anlegen. DAS hätte man vielleicht früher mal irgendwo erwähnen können.

Abstürze und Bugs

Auf den ersten Blick scheint das System an sich stabil zu laufen, jedoch hatte ich in bzw. vor dem Spielen schon ein paar Abstürze, die glücklicherweise nur initial aufgefallen sind.

Beispiele:

  • „Call of Duty: Cold War“: Absturz im Ladebildschirm zwischen zwei Missionen
  • „AC: Valhalla“: beim zweiten Start nur schwarzer Bildschirm, dann Crash ins Hauptmenü. Beim dritten Versuch hats dann geklappt und trat nicht wieder auf.
  • „Gears of War 2“: Dreimal nach den anfänglichen Hersteller-Logos in Menü gecrasht. Beim dritten Crash war kurz ein weißer Bildschirm mit dem Schriftzug „360 Informationen (oder so Ähnlich) werden abgerufen“. Seitdem einwandfrei, aber eben ohne Speichermöglichkeit (siehe weiter oben)

Insbesondere „AC: Valhalla“ steckt zum aktuellen Zeitpunkt (Stand 18.11.2020) noch voller Bugs, wofür die XBOX grundsätzlich nichts kann. Man bleibt an Wänden hängen und stirbt hierdurch einfach irgendwann oder man läuft mitten auf der Straße und zack sitzt man plötzlich in einer Feuerschale und geht kaputt. Auch die KI hat stellenweise enorme Aussetzer und bleibt in Wänden stecken haut stets in die falsche Richtung. Ärgerlich, aber es besteht Hoffnung auf Patches – schließlich waren die meisten Teile der Reihe am Anfang nicht frei von Fehlern.

Bei „Call of Duty: Ghosts“ (ein normaler XBOX One-Titel) ist das Laufwerk besorgniserregend laut geworden und der Einzug bzw. Auswurf hat danach geklemmt. Nach einem Neustart war es wieder okay. Die Disc war sauber und ohne Kratzer – ich werde das Verhalten im Auge behalten. Laut YouTube bin ich nicht allein.

Zwischenfazit

Jede neue Konsole hat am Anfang ein paar Kinderkrankheiten und die „Series X“ macht zumindest bei mir keine Ausnahme. Grundsätzlich waren die kleinen Macken aber allesamt zu verkraften und ich hatte schon Einiges an Spaß mit dem neuen Gerät. Zwar lassen echte „Next-Gen“-Veröffentlichungen noch auf sich warten, aber die bisher gezeigten Werke verschaffen einen sanften Ausblick auf das Kommende.

Toll ist auch die Aussicht auf Optimierung älterer Games, die dann – sofern sie es nicht eh schon tun – mit höherer Auflösung und/oder höheren Frameraten laufen werden. Beispielsweise „Ghosts“ kam mir schon viel geschmeidiger und absolut ruckelfrei vor. Dabei bleibt das Teil immer schön leise und relativ kühl.

Aufgrund der eingeschränkten Spieleauswahl können Gelegenheitsspieler erst einmal aufatmen und auf bessere Verfügbarkeit warten. Bislang gibt es noch keine unausweichlichen Kaufargumente, aber als Technikfan musste ich einfach schon zugreifen und habe nun die Möglichkeit meinen „Pile of Shame“ (sprich bisher unbespielten XBOX One Spiele) mit gegebenenfalls besserer Performance nachzuholen.

Mit meinen Anschlusstrick (siehe Bericht) funktioniert auch das Zusammenspiel mit dem ASTRO A50 Headset ganz ausgezeichnet und auch hier ist der Sound (besonders bei CoD) eine Wucht.

Getestet wurde die Series X auf einem LG 75″ 4k TV und einem Optoma 4k Beamer, die Soundwiedergabe erfolgte auf einem Marantz AVR in Dolby Atmos und auf einem ASTRO A50 Headset.

Microsoft, XBOX, Call of Duty, Assassins Creed, Watch Dogs etc. sind eingetragene Marken.

Turtle Beach Recon 70X Gaming Headset

Eigentlich war die Suche nach einem Headset mit dem ASTRO A50 (Link) erst einmal abgehakt, doch bei einer gratis Beigabe zu einem Spiel zu meiner brandneuen XBOX Series X („Watch Dogs Legion“), wollte ich mir das Teil nicht entgehen lassen und hier mal ein paar Zeilen zum Besten geben.

Die schlichte Verpackung beinhaltet neben dem Headset lediglich etwas Papier -Kramm, welcher in Anbetracht der einfachen Installation wohl zu vernachlässigen ist.

Gemessen am Preis besteht das Headset durchgehend aus Kunststoff und ist immerhin erfreulich leicht. Die Ohrmuscheln bestehen aus Kunstleder und sind etwas klein, doch meine Lauscher passen grade so hinein.

Der Sitz ist anfangs etwas straff, doch selbst nach ein bisschen Zocken (~30 Minuten) und anschließendem Netflix-Abend (~2,5 Stunden) war kein Druck zu verspüren und es gab keine Kopfschmerzen. Da war ich von anderen Headsets wesentlich schlimmeres gewohnt (SteelSeries…).

Der Klang ist insgesamt recht gut. Stimmen werden klar wiedergegeben und der Sound ist angenehm bass-lastig. Natürlich kommt alles nicht so extrem klar, wie beispielsweise beim A50 daher – aber hier sprechen wir von einer anderen Preisklasse.

Durch den engeren Sitz ist die Abschirmung zur Außenwelt recht gut und benötigt so keine Features wie beispielsweise ANC.

Positiv:

  • sehr leicht
  • bequem
  • guter Klang
  • ordentlicher Bass
  • einwandfreie Geräusch-Ortung
  • Lautstärkeregelung am Ohr

Neutral:

  • viel Kunststoff

Negativ:

  • fest angebrachtes Klinkenkabel
  • Qualität des Audiokabels nicht so gut

Fazit

Immer gemessen am Preis schlägt sich das „Turtle Beach Recon 70X“ extrem wacker. Der Klang ist sehr gut und der Sitz für mich als Brillenträger sehr angehen. In anderen Reviews habe ich diesbezüglich viel Negatives gelesen und kann es einfach nicht bestätigen. Ich habe einen recht großen Kopf und keinerlei unangenehmen Druck oder dergleichen.

Die Verarbeitung ist okay, wobei ich noch kein Langzeiturteil abgeben kann. Das Headset ist schon recht leicht und wackelig, macht aber einen wesentlich besseren Eindruck als No-Name Produkte ähnlicher Region. Einzig das Kabel macht mir Sorgen. Es fühlt sich nicht so hochwertig an und könnte bei Defekt der Showstopper schlechthin werden.

Ansonsten gibt es in der Kategorie „unter 30 Euro“ eine echte Kaufempfehlung. Durch den Klinken/Cinch-Anschluss ist das Headset universell und funktioniert neben der XBOX natürlich auch an anderen Konsolen (Playstation, Switch, etc.), dem PC oder am Handy.

Preis-/Leistung: gut


Ich habe dieses Produkt selbst erworben und es wurde mir von keinem Hersteller/Händler zur Verfügung gestellt!

XBOX, Playstation, Switch, etc. sind eingetragene Marken.

Microsoft XBOX Series X Unboxing

Wir schreiben den 10.11.2020 und die erste Konsole der neuen Generation ist bereits bei mir eingetroffen. Ich möchte euch noch gar nicht großartigen Werbetexten aufhalten und direkt ein paar Bilder liefern. Ein ausführlicher Erfahrungsbericht zur XBOX Series X werde ich sicherlich in den nächsten Wochen nachreichen.

Hier die Bilder:

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

APEMAN Native 1080P Full HD Projektor *Update*

Einleitung

Nachdem ich vom „APEMAN Native 1080P Full HD Projektor“ sehr enttäuscht war (Urteil: ungenügend), hat mich der Support kontaktiert und freundlicherweise ein neues Gerät zur Verfügung gestellt. Die Befürchtung, seinerzeit einen defekten Rückläufer bekommen zu haben (Packung war auch bereits geöffnet und leicht beschädigt), hat sich bewahrheitet – denn der neue Beamer zeigt die seinerzeit beanstandeten Mängel nicht mehr auf und ist ein rundherum gelungenes Gerät – welches viele seiner Mitstreiter in der Preisklasse sogar deutlich übertrifft.

Lieferumfang

Der Beamer kommt mit HDMI-Kabel, Cinch-Adapter (z.B. für ältere Konsolen), ein paar Gummifüßchen (hatte ich bei der Erstlieferung überhaupt nicht), sowie einer gut übersetzten, mehrsprachigen Anleitung und natürlich einer Fernbedienung.

Optik und Anschlüsse

Der Apeman Projektor kommt mit einer gebürsteten Metalloberfläche daher und wirkt sehr edel und wesentlich teurer, als es sein Anschaffungspreis vermuten lässt.

Die Linse ist – im Gegensatz zu meinem ersten Testgerät – vollkommen frei von Kratzern und bietet einen ordentlich verstellbaren Fokusring mit angenehmen Widerstand. Die Gefahr einer versehentlichen Verstellung ist gering.

Es gibt zwar nur einem HDMI-Eingang (für mich vollkommen ausreichend), dafür aber 2 USB-Anschlüsse (z.B. für die Stromversorgung eines FireSticks oder dem Abspielen von Medien) und sogar einen AV-Eingang – über den (mit beiliegendem Adapter) beispielsweise alte Konsolen oder Videorecorder angeschlossen werden können.

Einrichtung

Die Fernbedienung ist übersichtlich und liegt sehr gut in der Hand. Sie führt gut über das einfach strukturierte Menü und bietet wichtige Funktionen (z.B. Lautstärkeregelung, Trapezkorrektur) direkt per Tastendruck.

Das Menü an sich liegt in mehreren Sprachen vor und ist sehr übersichtlich aufgebaut. Neben den Bildeinstellungen kann z.B. noch ein Surround-Modus beim Klang aktiviert werden. Ansonsten das Übliche: wie ist der Beamer montiert (normal oder über Kopf) oder die obligatorische Quellenauswahl.

Extrem positiv: der „Reduzieren Sie die Anzeige„-Modus, bei der das Bild bei Bedarf auf 75% seiner Ausgangsgröße verkleinert werden kann. Dies ist praktisch, sofern das Gerät zu weit von der Leinwandwand positioniert ist und das Bild entsprechend angepasst werden muss. Bei mir hat sich letztlich eine Verkleinerung auf 78% ergeben, damit die Leinwand im Wohnzimmer passend bestrahlt werden konnte.

Bereits mit den verfügbaren Voreinstellungen ist das Bild sehr ausgewogen und angenehm. Die native Full-HD Auflösung macht sich insbesondere bei Texten (Menüs, Untertitel) bemerkbar.

Wie bei Beamern dieser Preisklasse üblich, lässt auch bei diesem Austauschgerät die Schärfe in den Rändern etwas nach. Bei Filmen spielt dies allerdings keine gravierende Rolle und auch bei Spielen (getestet mit der Playstation 4) geht das noch in Ordnung. Bei schnellen Bewegungen sind zudem keinerlei Schlieren oder Bildfehler zu erkennen. Die Ausleuchtung ist gleichmäßig und dunklere Passagen keine Hürde für das Teil.

Positiv:
– extrem leises Betriebsgeräusch
– hochwertige Verarbeitung
– sehr schönes Bild mit natürlichen Farben
– ordentliche Helligkeit

Neutral:
– zweckmäßiges Menü
– nur ein HDMI-Eingang

Negativ:

Fazit

Es war zwar ein kleiner Umweg, aber der war es letztlich mehr als wert. War das erste Modell einfach defekt, hat das neue Gerät vollkommen überzeugt und zog direkt an der Konkurrenz vorbei.

Das Bild ist scharf und farblich angenehm ausgewogen, das Lüftergeräusch überragend geräuscharm. Selbst mein teurer 4k-Beamer ist um Einiges lauter und „fiepsender“, der Apeman ist nahezu lautlos und bereits nach wenigen Schritten überhaupt nicht mehr hörbar.

Loben möchte ich zudem den herausragenden Support, der sich nach meiner ersten negativen Kritik mit mir in Verbindung gesetzt hat und unkompliziert ein Austauschgerät in Rekordzeit zukommen ließ.

Wer einen wirklich heimkinotauglichen Projektor unter 200 Euro sucht, bekommt mit dem APEMAN LC650 aktuell wahrscheinlich mit das beste (und wohl auch das leiseste) Gerät auf dem Markt. Natürlich sollte man die Räumlichkeiten etwas verdunkeln und das Gerät möglichst mittig zur Leinwand ausrichten – aber dann geht der Spaß so richtig los.

Preis-/Leistung: sehr gut

Das erste Review wurde mit Veröffentlichung dieser Besprechung entfernt.

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