Inhalt

Ein Junge verschwindet und taucht kurz darauf verängstigt wieder auf. Da seine Aussagen nicht eindeutig sind, steht die Polizei vor einem Rätsel. Trotz dieser Umstände steht relativ schnell ein Verdächtiger fest, der von der Mutter des Kindes am liebsten für immer hinter Gittern verschimmelt…

Fazit

Liebhaber grundsolider Thriller liegen hier vollkommen richtig. Der Streifen ist zwar eher ruhig, entwickelt aber einen angenehmen Sog und bietet überdies auch ein paar ordentliche Wendungen. Gute Schauspieler und eine hochwertige Inszenierung runden den guten Eindruck ab und geben keinen Grund zur Klage.

Persönlich hätte ich mir vielleicht ein bisschen mehr Action oder ein etwas höheres Tempo gewünscht, unterm Strich war das Resultat dennoch weitestgehend gefällig.

Die Geschichte entwickelte sich naturgemäß nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint und hält witzige Überraschungen parat. Es war zwar alles sehr gemächlich – doch grade so ausbalanciert, um das Interesse nicht zu verlieren. Natürlich habe ich mich in ein oder zwei Momenten nach der Logik gefragt, trotzdem konnte man die Handlung hinnehmen.

Bei den Darstellern glänzte vor allem die junge Hauptfigur, der Rest ging in Ordnung. Gut besonders deren Look, denn normal anmutende Gesichter sind gerade bei solchen Filmen wesentlich glaubwürdiger als glatte Models. Die Akteure wirkten aus dem Leben gegriffen, boten Ecken und Kanten.

Gerade aus Spanien gibt es ein paar bessere Genrevertreter, doch richtig schlecht war „Boy Missing“ keinesfalls. Er hielt auf ruhige Art bei Laune und bot eine halbwegs ausgefeilte Story. Kein Highlight, aber durchaus brauchbar – und somit (wie Eingangs erwähnt) für Liebhaber nicht verkehrt.

6,5/10

Fotocopyright: Koch Media GmbH

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