Inhalt:

Zwei Personen und ein verbundenes Schicksaal. Während Taki plötzlich im Körper eines Mädchens vom Land aufwacht, wird diese wiederrum in seinem Körper in der Großstadt Tokio wach. Dieser Tausch geschieht einige Male, doch in Wirklichkeit begegneten sich nie. Taki berichtet seinen Freunden davon und kurzerhand starten sie zum einem Roadtrip, um die Tauschpartnerin endlich mal kennenzulernen…

Fazit:

Schon weit vor dem Aufschlag in heimischen Gefilden, waren die Wellen von „Your Name.“ deutlich zu spüren. Der Film brach in Asien alle Rekorde und avancierte schnell zum ultimativen Geheimtipp – was die Erwartungen beinah ins unermessliche trieben.

Man muss wahrlich kein Fan von Zeichentrickfilmen – oder speziell Animes an sich – sein, um diesem Titel etwas abzugewinnen. „Your Name.“ packt durch seinen fabelhaften Zeichenstil und der unterhaltsamen Weise ab der ersten Minute und lässt den Zuschauer – egal welchen Alters – bis zum bitteren Ende nicht mehr vom Haken.

Die sympathischen Charaktere wachsen sofort ans Herz und benötigen keiner Aufwärmphase. Man kann sich direkt in ihre Situationen hineinversetzen und vergisst dabei die eher unrealistische Ausgangslage ihrer Begegnung. Ich konnte mich einfach in die Geschichte fallen lassen und wurde stets erstklassig bei Laune gehalten.

„Your Name.“ spielt mit einer geschickten Leichtigkeit mit den Gefühlen seiner Hauptfigur und des Betrachters, was zu einem unvergesslichen Event im Hirn zurückbleibt. Alle Höhen und Tiefen, angefangen bei witzigen Momenten, bis zu traurigen Einlagen ist alles zugegen.

Technisch gehört der Titel zum Besten, was man je auf dem Sektor erleben durfte. Audiovisuell feuert man hier ein echtes Feuerwerk ab, bildet Figuren akkurat und angemessen proportioniert ab und zeigt so nebenbei die tollsten Landschaften, die überhaupt in Genre zu bestaunen waren. Knallige Farben, eingängige Melodien und eine angemessene Synchronisation runden den guten Eindruck ab.

Nicht immer werden Filme ihrem vorrauseilendem Ruhm gerecht und oftmals stecken billige Werbeversprechen hinter mittelprächtigen Ergebnissen. „Your Name.“ hingegen wird seinem Hype mehr als Gerecht und gehört quasi selbstredend in die gut sortierte Filmsammlung. Ich habe diesen Streifen mittlerweile zweimal mit meiner Tochter geschaut und jeded Mal waren wir von diesem Gefühlskino mehr als angetan. Dieses Werk ist einer der besten Vertreter seiner Zunft und gehört damit zum unabdingbaren Pflichtprogramm. Besonders für Neueinsteiger ein famoser Einstieg!

9/10

Fotocopyright: LEONINE

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