Inhalt

Norval ist eigenwilliger, junger Mann, der bislang keinen Kontakt zu seinem Erzeuger pflegte. Als er eines Tages einen Brief mit einer ungewöhnlichen Einladung erhält, nimmer er sich ein Herz und besucht seinen alten Herren.

Schon ab dem ersten Moment scheint die Lage etwas angespannt und schnell merkt Norval, dass hinter der Fassade seines Vaters etwas nicht stimmt…

Fazit

Wieder einmal beweißt Elijah Wood, wie wandlungsfähig er ist und in welch unterschiedlichen Rollen sein Talent zum tragen kommt. Es schien, als wolle er der Welt unbedingt zeigen, was in ihm schlummert und von daher wird sich auch solcher Figuren angenommen.

An und für sich ist „Come to Daddy“ für mich abseits von Wood schon etwas schwierig zu bewerten, denn alles wirkt ein bunt zusammengewürfelt und dabei nicht immer stimmig ausbalanciert.

Fängt der Titel zunächst wie ein waschechtes (und etwas langatmiges) Drama an, gibt es plötzlich einen seltsamen Break und die Dinge laufen weniger vorhersehbar ab. Die absurden Ereignisse überschlagen sich und die Handlung nimmt ungewöhnliche Fahrt auf. Da mag zwar der Kurzweil zu Gute kommen, störte jedoch ein wenig auf erzählerischer Hinsicht. Einige Elemente passen einfach nicht richtig zueinander und der Handlungsumschwung erscheint vergleichsweise hektisch. Er bricht mit dem Auftakt und wollte im Kopf des Betrachters auch nicht vollends logisch zusammenpassen.

„Come to Daddy“ war im Grunde okay, aber nicht ganz mein Fall. Nach dem lahmen Beginn folgte ein Genre-Mix, der mir leider nicht so recht mundete. Einen gewissen Unterhaltungswert vermag ich dem Streifen gar nicht absprechen, doch in die Sammlung wandern muss er trotzdem nicht. Elijah war super, der Rest arg durchwachsen.

5/10

Fotocopyright: Splendid Film/WVG

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