Inhalt

Um sich sein Studium zu finanzieren, setzt Richie auf das Glückspiel und erhält deshalb eine Rüge von seinem Dekan. Bevor er seine Tätigkeiten entdgültig einstellt, will er es jedoch noch einmal wissen und verzockt sein gesamtes Geld im Internet. Da sich der Verlierer jedoch sicher ist, illegal abgezockt worden zu sein, möchte er dem Betreiber der Seite gegenüber treten…

Fazit

Ich habe den Titel mittlerweile schon ein paar Mal gesehen und bin mir mit einer Bewertung trotzdem und gerade wegen der mehrfachen Sichtung etwas unsicher. „Runner Runner“ ist kein allzu guter, aber auch kein richtig schlechter Film und tummelt sich irgendwo im Mittelfeld.

Die Handlung ist noch immer recht zeitgemäß und zumindest bei ihrer Premiere auch noch halbwegs spannend erzählt. Man stößt zwar hier und dort an kleine Macken bei der Logik, doch zur leichteren Verständlichkeit nimmt man dies noch irgendwo in Kauf. Der Flow war überwiegend in Ordnung, hatte jedoch auch kleinere Durchhänger. Manche Dialoge waren zu langatmig und insgesamt hätte etwas mehr Tempo dem Geschehen gut getan.

Während Justin Timberlake seine Rolle halbwegs passabel ausgefüllt hat, war ich von Ben Affleck hingegen ein bisschen enttäuscht. Er spielt seinen Part zwar routiniert herunter, doch habe ich viel von seinem bekannten Charme vermisst. Es fühlt sich an, als spule er nur einen Job herunter und dass wenig Herzblut in diesem Projekt steckte. Es war wohl einfach ein weiterer Auftrag, um Geld reinzuholen.

„Runner, Runner“ ist eine Nummer, die beim ersten Anschauen trotz offenkundiger Schwächen einigermaßen passabel funktioniert, doch dann leider ziemlich langweilig wird. Das Treiben ist insgesamt harmlos, mit kleineren Design-Schnitzern, doch immerhin sympathischen Darstellern bestückt. Für mal eben Zwischendurch bei Prime dennoch fast ein No-Brainer, von einem Kauf (wie ich ihn seinerzeit blind getätigt habe), würde ich aber absehen.

6/10

Fotocopyright: 20th Century Fox