Inhalt

Mitch und sein Kumpel wollten in Mexiko eigentlich nur etwas feiern und werden nach einer langen Nacht plötzlich von einer komischen Truppe angeworben. Dank der Aussicht auf viel Geld und dem Kampf für die Gerechtigkeit sind die jungen Männer sofort Feuer und Flamme – und merken erst spät, das die Sache faul ist…

Fazit

Ich halte Scott Eastwood durchaus für einen talentierten Darsteller und hake diesen Titel innerlich als Art „Jugendsünde“ auf dem steinigen Weg nach Oben ab. Sicherlich ist dieses Wort etwas drastisch gewählt, doch ich lasse es einfach mal so stehen.

Zunächst hat mir die Story nicht wirklich zugesagt, was bei einer guten Inszenierung jedoch kein Beinbruch gewesen wäre. Leider zieht sich der Streifen größtenteils wie Kaugummi und nimmt nie richtig Fahrt auf. Man war stets voller Hoffnung auf temporeiche Szenen oder hitzige Schusswechsel und wurde immer enttäuscht. Der Film plätscherte total belanglos vor sich hin und sägte mit stetigem Verlauf immer weiter an seiner Glaubwürdigkeit.

Technisch gab sich Mercury Plains solide, mehr auch nicht. Einige Bilder waren durch ihre weitläufigen Areale schön anzusehen, oftmals wirkte die Inszenierung ein bißchen auf gehobenem Amateuer-Niveau. Das ist insofern schade, da der Zuschauer mittlerweile von Netflix und Konsorten wesentlich hochwertigeres gewohnt ist.

Der junge Eastwood ist cool, stößt aufgrund des mittelmäßigen Rahmens schnell an seine Grenzen. Mercury Plains war uninspiriert, stellenweise enorm öde und hat so gar nicht gepackt. Für den Kaufpreis von einem Euro mag ich das verkraften, mehr sollte man allerdings nicht aus dem Fenster schmeissen. Im Großen und Ganzen ein durchschnittliches Event, welches mir zumindest eine Spur zu träge gewesen ist.

4/10

Fotocopyright: Lighthouse Home Entertainment

Mercury Plains – Wüstensöhne (Blu-ray)