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Schlagwort: DC

Batman 1-4 Collection

Inhalt

Batman
Während des Wahlkampfes um das Rathaus von Gotham, gibt es auch in der Unterwelt einen Machtwechsel. Glücklicherweise steht dem Joker der schwerreiche Bruce Wayne in Form des maskierten Batman gegenüber…

Batmans Rückkehr
Wortwörtlich aus der Kanalisation greift Oswald Cobblepot in das erneute Rennen ums Amt des Bürgermeisters ein. Er und seine Bande terrorisieren die Stadt und Batman muss das wilde Treiben aufhalten…

Batman Forever
Dank seinem neuen Gefährten Robin ist Batman nicht mehr allein im Kampf gegen das Böse. Auf der Gegenseite haben sich Two Face und der Riddler zu einem wahnsinnigen Komplott zusammengeschlossen…

Batman & Robin
Diesmal steht dem Heldenduo nicht nur der eiskalte Mr. Freeze, sondern auch die bezaubernde Poisen Ivy, mitsamt ihres Helfers Ban gegenüber. Zum Glück steht den bekannten Helden alsbald Verstärkung zur Seite…

Fazit

Normalweise fasse ich mehrer Filme ungern in einem Review zusammen, doch hier würden sich einfach zu viele Phrasen überschneiden und von daher möchte ich jeden Titel auch nur mit wenigen Sätzen kurz umreißen. Insgesamt erhielten wir seinerzeit zwei gute und zwei eher durchwachsene Filme, die man als günstiges Gesamtpaket dennoch gerne in die Sammlung stellt. Aufgrund der leichten Beschädigung der Marke, war ich außerordentlich froh, dass man Nolan einige Jahre später die Chance gab – und mit seiner Trilogie dem Franchise zu neuem Leben verhalf.

Batman
Der erste Film dieser Batman-Epoche ist zugleich auch der Beste. Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Streifen als Kind gesehen habe und mich auch heute noch am coolen Artdesign erfreue. Burton schuf eine düstere und zugleich so greifbare Variante einer Comicumsetzung, wie sie zuvor noch nicht zu sehen war. Mit Keaten, Nicholson und Basinger auch ideal besetzt.

Heute etwas ungewohnt von seiner Struktur und gemächlichen Aufnahmen, unterm Strich zurecht Kult und wegweisend. Die Atmosphäre ist grandios.

8/10

Batmans Rückkehr
Vom Design her ähnlich düster und stimmig. Die handgezeichneten Kulissen gefallen noch immer und sorgen für einen eigenwilligen Look, der heutzutage dank CGI leider nicht mehr anzutreffen ist. Bei Michelle Pfeifer weiß man nie, ob man sie als Catwoman sexy oder unfreiwillig komisch finden soll. Ansonsten gefällt DeVito als Pinguin und Walken als Max Schreck.

Die Fortsetzung zum Klassiker gefiel mir aufgrund seiner audiovisuellen Umsetzung insgesamt sehr gut, kommt inhaltlich aufgrund kleinerer Längen jedoch einen kleinen Ticken schwächer daher.

7,5/10

Batman Forever
Mit Forever hatte die damalige Batman-Sage ihren Tiefpunkt erreicht. Der Wechsel des Regisseurs wirkte sich auf die Optik aus, die statt düster nun wirklich Comic-bunt daher kam und mit den bisherigen Sehgewohnheiten brach. Der Titelheld wurde mit Kilmar vollkommen fehlbesetzt und die Einführung von Robin total gegen die Wand gefahren. Carry und Lee waren aufgrund ihrer schräg angelegten Rollen absolut verschwendet und konnten mich noch nie von ihrem damaligen Auftritt überzeugen. Auch die mittlerweile gesteigerten Computereffekte wirkten unausgegoren und das hässliche Batmobil bekam auf Biegen und Brechen viel zu viel Raum.

Bunt, grell, laut und etwas langweilig. Batman Forever ist der schwächste Titel der damaligen Reihe und aufgrund seiner Effekte überaus schlecht gealtert.

5/10

Batman & Robin
Obwohl deutlich besser als sein direkter Vorgänger, ist Batman & Robin auch wieder kein Hit geworden. Er behielt den zuletzt eingeschlagenen Weg bei und präsentierte sich sehr Comichhaft – was bunten Kulissen und einer fast unüberschaubaren Anzahl an Figuren aus den Comics zu verdanken ist.

Oftmals wurde die Darstellung von Bane kritisiert, aber ich fand ihn ganz witzig gemacht. Clooney wirkte als Batman zwar besser als Kilmar, blieb jedoch insgesamt auch sehr blass und austauschbar. Persönliches Highlight: Uma Thurman als betörende Poisen Ivy, die selbst dem Zuschauer hin und wieder den Atem raubt.

Unterm Strich ein solider Titel, der aufgrund einiger Patzer nicht gut ausbalanciert wirkt und somit Potential verschenkte.

6/10

Fotocopyright: Warner

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Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn

Inhalt

Die Jagd auf die kesse Harley Quinn ist eröffnet. Seit der offiziellen Bekanntmachung ihrer Trennung vom Joker, genießt sie auf der Straße fortan keinen Schutz mehr und viele grimmige Gestalten sind hinter ihr her.

Der Ganove „Black Mask“ lässt sie erst vom Haken, wenn sie entwendete Diamanten für ihn zurück ergaunert…

Fazit

Ich weiß noch gut, welche Enttäuschung „Suicide Squad“ damals war und überraschenderweise wird er nun mit jeder Sichtung etwas besser. Zwischen all den finsteren Comicgestalten stand „Harley Quinn“ klar im Vordergrund und so war ein eigener Film irgendwo unausweichlich und von den Fans klar erwartet.

Mit diesem Film bin ich jeder im Zweispalt mit mir. Auf der einen Seite gefällt die grelle Inszenierung, die tolle Hauptfigur und auf der anderen Seite herrschte trotz aller Buntheit ernüchternde Langweile.

Optisch wird das Auge von leuchtenden Farben, schrägen Kostümen, schnellen Schnitten und schier unendlichen Hintergrunddetails beinahe überreizt. Man kann auf den ersten Blick gar nicht alle Kleinigkeiten erhaschen und darf sich für einen wiederholten Durchgang auf genauere Beobachtung selbiger einstellen. Hier liegt ganz klar die Stärke von „Birds of Prey“ – denn er wirkt wie eine gigantische Comicshow, bei der ein paar derbere Einlagen nicht allzu heftig daher kommen und in der allgemeinen Überzogenheit untergehen.

Wie schon in „Suicide Squad“ zieht Harley aka Margot Robbie wieder alle Blicke auf sich. Ihr wurde die Rolle quasi auf den Leib geschneidert und ohne sie gar nicht mehr denkbar. Sie Mimik und Gestik passt hervorragend in jeder Situation und sorgt für echte Freude. Dank ihr lebt der Film und alle Nebenfiguren – so hübsch oder schräg sie auch waren – verkommen zu blassen Randerscheinungen, die lediglich etwas ausschmücken.

Dank einiger derber Momente ist „Birds of Prey“ nicht für das jüngere Publikum geeignet, obwohl der Look doch sehr unwirklich erscheint. Als klassische Comic-Adaption für Erwachsene macht das Ding weitestgehend Spaß, wird allerdings von kleineren Längen getrübt. Manche Szene hätte durchaus kompakter und somit kurzweiliger ausfallen dürfen – dann wäre mein Fazit entsprechend gnädiger ausgefallen. Ich möchte den Film schon irgendwo sehr gerne haben, aber wenn sich bei der ersten Sichtung schon leichte Ermüdungserscheinungen abzeichnen, kann ich einfach nicht über meinen Schatten springen. Unterm Strich ein sehr ordentlicher, wenngleich auch kein referenzverdächtiger Spaß für Genrefans.

Der Film ist ab sofort bei Streaming-Diensten abrufbar, die Blu-Ray erscheint ein wenig später. Wahrscheinlich werde ich bei einem schicken Steelbook zugreifen…

7,5/10

Fotocopyright: Warner Home Video

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Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn Steelbook [Limited Edition] [Blu-ray]

Joker

Inhalt:

Arthur Fleck leidet unter einer seltenen Krankheit und wird von seinem Mitmenschen zumeist nur bedauert oder schlichtweg ignoriert. Er kann seine Emotionen nicht richtig zeigen und lacht in unpassenden Momenten. Durch einschneidende Ereignisse wird seine Wahrnehmung der Realität immer gestörter, bis seine Kunstfigur „Joker“ zum Leben erwacht.

Fazit:

Gefühlt haben Fans von Comicverfilmungen lange auf eine adäquate Darstellung des Werdegangs von „Joker“ gewartet und wurden – laut unzähliger Kritiken zum Kinostart – auch nicht enttäuscht. Ich habe mir das heiß ersehnte Werk nun zweimal angesehen und möchte meine Impressionen hier zum Besten geben.

Einstimmig ist die Gemeinde beim Lob über Joaquin Phoenix, der hier (wieder einmal) hervorragende Arbeit abliefert und für manch Gänsehautmoment sorgt. Mir waren seine Stärken schon seit Langem bekannt, bei „Joker“ wächst er jedoch über sich hinaus und stiehlt allen Beteiligen – sogar Robert De Niro – locker die Schau.

Obwohl die Hauptfigur hier einen Clown verkörpert, ist dieser Film nicht unbedingt zu lachen oder für ein jüngeres Publikum geeignet. Zwar stehen keine krassen Gewaltausbrüche im Vordergrund, vielmehr ein vielschichtiges Porträt über den Zusammenbruch einer sensiblen Persönlichkeit. Die Handlung erfordert Aufmerksamkeit, entlohnt aber auch ohne großartige Action mit spannender Unterhaltung und einer grundernsten Atmosphäre. Die Optik ist trostlos und trotz ihrer dunkleren Kontraste mit sehr satten Farben bestückt. Bildsprache spielt hier eine gewichtige Rolle und hebt erinnerungswürdige Passagen (Tanz auf der Treppe, etc.) auf ein beachtliches Niveau.

Wo es viel Licht gibt, existiert zumeist auch ein wenig Schatten. Zwar ist „Joker“ angenehm erwachsen und interessant inszeniert, aber bereits beim wiederholten Durchgang schleichen sich bereits kleinere Längen ein. Aufgrund seiner fast schon depressiv wirkenden Art ist der „Wiederschau-Wert“ zumindest innerhalb kürzester Zeit nicht allzu hoch und man sollte zwischen den Sichtungen ruhig etwas Zeit verstreichen lassen. Im Gegensatz zu manchen Konkurrenten konnte ich jedenfalls weit weniger Details als erhofft zwischen den Zeilen herauslesen und das Finale ließ keine neuen Interpretationen zu.

„Joker“ lebt von seinem genialen Hauptdarsteller und dem damit verbundenen Charakterspiel. Die tristen Bilder sorgen für eine angenehme Grundstimmung und das Fernbleiben anderer „Superhelden“ war in diesem Fall die richtige Wahl. Unterm Strich sei dieser Film nicht nur Genrefans, sondern im Allgemeinem Freunden von einigermaßen anspruchsvollen Werken empfohlen. Auf der einen Seite möchte man diesen Titel unbedingt in der Sammlung haben, auf der anderen Seite kann man mit wiederholter Sichtung eigentlich bis zur Ausstrahlung im Fernsehen warten… Wie dem auch sei: definitiv eine der besseren Comic-Adaptionen!

8/10

Review-Medium: 4k Blu-Ray (Warner)

Fotocopyright: Warner