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Schlagwort: Beamer

Battletron Bluetooth-Gaming-Soundbar

Zur Komplettierung des kleinen Heimkinos in meinem Arbeitszimmer, fehlte noch der passende Sound. Einen Konkurrenten zur „großen“ Dolby Atmos-Anlage im Wohnzimmer habe ich nicht gesucht – lediglich eine Steigerung zum (durchaus akzeptablen) Klang, der aus dem Beamer dröhnt.

Beim „Action“ bin ich mit der „Battletron Bluetooth-Gaming-Soundbar“ für knapp 20 Euro fündig geworden. Das Gerät kann per AUX-Kabel oder Bluetooth angeschlossen werden. In meinen Fall habe ich mich für die Kabelverbindung entschieden und für jeweils schlanke 99 Cent noch ein paar Cinch-Audio-Verlängerungen eingesackt.

Ausgepackt macht die Soundbar einen recht schönen Eindruck. Sie ist relativ leicht und optisch angenehm dezent. Auf den Fotos ist noch etwas Dreck vom Montieren der Rahmenleinwand zu sehen 🙂

Herstellerangaben sind 2x5W Ausgabeleistung und Stromversorgung per USB mit 5V.

Auf der Oberseite befinden sich lediglich 2 Bedienknöpfe: RGB-Licht an/aus und der Umschalter zwischen Bluetooth und AUX-Eingang.

Die Kabel für die Stromversorgung und Klinke (AUX) sind recht kurz und fest am Gerät montiert. Ein Netzteil ist nicht enthalten.

Das RGB-Licht ist ein nettes Feature und lenkt nicht beim Zocken oder Filme-schauen ab. Das Licht wechselt willkürlich und nicht passend zum anliegenden Sound.

Über den Drehregler an der Vorderseite wird die Soundbar eingeschaltet und die Lautstärke reguliert. Er blinkt im laufenden Betrieb.

Positiv:
– neutraler, ausreichend guter Klang
– Laustärke für Filme/Games vollkommen in Ordnung
– einfache Inbetriebnahme
– schlichtes Design
– gute Verarbeitung
– niedriger Preis

Neutral:
– etwas wenig Bass
– keine weitere Klang-Einstellmöglichkeiten
– kurze Anschlusskabel
– startet immer im Bluetooth-Modus
– keine Fernbedienung

Negativ:
– kein Netzteil mitgeliefert

Abschließende Worte:
Die „Battletron Bluetooth-Gaming-Soundbar“ ist aufgrund des eher neutralen und wenig kräftigen/basslastigen Klangs für Hardcore-Gamer eher uninteressant. Wer – wie ich – lediglich einen besseren Sound gegenüber dem Beamer/Fernseher haben möchte und kein Vermögen ausgeben will, kann mit gutem Gewissen zugreifen. Ich bin mit den Sound beim gelegentlichen Zocken und Filme schauen vollkommen zufrieden – und greife bei großen Blockbustern sowieso auf mein richtiges Setup im Wohnzimmer zurück. Schade, dass das Teil immer im Bluetooth-Modus startet und manuell umgeschaltet werden muss. Die Lautstärke drehe ich dabei gleich auf etwa 3/4 auf und reguliere dann per Fernbedienung meines Beamers (per AUX angeschlossen). Klappt gut und macht soweit Spaß – verbessert hat sich der dünne Klang allemal.

Preis-/Leistung: gut


Ich habe dieses Produkt selbst erworben und es wurde mir von keinem Hersteller/Händler zur Verfügung gestellt!

ESMART Economy EXF Rahmen-Leinwand

Ein Heimkino ist nicht genug. Während im Wohnzimmer 4k-Beamer und zum Zocken der kleine Vankyo (http://wordpress.hard-boiled-movies.de/?p=3412) verweilen, hat der Yaber Y30 (http://wordpress.hard-boiled-movies.de/?p=3867) seinen Einzug im Büro gefunden. Das Bild auf der Raufaser-Tapete war zwar schon in Ordnung, aber ich wollte das bestmögliche Ergebnis rausholen – und bestellte mir eine 2m Rahmen-Leinwand zum Selbstbau.

Das Paket ist relativ leicht – besteht es ja nur aus Alu-Rahmen, einem Tuch und etwas Montagematerial.

Alles was man brauch: Winkel zum Zusammenstecken der Rahmen, Federn zum Spannen der Leinwand und ein paar Dübel zur Befestigung an der Wand.

Die Anleitung ist leider schlecht gedruckt/kopiert und die Fotos zu klein. Glücklicherweise bekommt man den Aufbau nach kurzer Betrachtung aller Einzelteile relativ leicht im Kopf zusammen.

Die Alu-Teile sind gut verarbeitet und mit einem dicken, samtigen Stoff überzogen.

Mittels der mitgelieferten „L-Winkel“ werden die Rahmenteile verbunden. Einfach in die gut greifenden Schienen hineinschieben und durch die bereits angedrehten Schrauben fixieren.

Das Leinwand-Tuch wird ausgerollt und mittels kleiner Stäbchen in Form gebraucht. Das „Einfädeln“ ist etwas Geduldssache.

Mittels der kleinen Federn wird das Tuch letztlich in den Rahmen gespannt. Hier ist teilweise sehr viel kraft und idealerweise eine weitere, helfende Hand erforderlich. Einige der vorgefertigten Löcher sind gnadenlos gerissen…

An der Land macht die leichte Konstruktion eine gute Figur und hält mit 4 Dübeln+passenden Schrauben (mitgeliefert) bereits sehr gut. Ein Test zur abgebildeten Soundbar folgt demnächst.

Der dicke schwarze Rand schluckt die überstehende Helligkeit perfekt.

Positiv:
– theoretisch sehr leichte Montage
– hochwertiger Alu-Rahmen mit Samtbezug
– leicht und hierdurch gut allein montierbar

Neutral:
– schlecht gedruckte Anleitung

Negativ:
– Montage teils sehr kraftaufwändig (Spannen des Tuchs)
– Verarbeitung des Tuchs (reißt an den vorgefertigen Löchern schnell aus)

Abschließende Worte:
Für das Büro ist die Leinwand absolut in Ordnung. Die Montage war abgesehen vom Kraftaufwand beim Spannen sehr einfach und die meisten Teile waren ordentlich verarbeitet. Der dicke Rand schluckt überstehende Bild-Ränder äußerst gründlich – was bei suboptimalerer Aufstellung des Beamers wahrlich Gold wert ist. Für das Wohnzimmer würde ich mir trotzdem was hochwertigeres gönnen – aber in gemessen am Preis macht man hier nicht viel verkehrt.

Die Leinwand hat zum Testzeitpunkt knapp 120 Euro, zuzüglich 20 Euro Speditionsversand gekostet. Die Größe beträgt hierbei 200 x 113 cm (90″).


Ich habe dieses Produkt selbst erworben und es wurde mir von keinem Hersteller/Händler zur Verfügung gestellt!

Yaber Y30 LED Full-HD Beamer

Nach dem Reinfall mit dem Apeman Full-HD Beamer (siehe: http://wordpress.hard-boiled-movies.de/?p=3747), habe ich nach dessen Rücksendung direkt bei einem anderen Tagesangebot eines großen Versandhändlers zugeschlagen – und wurde diesmal nicht allzu sehr enttäuscht. Zwar hat das Gerät so manche Erwartung nicht erfüllt, aber dennoch einen Platz in meinem Häuschen gefunden. Dazu mehr in meinem kleinen Bericht.

Der Lieferumfang entspricht (bis auf eine nicht vorhandene Tasche) weitestgehend der Konkurrenz: Fernbedienung, HDMI-Kabel, Cinch-Adapter und Stromkabel. Batterien wurden auch hier nicht mitgeliefert, dafür ein entnehmbarer Filter (siehe Bild).

Die Anschlüsse sind mit 2x USB, 2x HDMI und einem VGA (seitlich) absolut ausreichend und bequem über die Fernbedienung umschaltbar.

Wie auch bei dem letzten Konkurrenzen, zeigt sich direkt nach dem Einschalten wieder ein bekanntes Ergebnis. Der Lüfter ist hörbar, aber soweit in Ordnung – das Bild auf meine benötigte Distanz (ca. 4,5m von der 133″ Leinwand entfernt) nicht scharf zu bekommen.

Im Gegensatz zum Apeman ist die „Unschärfe“ jedoch gleichmäßig und kann durch das Verringern der Distanz und dem Drehen am Fokus-Rädchen immerhin klar bekommen werden. Für mich ist die Installation auf dem Wohnzimmertisch jedoch keine Option und von daher wanderte das Gerät zurück in die Verpackung.

Besonders Ärgerlich: ein (auf der Linse nicht wirklich sichtbarer) Kratzer, der stets die Blicke auf sich zieht. Auch mittels ausgiebiger Reinigung war dieser Störenfried nicht wegzubekommen.

Eigentlich wollte ich nach der erneuten Enttäuschung schon die Flinte ins Korn werfen und den Beamer wieder zum Händler senden. Da ich die Kiste allerdings noch über das Wochenende bei mir stehen hatte, habe ich aus Spaß den Beamer mal in meinem Arbeitszimmer aufgebaut, die Switch angestöpselt – und war hin und weg.

Das Projektionsergebnis auf relativ kurze Distanz (ca. 2,5m) ist fantastisch und selbst bei Tageslicht noch vollkommen akzeptabel. Die Schärfe ist super und die Farben kräftig.

Je dunkler der Raum, desto besser das Ergebnis. Schon auf einer normalen Raufaser-Tapete macht das Bild einiges her und überzeugt mit Schärfe in allen Bereichen – selbst bei leichter Trapezkorrektur.

Positiv:
– bei der richtigen Distanz: scharfes Bild in allen Ecken
– knackige Farben
– ausreichende Helligkeit, selbst bei Lichteinfall
– perfekt reagierende Fernbedienung aus allen Winkeln
– laute und erstaunlich gut klingende Lautsprecher
– Verkleinerung des Bildes um 50% möglich

Neutral:
– Lüftergeräusch könnte leiser sein, ist aber in Ordnung
– schlecht übersetztes Menü (besser auf Englisch belassen)
– gibt nicht alle Tonformate wieder
– etwas billig wirkende Gehäuseoptik
– schwergängige und schlecht justierbarer Fokusring

Negativ:
– bei größeren Distanzen (>4m) kein scharfes Bild
– bei mir: stark beschädigte Verpackung
– bei mir: „Riss“ bzw. nicht entfernbarer Dreck auf der Linse, der ständig im Bild zu sehen ist

Abschließende Worte
Unter den richtigen Rahmenbedingungen (damit meine ich insbesondere die Entfernung zur Leinwand) ist der „Yaber Y30 LED Full-HD Beamer“ ein richtig toller Beamer für den überschaubaren Geldbeutel. Die Helligkeit ist top, die Schärfe klasse und die Farben richtig satt. Das Lüftergeräusch versinkt beim Zocken oder dem Anschauen vom Filmen recht schnell und geht selbst bei ruhigeren Passagen nicht auf den Keks. Eigentlich wollte ich das Gerät zusätzlich zu meinem 4K-Beamer im Wohnzimmer verwenden, doch aufgrund der großen Distanz zur Leinwand hat dies nicht funktioniert. Da ich mit dem Beamer jedoch grundsätzlich zufrieden bin, hat er nun einen Platz in meinem Arbeitszimmer gefunden und wirft dort Spiele meiner Switch und Filme von meinem iPad an die Wand. Eine Rahmenleinwand ist schon bestellt 🙂

Zum Testzeitpunkt war das Gerät für knapp 170 Euro bei Amazon erhältlich.

Preis-/Leistung: ausgewogen

Noch ein paar Eindrücke:


Ich habe dieses Produkt selbst erworben und es wurde mir von keinem Hersteller/Händler zur Verfügung gestellt!

APEMAN Native 1080P Full HD Projektor

Nachdem mich der kleine VANKYO Leisure 430 Mini Beamer (http://wordpress.hard-boiled-movies.de/?p=3412) so extrem positiv überrascht hat, habe ich nach wenigen Tagen den Kauf eines Full-HD Gerätes getätigt – und wurde wieder auf den Boden der Tatsachen geholt.

Das Datenblatt versprach Einiges (u. A. 1080p als native Auflösung, eine beeindruckende Lampenlebensdauer von 50.000 Stunden) und der erste Eindruck nach dem Auspacken war sehr gut.

Der Beamer ist im schlichten Schwarz gehalten und kommt mit einer gebürsteten (Alu?) Oberfläche daher.

Bei den Anschlüssen ist das Wichtigste (HDMI, USB) vorhanden und das reicht im normalen Gebrauch (Konsole, Blu-Ray Player, Firestick) vollkommen aus. Einen VGA-Port (wie beim Vankyo) sucht man vergebens, was für mich allerdings kein Problem ist. Full-HD würde ich sowieso lieber über digitale Eingänge (HDMI) speisen.

Neben der Fernbedienung ist auch ein HDMI-Kabel und ein Cinch-Adapter im Lieferumfang.

Nach dem Einschalten begannen die gemischten Gefühle. Zum Einen fiel der extrem leise Lüfter sehr positiv auf, zum Anderen schlug die extreme Unschärfe mehr als negativ aufs Gemüt.

Der Beamer bot zwar eine Anpassung auf die Leinwand an („Reduce Display Size“), doch änderte dies erwartungsgemäß nichts an der bescheidenen Schärfe.

Egal bei welcher Distanz, egal bei welcher Projektionshöhe, egal bei welcher Bildgröße, Trapezeinstellung oder Eingangsquelle – es gelang mir einfach nicht, dass Bild auch nur ansatzweise scharf zu stellen. Der Apeman stand genau parallel zur Leinwand und konnte ziemlich mittig ausgerichtet werden – u.A. auch genau dort, wo selbst der günstige Vankyo keine Probleme hatte.

Allgemein sagt man, dass eine leichte Unschärfe beim Schauen von Filmen nicht mehr allzu sehr ins Gewicht fällt, doch hier war es einfach nicht erträglich. Besonders an Spielen ist bei diesem Gerät gar nicht zu denken, denn die Randbereiche sind nahezu unlesbar.

Normalerweise bekommt man bei solchen Geräten die Mitte einigermaßen klar und zu den Rändern hin lässt es nach – hier jedoch habe ich keinen Bereich ordentlich fokussiert bekommen. Es schien, als fehle dem (manuellen) Fokusring noch immer ein paar wenige Millimeter zur endgültigen Scharfstellung.

Positiv:
– extrem leise (auch im Vergleich zu meinem teuren 4K-Beamer)
– Gute Farben und tolle Helligkeit (ließen sich trotz Unschärfe erahnen)

Neutral:
– zweckmäßiges Menü

Negativ:
– extreme Unschärfe in allen Bereichen. Mitte schon arg, an den Rändern nichts mehr lesbar.
– zumindest über den 4K Blu-Ray Player verstand das Gerät keine 4K-Signale und deshalb musste das Abspielgerät wieder auf 1080p runtergestellt werden.

Abschließende Worte:
Bei einem Kaufpreis von rund 200 Euro waren die Erwartungen relativ gering. Da mich der kleine Vankyo so umgehauen hat und täglich mehrere Stunden im Einsatz ist, hoffte ich dennoch auf erneute Überraschung.

Aufgrund der unüberschaubaren Unschärfen ist der Apeman weder zum Filme schauen und noch weniger für das Gaming geeignet, weshalb das Teil umgehend zum Händler zurück ging. Vielleicht hatte ich nur ein Montagsmodell (der Kasten schien bereits geöffnet worden zu sein) oder die vielen hohen Bewertungen sind größtenteils gekauft – ich bin enttäuscht und habe mir nun einen anderen Full-HD Beamer (Test folgt) bestellt.

Für Einsteiger oder Gelegenheitsschauer bleibt der VANKYO Leisure 430 Mini Beamer weiterhin als heißer Tipp – auch wenn er im Vergleich leider etwas lauter ist. Die Schärfe ist trotz sichtbar niedrigerer Auflösung um ein Vielfaches besser und die Bildqualität überzeugt (gemessen am Preis) absolut.

Preis-/Leistung: ungenügend!


Ich habe dieses Produkt selbst erworben und es wurde mir von keinem Hersteller/Händler zur Verfügung gestellt!

VANKYO Leisure 430 Mini Beamer

Einleitung

Obwohl sich bereits ein hochwertiger 4K-Projektor im Hause befindet, reizen mich diese kleinen LED-Geräte immer wieder aufs Neue. Im Laufe der Jahre habe ich schon einige Modelle probiert und war mit Keinem so richtig glücklich. Entweder war der Lüfter zu laut oder das Bild nicht scharf zu bekommen. Nach einigen Monaten Abstinenz habe ich mich an diesem Bestseller gewagt – und wurde äußerst positiv überrascht. Für knapp 90 Euro bekommt man hier Einiges geboten, aber lest selbst.

Der Lieferumfang ist für ein Beamer dieser Preisklasse wirklich beachtlich. Neben dem Leisure an sich, gibt es noch eine zweckmäßige Fernbedienung, eine schöne Tasche, ein Cinch-Adapter, ein Stromkabel und ein kurzes HDMI-Kabel. Komplettiert wird das Ganze durch ein Putztuch und Wattestäbchen zur Reinigung.

Aufgestellt habe ich den Projektor auf einem kleinen Regal, genau parallel und mittig zur bereits vorhandenen Leinwand im Wohnzimmer. Eine genau mittige Position ist unabdingbar, um an allen Ecken ein scharfes Bild zu bekommen.

Nach dem ersten Einschalten war ich erst einmal positiv vom Lüftergeräusch überrascht. Bisher waren mir alle Mini-Beamer viel zu laut und für einen gemütlichen Filmabend – trotz Surround-Anlage nicht zu gebrauchen. Der Vankyo surrt gleichmäßig und vor allem sehr erträglich vor sich hin – ohne dabei zu stören. Er ist in etwa so laut wie mein Dyson-Ventilator auf zweiter Stufe (von zehn), bei dessen Lautstärke ich prima schlafen kann. Das Geräusch wird sogar von den internen Lautsprechern bei nicht einmal mittlerer Einstellung übertönt.

Das Bild ist bei hellem Tageslicht (oder wie auf dem Foto unten – bei aktiver Deckenbeleuchtung) erwartungsgemäß mau, aber das war mir klar. Ich würde – egal welchen Beamer – nie bei hellem Raum betreiben und möchte durch die Verdunkelung schließlich auch Kino-Feeling bekommen.

Abgedunkelt hat mich der Beamer extrem überrascht. Das Bild war bereits ohne Kalibrierung echt in Ordnung und absolut überzeugend. Die niedrige Auflösung macht sich zwar bei Texten (in diesem Fall die der Netflix-App) bemerkbar, doch im Filmbetrieb ist dies vergessen.

Per Menü lassen sich diverse Einstellungen (Bildmodus, Audioausgabe, etc.) vornehmen. Es ist schlicht, zweckgemäß übersetzt und für die einmalige Konfiguration trotz diverser Rechtschreibfehler vollkommen ausreichend.

Positiv möchte ich die Option „Reduce Display Size“ hervorheben, die ebenfalls von meinem „großen“ Optoma bekannt ist. Da der Beamer raumbedingt viel zu weit von der Leinwand entfernt ist, kann man hier die überdimensionierte Bildgröße wieder der „kleinen Leinwand“ anpassen.

Natürlich ist das Gaming bei mir ein wichtiges Thema. Da die auf 4K eingestellte XBOX One X kein Bild erzielte (ungültiges Eingabeformat – hier muss man dann auf 1080p runterstellen), habe ich mal kurz die Switch angeworfen und war hier genauso angetan.

Das Bild (im abgedunkelten Raum) ist auch hier recht farbenfroh und die Auflösung für das Lesen der Texte definitiv in Ordnung.

Auf unten stehenden Bild möchte ich mal einen Eindruck der Auflösung des Vankyo verschaffen. Bei etwa 4 Metern Entfernung ist das Bild unerwartet scharf, direkt vor der Leinwand sind natürlich die Pixel zu erkennen. Ist kein Vergleich zu meinem gestochen scharfen 4K-Gerät, aber dennoch hinnehmbar. Ich sitze jedenfalls nicht direkt vor der Leinwand – egal ob ich zocke oder einen Film anschaue.

Wie schon bei der XBOX One X musste ich meinen 4K Blu-Ray Player auch auf 1080p herunterstellen, um ein Bild zu erhalten. Witzigerweise gibt der Player (wie auch am 4K TV oder beim 4K Beamer) ein leicht verschwommenes Onscreen-Anzeigebild ab, obwohl die Scheiben an sich knackescharf sind. Insgesamt hat mich auch hier die Bildqualität des kleinen Chinesen vollkommen überzeugt.

Nach „Heay Metal“ gab es dann eine Runde „S.W.A.T.“ und auch hier waren bei schnellen Aufnahmen keine Schlieren auszumachen und die Kontraste gefielen mit etwas Feinjustierung. Das Lüftergeräusch blieb auch nach knapp 6 Stunden Film- und Spielgenuss gleichmäßig erträglich und störte nicht einmal in ganz ruhigen Passagen.

Positiv:
– insgesamt erstaunlich gutes Bild (bei abgedunkeltem Raum)
– Option zur Verkleinerung des Bildes („Reduce Display Size“)
– Schärfe in allen Ecken (bei mittiger Aufstellung)
– ruhiges und gleichmäßiges Lüftergeräusch
– solide Lautsprecher
– toller Lieferumfang
– geringer Anschaffungspreis

Neutral:
– Helligkeit könnte etwas heller, Farben etwas satter sein
– niedrige Auflösung beim Lesen von kleinen Texten bemerkbar
– mittelprächtig übersetztes Menü

Abschließende Worte
Ich habe dieses Gerät selbst gekauft und keinerlei Kontakt zum Hersteller gehabt. Obwohl bereits ein 4K-Gerät im Haus ist, wollte ich einen transportablen Beamer, an dem ich überwiegend zocken und hin- und wieder mal ein Film schauen kann. Gemessen am Preis ist der „VANKYO Leisure 430 Mini Beamer“ wirklich überragend und bietet großes Kino bei kleinem Invest. Sicherlich ist das Bild etwas flauer als bei der hochpreisigen Konkurrenz, aber für den Einstieg oder das gelegentliche Verwenden gibt es hier nichts zu Meckern. Ich werde meinen teuren Projektor jedenfalls schonen und fortan wesentlich öfter zu diesem Teil greifen. Für mich sind die Kompromisse (abgedunkelter Raum, mäßige Lesbarkeit kleinerer Texte) jedenfalls kein Problem und erst recht kein „Show-Stopper“. Angetan bin ich besonders von der vergleichsweise geringen Lüfterlautstärke – die mich zur Rücksendung einiger Konkurrenten bewog. Wer hingegen einen Beamer für hochauflösende Präsentationen bei Tageslicht sucht, muss natürlich tiefer in die Tasche greifen.

Die gezeigte Leinwand ist eine 133″ Rollo-Leinwand von ESMART.
Die Bilder sind allesamt leider nur mit einem Handy enstanden und von daher nicht so hoch wie bei meiner DSLR aufgelöst. Denke es reicht trotzdem, um einen Eindruck der guten Bildqualität des Beamers zu erhalten.


Zum Testzeitpunkt hat das Gerät knapp 90 Euro auf Amazon gekostet.

Preis-Leistung: überragend!

Noch ein paar Impressionen…